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(Foto: REECO)

Abschluss der RENEXPO® HYDRO 2015 im Messezentrum Salzburg

01. Dezember 2015 | 17:02 Autor: Reeco Austria Österreich, Salzburg

Salzburg (A) Die RENEXPO® HYDRO, die vom 26. bis 28. November im Messezentrum Salzburg stattfand, hat mit neuester Technik, Kontaktbörsen und direktem Wissenstransfer die Kongressmesse für 2068 Besucher, 700 Tagungsteilnehmer und 125 Aussteller zum einzigartigen Erlebnis werden lassen.

Damit hat sich die Kongressmesse unter der Schirmherrschaft des Landes Salzburg in wenigen Jahren als innovative Drehscheibe für Europas Wasserkraft etabliert. Salzburg im Alpenbogen Europas ist mit seinem hohen Wasserkraftpotential der ideale Standort, um den technischen Fortschritt einer gewässerverträglichen Wasserkraftnutzung eindrucksvoll zu präsentieren.

Eröffnet wurde die RENEXPO® HYDRO mit dem brisanten Energie-Talk in hochkarätiger Besetzung zur „Bedeutung der Wasserkraft für die erfolgreiche Umsetzung der Energiewende“, moderiert vom Chefredakteur der Salzburger Nachrichten Manfred Perterer. Erstmals waren mehr als 125 Aussteller aus 14 Ländern Europas in diesem Jahr auf der RENEXPO® HYDRO vertreten.

20 Hersteller von Turbinen und Wasserkraftschnecken bis hin zum Wasserrad, 12 Rohrleitungsproduzenten und 10 Firmen aus der Mess- und Regeltechnik stellten das Groß der Aussteller zur Wasserkraft. Wehr- und Rechenanlagen, Generatoren, Energiehandel und Medien sowie hoch interessante Nischenprodukte wie mobile Kleinstwasserkraft für off-grid-Regionen oder High-Tech zum Stand der Technik von Fischwanderhilfen rundeten das umfassendste Messe-Angebot ab, das es in Europa je zu diesen Themen gab.

4 Konferenzen, 4 Seminare, 2 Workshops und ein spezielles „business matchmaking“ intensivierten den Erfahrungsaustausch zwischen Finanzwelt, Technik, Wirtschaft und Ökologie über die endliche Ressource Gewässer. Mit dem Impulsvortrag „Kleinwasserkraft in der EU-Politik“ startete die 7. Internationale Kleinwasserkraftkonferenz am Eröffnungstag der Messe im vollen Konferenzsaal ihr Vortragsprogramm über Rechtsfragen, neueste technische Innovationen, Impulsen zur Fischwanderung und Wirtschaftlichkeit.

Bei der „1. Internationalen Konferenz über Pumpspeicherkraftwerke“ diskutierten zahlreiche Spezialisten aus der „großen“ Wasserkraft die Herausforderungen der raschen Energiewende auf die Wasserkraft aus österreichischer und bayerischer Sicht sowie Nutzen und Wirtschaftlichkeit neuer Pumpspeicher-Anlagen bis ins Jahr 2050.

Ein spannendes Seminar über Mess und Regeltechnik, Druckrohrleitungen sowie über Inspektion, Wartung, Instandhaltung und Reparaturen bot zahlreichen Kraftwerksbetreibern fachkundige Beratung und Hilfestellung bei der Lösung von betrieblichen Problemen. Besonderes erlebten die Teilnehmer am „Hydro Networking Abend“ auf der Festung Hohensalzburg hoch über den Dächern der Stadt. Auch diesmal kamen Vertreter aus der Verwaltung, von Verbänden, aus Forschungseinrichtungen und Ingenieurbüros zusammen, die in den Bereichen Wasserkraft und Gewässerschutz engagiert sind.

Beim „3. Fachkongress Gewässerverträglicher Wasserkraftausbau“ bewiesen im vollen Vortragssaal Beispiele zu Fischschutz und Fischwanderung aber auch zur Wiederherstellung der ökologischen Funktionsfähigkeit der Gewässer aus Deutschland und Österreich, dass sich das ökotechnische Know-How für eine gewässerverträgliche Wasserkraft-Nutzung rasant weiterentwickelt hat. 

Die Wasserkraft ist längst zum Partner bei der ökologischen Sanierung der Gewässer in der EU geworden. Die Exkursion zum Kraftwerk Lehen an der Salzach, unmittelbar neben dem Messegelände, bot den mehr als hundert fachkundigen Teilnehmern beim Punsch am Kraftwerk mit Videoaufnahmen von vielen aufsteigenden Fischen, darunter ein Huchen mit 1m Länge, und sogar einem Biber ganz besonderes. 

Das bestens besuchte „3. Seminar über Rohrleitungssysteme für Wasserkraftanlagen“ informierte im vollen Hörsaal über Rohrmaterial, Inspektion und Sanierung.

Die tägliche Kooperationsbörse „RENEXPO® HYDRO Business Match Making“ wurde regelrecht gestürmt. Sie ermöglichte es Ausstellern wie Besuchern rasch und treffsicher wichtige Kontakte zueinander herzustellen.

Die Wasserkraftberatung des Landes Salzburg bot Kraftwerksbetreibern fachkundige Information für alle Fragen um ihr Wasserkraftwerk. Beim Workshop “(M)ein Traum von (m)einem Kraftwerk“ nützten Betreiber die einmalige Möglichkeit unter fachkundiger Moderation das Zukunftsbild des eigenen Kraftwerkes (weiter) zu entwickeln.

Und man hat auf der Wasserkraftmesse auch den Grünen Strom aus dem eigenen Kraftwerk verkaufen können. Die Strombörse auf der Messe bot dazu jedem Besucher den individuellen Grünstrom für die eigene Steckdose an.  Oft belächelt zeigte auch die Kleinstwasserkraft mit ihrem Seminar und den Produkten vor Ort größtmögliche Wirkung. So mancher Besucher hatte Berichten zufolge nach den Vorträgen seinen Dachrinnenabfluss schon „verstromt“ gesehen.

Für viele Kraftwerksbetreiber war das bestens besuchte Seminar über Inspektion, Wartung, Instandhaltung und Reparatur am letzten Messetag das große Aha-Erlebnis für die Bewältigung der eigenen Probleme.

Und "last but not least" die „EU-Hydropower Lobbying Strategy Conference and Workshop“ hat begonnen erste Strukturen aufzubauen, welche die Interessen der Wasserkraftbranche Europas künftig vertreten soll. 

Die RENEXPO® HYDRO will damit den Start zu einer europaweiten Zusammenarbeit im Bereich Wasserkraft ermöglichen, die auch das Wort „gewässerverträglich“ als eigenen Wert schätzt.

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