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Gruppe von Rednern beim Salzburg Media Summit: Herbert Brugger, Salzburg Information & Congress Tourismus, Leo Bauernberger, SLTG, Hannes M. Schalle, Fachvorstand Film & Musik, Alexander Glehr, Film AG und Association of Austrian Filmproducers und Reinhard Lanner, Österreich Werbung. (Foto: Fachverband für Film und Musik Salzburg/Thomas Schorn)

Auswirkung der Digitalisierung beim Salzburger Media Summit

13. April 2021 | 16:07 Autor: WKS Startseite, Salzburg

Salzburg (A) Das kürzlich online veranstaltete „Salzburger Media Summit“ machte deutlich, wie sehr die Gesellschaft von Digitalisierung durchdrungen ist und wie viele Experten es in diesem Bereich in Salzburg gibt.

„Das vergangene Jahr hat wie ein Treibsatz auf die Digitalisierung gewirkt. Es tut sich aktuell sehr viel. Kreatives Arbeiten ist von digitalen Hilfsmitteln nicht mehr zu trennen. Im Umfeld von Red Bull Media House und Sony hat Salzburg neuen Schwung erhalten“, betonte Landeshauptmann Wilfried Haslauer bei der Eröffnung des „Salzburg Media Summit“, das heuer erstmals virtuell stattfand.

Der erste Teil des Summits widmete sich der vierten Digitalisierungswelle und ihrer Auswirkung auf den Wirtschaftsstandort Salzburg. So wurden neue Entwicklungen aufgezeigt und der Frage nachgegangen, welche Strategien und Anwendungen die Einbindung digitaler Prozesse in Unternehmen erleichtern könnten? Vertreter aus Salzburger Unternehmen, Bildungseinrichtungen sowie Start-ups präsentierten ihre Erfahrungen, Pläne und Strategien zu digitalen Geschäftsmodellen. Am Podium: Claudia Kopetzky (Axess AG), Uni Salzburg-Rektor Hendrik Lehnert, Philipp Smole (Palfinger), Walter Frisch (FreshFX Media), Philipp Nagele (Wikitude) und Erich Prem (eutema).

Salzburgs Marken weiterentwickeln
Wie gelingt es Salzburg, innovative Menschen, Künstler und Denker hier zu halten und neue herzuholen? Diese Frage war Gegenstand des Expertengremiums „Medienwirtschaft und Tourismus“: Produzent und Filmkomponist Hannes Schalle, seit November 2020 Fachvertreter in der WK Salzburg, diskutierte mit Elisabeth Fuchs, Chefdirigentin der Philharmonie Salzburg, Leo Bauernberger (Salzburger Land Tourismus), Bert Brugger (Salzburg Information & Congress Tourismus), Reinhard Lanner (Österreich Werbung) und Alexander Glehr (Film AG und Präsident der Austrian Association of Filmproducers) u. a. über innovative Formate, die beim Publikum besonders gefragt sind. Im Mittelpunkt standen die Weiterentwicklung und auch die Verjüngung von Salzburgs internationalen Marken und Geschichten – wie Mozart, Festspiele, Stille Nacht oder Sound of Music – im Streaming-Zeitalter.

„Dieses Summit war ein guter Start für einen konstruktiven Dialog, der Neues entstehen lässt. Erstmals begegneten einander Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur auf Augenhöhe und setzten einen positiven Impuls zur Bewältigung der Pandemie“, betonte Schalle in seinem abschließenden Statement. „Jetzt geht es darum, Synergien zu bündeln und weiterzumachen. Die Voraussetzungen dafür sind da!“ ITG-Geschäftsführer Walter Haas resümierte ebenso zufrieden: „Für mich wurden auf diesem Summit zwei Dinge deutlich gemacht: Wie sehr Digitalisierung die Gesellschaft durchdringt oder durchdringen kann und wie viele Persönlichkeiten wir hier in Salzburg haben, die sich dazu Gedanken machen und bereits beachtliche Projekte umsetzen.“

Ein weiterer Salzburg Media Summit ist für Spätherbst geplant, voraussichtlich als Hybrid-Event.

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