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Mini Maker Faire Salzburg (Foto: Salzburg Research)

2. Maker Faire in Salzburg lockt 1.100 Besucher an

13. November 2018 | 11:28 Autor: Salzburg Research Startseite, Salzburg

Salzburg (A) Und wieder hieß es: Making – tun, probieren, werken, tüfteln. Kreative und Neugierige aller Altersschichten tauchten bei freiem Eintritt in die Welt von alten und neuen, digitalen und analogen Technologien ein. Zahlreiche Makerinnen und Maker aus dem In- und Ausland - von Salzburg über Zagreb bis Südkorea - boten an 30 verschiedenen Stationen viel Gelegenheit zum Ausprobieren und Experimentieren. Klassisches Handwerk und digitale Zukunftstechnologien verschmolzen zu einem kreativen Festival: Löten, Färben, Upcycling, 3D-Druck, Robotik und Elektronik für Einsteiger, digitales Musikerleben und vieles mehr. Unternehmen, Start-ups, Kinder, Jugendliche und Erwachsene ließen sich gleichermaßen begeistern. 

„Die Förderung der MINT-Bereiche (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) ist ein zentrales Vorhaben der neuen Salzburger Landesregierung und von Landeshauptmann Wilfried Haslauer. Die Mini Maker Faire ist ein wichtiges Projekt und bietet Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen und Unternehmen gleichermaßen eine bunte Auswahl an interessanten und spannenden Workshops. Als Absolventin einer technischen Schule hoffe ich, dass wir durch unsere Maßnahmen die Begeisterung für eine technische Ausbildung wecken können und somit langfristig auch dazu beitragen können, dem Fachkräftemangel in technisch-naturwissenschaftlichen Berufen entgegenzuwirken“, so ÖVP-Bildungssprecherin LAbg. Martina Jöbstl.

„Die Mini Maker Faire ist ein Jahrmarkt der Kreativität - moderne Technologien treffen auf traditionelle Handarbeit, junge Entdecker*innen auf erfahrene Technik*innen. Das Schöne ist, dass alle voneinander lernen können. So entstehen neue Ideen und Impulse für eine bunte, vielseitige Wissensstadt Salzburg“, so Vizebürgermeister Bernhard Auinger.

Making als Schlüsselfaktor von morgen
Selbstgebaute (Schrott-)Roboter, 3D-Druck, ein programmierbarer Süßigkeiten-Tresor, leuchtende Bilder, 3D-Kunstwerke, Werkstücke aus Holz, Kunststoff und Textilien, ein magnetisches Vogelhaus, ein selbstgebauter Spielautomat, musikalische Drähte, Seedbombs, Retro-Computerspiele, Upcycling und mehr – was wie ein netter Zeitvertreib klingt, ist doch viel mehr: Making ist die Leidenschaft für Technik und Werken sowie das Können, mit kostengünstigen, digitalen Tools und Materialien ein Problem zu lösen.

„Do-it-yourself liegt voll im Trend. Aber Selbermachen ist mehr als ein Hobby! Durch das kreative Tun mit technologischer Ausrichtung entstehen wichtige Innovationskompetenzen und Fertigkeiten. Wer heute mit Schrottrobotern experimentiert hat das Zeug dazu, um in Zukunft Lösungen für die Herausforderungen dieser Welt zu entwickeln“, sagt Siegfried Reich, Geschäftsführer der Salzburg Research Forschungsgesellschaft mbH.

„Was bei den Kleinen bei den Maker Days in der Stadt:Bibliothek gut funktioniert, klappt auch bei ,den Großen' hervorragend. Voneinander lernen, miteinander gestalten und sich gegenseitig inspirieren - das macht das Konzept der Mini Maker Faire aus“, erzählt Helmut Windinger, Leiter der Stadt:Bibliothek.

„Ausprobieren und der eigenen Kreativität freien Lauf zu lassen ist die Basis, um eigene Ideen umsetzen zu können. Mit einer Veranstaltung wie der Mini Maker Faire erhalten Personen mit unterschiedlichsten Backgrounds wertvolle Anregungen und Fertigkeiten“, sagt Thomas Schuster, Geschäftsführer des Verein Spektrum.

„Besucher*innen jeden Alters erfahren ganz spielerisch, wie vielseitig Mathematik, Informatik, Technik und Naturwissenschaften sein können. Durch den Austausch mit anderen und das Mitmach-Angebot lernen sie auch Neues. Die Förderung von MINT-Kompetenzen passiert nicht nur in der Schule, sondern auch bei Veranstaltungen wie der Mini Maker Faire. Darum passt Making wunderbar in das MINT-Jahresprogramm der Wissensstadt Salzburg", erklärt Christine Tyma, Projektleiterin der Wissensstadt Salzburg.

DIY als Quelle für betriebliche Innovation
Als Rahmenprogramm lud die Salzburg Research Forschungsgesellschaft zum „Makersalon“. Expertinnen und Experten zeigten dort Einblicke und Erfahrungsberichte zur noch ungewohnten Zusammenarbeit von Industriebetrieben bzw. innovativen Unternehmen und Makers an der Schnittstelle von Technologie, Design, Wissenschaft, Kunst und Handwerk.

Zusammenarbeit für die Problemlösung von morgen
In einem der vorgestellten Erfolgsbeispiele an der Schnittstelle zwischen Making und Unternehmen entstand eine zukunftsweisende Lösung für eine weltweite Herausforderung: Im Rahmen einer Zusammenarbeit zwischen einem deutschen Unternehmen und findigen Makern aus Wien (Futurebuilt GmbH) wurde eine mobile, solarbetriebene Wasseraufbereitungsanlage entwickelt. Die Innovation ist weniger die Maschine selbst, sondern das Geschäftsmodell dahinter: Verkauft wird trinkbares Wasser, nicht die Maschine. Technologie hilft bei der Umsetzung: Mittels visueller, künstlicher Intelligenz werden die Filter überwacht, Augmented Reality ermöglicht eine Kommunikation über Sprachbarrieren hinweg und mit Hilfe von Blockchain wird ein Zahlungssystem unabhängig von Landesgrenzen, die Logistik der Maschinen sowie von Ersatzteilen realisiert. Damit kann trinkbares Wasser für viele Menschen weltweit zu erschwinglichen Preisen ermöglicht werden.

  • Mini Maker Faire Salzburg (Foto: Salzburg Research)
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  • Mini Maker Faire Salzburg (Foto: Salzburg Research)
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