< Zurück zur Übersicht

respACT - Business Lunch in Salzburg, 02.07.2018. V.l.n.r.: Hugo Rohner (Vorstandsvorsitzender SKIDATA AG), Daniela Knieling (Geschäftsführerin respACT), Dusko Stojakovic (Geschäftsführer Werner & Mertz), Heinz Felsner (respACT-Vizepräsident und Präsident EFH Beteiligung GmbH).

Business Lunch von respACT ganz im Zeichen der Kreislaufwirtschaft

03. Juli 2018 | 08:55 Autor: APA-OTS Startseite, Salzburg

Salzburg (A) respACT lud gemeinsam mit dem Global Compact Netzwerk Österreich seine Mitglieder zum Business Lunch in das Braurestaurant Imlauer ein, wo das Potenzial der Kreislaufwirtschaft auf dem Menüplan stand. Spätestens seit der Veröffentlichung des EU-Kreislaufwirtschaftspakets und der damit verbundenen Änderungen im EU-Abfallrecht sowie der Publikation des EU-Aktionsplans ist klar, die Orientierung an geschlossenen Stoffkreisläufen wird die Zukunft bestimmen.

Kreislaufwirtschaft in UN-Nachhaltigkeitszielen verankert
Hugo Rohner, Vorstandsvorsitzender der SKIDATA AG und respACT-Koordinator für Salzburg führte durch das Programm. Rund 30 VertreterInnen unterschiedlichster Unternehmen waren der Einladung gefolgt. Nicht nur in der europäischen Gesetzgebung, auch in den UN-Nachhaltigkeitszielen findet sich ein klarer Anknüpfungspunkt zur Kreislaufwirtschaft: „Das Sustainable Development Goal Nr. 12 – Verantwortungsvolle Konsum- und Produktionsmuster – ist ein Aufruf an Unternehmen, im Bereich der Kreislaufwirtschaft aktiv zu werden. Wirtschaften mit Verantwortung ist eine Pflicht für jedes Unternehmen. Die Unternehmensplattform respACT hilft österreichischen Unternehmen hierbei vorne dabei zu sein“, so Hugo Rohner im Rahmen der Veranstaltung.

respACT-Mitglied Werner & Mertz Professional Vertriebs GmbH lebt bereits das „Cradle to cradle“-Prinzip
Dusko Stojakovic, Geschäftsführer bei Werner & Mertz Professional Vertriebs GmbH, respACT-Mitgliedsunternehmen, berichtete in seinem Impulsvortrag über die Verankerung des „Cradle to cradle“-Prinzips (Anm.: Von der Wiege zur Wiege) in seinem Unternehmen. Dabei geht es darum,  die Abkehr von linearen Produktionsmustern („Cradle to Grave“, Anm.: Von der Wiege zum Grab) zu überwinden und zu geschlossenen Stoffkreisläufen – sei es durch Wiederverwendung oder Wiederverwertung – weiterzuentwickeln. „Ein glaubwürdiges Ökoprodukt kann nur von einem Unternehmen stammen, das Nachhaltigkeit konsequent im eigenen Handeln umsetzt und ökologisches Bewusstsein, ökonomische Weitsicht und soziale Verantwortung jeden Tag aufs Neue lebt. Wir denken und handeln in Kreisläufen. Unsere Produkte nach dem green-Effective Design basieren auf vollständig biologisch abbaubaren Formulierungen (biologischer Kreislauf). Im Rahmen unserer Recyclat-Initiative gestalten wir Verpackungen so, dass sie optimal für einen Recycling-Prozess geeignet sind (technischer Kreislauf). Als aktives respACT-Mitglied ist uns eine ganzheitlich nachhaltige Sicht des verantwortungsvollen Wirtschaftens sehr wichtig“, so Dusko Stojakovic in seinen Ausführungen.

Economy in loops als Chance wahrnehmen
Daniela Knieling, Geschäftsführerin von respACT, wies auf die Vorteile für Unternehmen hin, die durch die Orientierung an der Kreislaufwirtschaft entstehen: „Die Transformation in Unternehmen von linearen Produktionsmustern hin zu geschlossenen Kreisläufen ermöglicht es, mit innovativem Produktdesign zu punkten und gleichzeitig die Kosten für Rohstoffe und Abfallentsorgung zu senken. Betrachten wir die Kreislaufwirtschaft als Chance, einen unternehmerischen Beitrag zur Schonung der natürlichen Ressourcen zu leisten und dabei die wirtschaftliche Rentabilität steigern zu können. respACT fördert als Informationsdrehscheibe den Dialog zu wichtigen Zukunftsthemen und vereint dabei Mitgliedsunternehmen und solche, die es noch werden wollen.“

    respACT

    Wiedner Hauptstraße 24/11, 1040 Wien
    Österreich
    +43 1 710107-70

    Details


    < Zurück zur Übersicht