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(Foto: Reed Exhibitions / Andreas Kolarik)

„FUTURA 2015“ in Salzburg: Messeerfolg mit klarem Arbeitsauftrag

23. September 2015 | 14:38 Autor: Reed Messe Salzburg Österreich, Salzburg

Salzburg (A) Sie ist Österreichs einzige Fachmesse für den Elektro-, Elektronik- sowie Einrichtungsfachhandel. 1999 von Reed Exhibitions in Zusammenarbeit mit der Industrie, dem Fachverband FEEI und den Einkaufskooperationen ElectronicPartner, Expert und Euronics an den Start gebracht, hat sich die „FUTURA“ sofort zum jährlichen Fachmesse-Fixpunkt der Branche entwickelt.

Was weiter nicht überraschend ist, denn auf der „FUTURA“ erleben die kurz zuvor auf der IFA präsentierten Neuheiten ihre Österreich-Premiere. Was den heimischen Fachhändlern den Vorteil bietet, sich in überschaubarem, kompakten und repräsentativen Rahmen über die wichtigsten Innovationen und Trends zu informieren und ihre Orderdispositionen, vor allem für das bevorstehende Weihnachtsgeschäft, zu treffen.

Unter dem Motto „Smart und vernetzt“ ging nun in der zweiten Hälfte der vergangenen Woche (Anm.: Donnerstag, 17., bis Samstag 19. Sept.) die diesjährige Ausgabe der „FUTURA“ in Szene. Dabei hatten mehr als 200 Marken den exakt 4.512 Fachbesuchern ihre Novitäten vorgestellt. Die „FUTURA 2015“ konnte erstmals zur Gänze in der topmodernen Halle 10 des Messezentrums Salzburg angesiedelt werden, was für die Fachbesucher kurze Wege und Zeiteffizienz mit sich brachte. Die dadurch gewonnene Zeit konnte bestens genutzt werden, denn die bestechend attraktiven Standaufbauten der Aussteller schufen eine tolle Messeatmosphäre. 

Insgesamt guter Messeverlauf
„Die Absenz der Big Player aus der Unterhaltungselektronik sowie weitere, zum Teil nicht beeinflussbare Außenfaktoren beeinträchtigten zwar die Besucherbilanz zahlenmäßig, aber das positive Feedback der präsenten  Aussteller zeigte, dass der Messeverlauf in der Summe positiv gewesen ist,“ resümiert Benedikt Binder-Krieglstein, Geschäftsführer von Veranstalter Reed Exhibitions Messe Salzburg. Auf den Punkt bringt es der Geschäftsführer von Electrolux Hausgeräte und zugleich Obmann des Forums Hausgeräte, Alfred Janovsky: „Wenn man die ‚Futura 2015‘ betrachtet, muss man im Vorfeld anfangen, von dem wir wissen, dass wir es mit einer schweren Geburt zu tun hatten. Wir als Weißware haben uns sehr für den Herbsttermin eingesetzt und sind glücklich, dass alle drei Kooperationen, die sehr bemüht sind, ihre Mitglieder hierher zu bringen, voll mitgezogen haben. Was auffällt, ist die gute Stimmung bei den Fachbesuchern, und auch wir sind mit dem Besuch zufrieden. Das ist ein positives Signal in Richtung Fachhandel. Was mir auch auffällt,  ist die gute Qualität der Stände. Ganz gut angekommen ist das Rahmenprogramm, das man sicher weiter ausbauen kann. Nun muss man nachdenken, in welche Richtung es weitergehen kann. Wir von unserer Seite werden unseren Konzernzentralen sicher berichten, dass wir die Messe wollen.“

„Der insgesamt gute Messeverlauf der ‚FUTURA 2015‘“, so Binder-Krieglstein, „der uns auch von vielen Ausstellern bestätigt worden ist liegt nicht zuletzt in der hohen Entscheiderqualität der Fachbesucher (79,1 %) begründet. Dennoch, daran gibt’s nichts zu rütteln, besteht mit Blick auf die Zukunft Handlungsbedarf. Die Branche in Österreich braucht und will diese Fachmesse. Deshalb sehen wir als Veranstalter, um das ganz unmissverständlich klarzustellen, dies als Auftrag, die ‚FUTURA‘ noch attraktiver zu machen. Wie können wir jene Angebotsbereiche, die die Händler jetzt vermisst haben, (wieder) in das Messekonzept integrieren? Wie können wir die Messe emotional noch wirksamer inszenieren, wie können wir ihre Erlebnisqualität steigern und den Mehrwert für den Besucher wie den Aussteller nochmals erhöhen? Das sind die klaren Aufgabenstellungen für 2016“.

Stärken nationaler und interregionaler Fachmessen:

Vertrauensbildung durch persönliche Kontakte
Neben der verkehrsgeographischen Zentrallage Salzburgs und dem topmodernen Messeambiente sieht Gerhard Perschy, Leiter des Geschäftsbereichs Messen bei Reed Exhibitions, die Vorteile und Stärken der „FUTURA“ im Messeformat selbst: „Hier weiß sich der Fachhändler wertgeschätzt, hier hat er den direkten, sprich: persönlichen Kontakt zum Lieferanten, der wiederum nur in diesem überschaubaren Rahmen Zeit und Gelegenheit aufbringt, auf die individuellen Anliegen seiner Kunden einzugehen. Und genau darin besteht der unschlagbare Nutzen nationaler und interregionaler Fachmessen. Denn so hilfreich und mittlerweile unverzichtbar die modernen Kommunikationsmittel sein mögen, im Geschäftsleben kommt es letztlich auf persönliche Kontakte an. Zudem hat die diesjährige Veranstaltung gezeigt, dass neben der Neuheitenpräsentation und der Ordertätigkeit immer mehr die Funktion des Networkings im Vordergrund steht. Und deshalb werden wir jetzt alle Kräfte mobilisieren, die ‚FUTURA‘ weiter zu entwickeln.“

Drei Premieren seitens des Veranstalters
Organisator Reed Exhibitions wartete bereits in diesem Jahr mit drei Neuerungen auf. Nicht nur Halle 10 stellte als „Alles-unter-einem-Dach“-Location eine Premiere dar. Erstmals gab es am ersten Messetag in der „Meet & Eat Area“ der Halle 10 einen Branchenabend, an dem rund 450 Gäste teilnahmen. Aussteller und Fachbesucher konnten dabei ausgiebig networken und den Arbeitstag entspannt ausklingen lassen.

Eine Premiere, die aufhorchen ließ: „KlangCenter“
Die dritte Neuerung galt dem guten, um nicht zu sagen, besten Ton: Dem neu geschaffenen Themen-Schwerpunkt „KlangCenter“ hatte Reed Exhibitions einen eigenen, speziell konzipierten Teil der Halle 10 in unmittelbarer Nähe zur Bühne reserviert. In diesem Competence Center für die Bereiche Audio und HiFi  gaben Experten den Händlern brandaktuelle Insidertipps, boten Live-Produktpräsentationen und vermittelten nützliches Know-how sowie interessante Ausblicke auf die vernetzte Akustikwelt von morgen. Auch Vorträge zum Themenschwerpunkt standen auf der Playlist.

Attraktives Vortragsprogramm
„Home Connect“ und „Digital Signage“ waren nur zwei der Vortragsthemen auf der Ausstellerbühne, die ebenso mitten im Messegeschehen als zusätzliches Präsentationsforum zur Verfügung stand. Die Präsentationen an den Ständen wurden so in idealer Weise mit zusätzlichen Informationen in Form von Vorträgen verbunden. Zum Teil geschah dies sogar auf humorvolle Weise, wie zum Beispiel die Show zur Wäschepflege und Vernetzung im Haushalt. Interessant auch der Bühnen-Vortrag zum Complian-TV. DI Alban Burgholzer von der Österreichischen Energieagentur berichtete, dass fast 90% aller auf dem Europäischen Markt erhältlichen Fernsehgeräte die Anforderungen der Ecodesignverordnung erfüllen. Diese für Konsumenten höchst erfreuliche Information ist Ergebnis des EU-Projekts ComplianTV. In diesem Projekt wurden über 200 Fernsehgeräte in Labortests überprüft. Außerdem wurden in fünf EU-Ländern 100 Elektrohändler zweimal besucht, um die Umsetzung der EU-Energielabellingverordnung zu evaluieren. Bereits 80% der Händler erfüllten nach der zweiten Überprüfungsrunde die Anforderungen.

Immer mehr Besucher nutzen das Netzwerk „FUTURA“
„Das Erfolgsgeheimnis der ‚FUTURA‘ liegt im richtigen Mix von Beratung, Erlebnis, Ordertätigkeit und Entertainment bei kurzen Wegen mit den richtigen Ansprechpartnern“, betont  Messeleiterin Mag. (FH) Barbara Riedl. „Nirgendwo sonst trifft man die richtigen und wichtigen Ansprechpartner in so großer Zahl persönlich und informiert sich gleichzeitig so hautnah über die Top-Innovationen der Branche.“ Noch mehr Networking, über den persönlichen Kontakt direkt auf der Messe hinausgehend, ermöglichte das Messe-Netzwerk via „FUTURA“-Homepage. Hier konnte man sich schon im Vorfeld auf den Messebesuch vorbereiten und sich mit den richtigen Kontakten vernetzen. „Die Anzahl der Aussteller und Fachbesucher, die das Messenetzwerk nutzten, hat sich gegenüber dem Vorjahr quasi verdoppelt“, freut sich Barbara Riedl über den Erfolg.

Ergebnisse der Fachbesucherbefragung
Wie die Resultate der Fachbesucherbefragung durch das Linzer „market-Institut“ ergeben haben, stellten der Elektrofachhandel und Elektroinstallationsbetriebe das weitaus größte Besucherkontingent (68 %), gefolgt von den Sparten Telekommunikations-Fachhandel sowie Küchen- und Einrichtungsfachhandel, Fachgroßhandel, Handelsketten, Großvertriebsformen, Versandhandel/Online, Baumärkte und C&C-Märkte sowie Eisenwarenhandel mit dem Schwerpunkt Haushalt.

Nach Status oder beruflichem Aufgabenbereich waren 33,2 Prozent der Besucher selbständige Unternehmer und 15,5 Prozent Geschäftsführer. Signifikant waren weiters folgende Funktionsbereiche vertreten: Vertrieb/Verkauf (21,4 %), Einkauf (10,2 %) und Marketing (5,5 %). Insgesamt erhärten diese Daten die hohe Entscheiderqualität von 79,1 Prozent (ausschlaggebend oder mitentscheidend). Den Stellenwert der „FUTURA“ unterstreicht unter anderem die Tatsache, dass sich sieben von zehn Befragten als regelmäßige Besucher dieser Messe bezeichneten. 74,9 Prozent wollen die „FUTURA“ Geschäftspartnern weiterempfehlen, 85,1 Prozent gaben an, vom Messebesuch profitiert zu haben, 63,1 Prozent hatten neue Produkte und 21,9 Prozent neue Anbieter entdeckt. Die wirtschaftliche Situation ihrer Branche schätzen die Befragten mit unverkennbarer Zurückhaltung ein. Lediglich die Hälfte (50,2 %) bezeichnete die aktuelle Lage als sehr zufriedenstellend (Noten 1 u. 2; plus 3 = 87,1 %), und in den kommenden zwölf Monaten rechnen nur 37,8 Prozent mit einer deutlichen Verbesserung (Noten 1 u. 2).

Aussteller: „Wir wollen diese Messe“
Viele Aussteller unterstrichen in ihren Messebilanzen ihre positive und unterstützende Einstellung zur Messe, sehen zugleich aber auch Handlungsbedarf für die Zukunft.  In diese Richtung fiel auch das Urteil Mag. Michael Hofers von der Geschäftsleitung ElectronicPartner aus: „Der Donnerstag war für uns ein zufriedenstellender Tag, Freitag und Samstag sind sehr gut gelaufen. Die Messe im Gesamten ist für mich jetzt am unteren Limit, weil doch gewisse Bereiche elementar fehlen. Da sind alle gefordert, die ‚Futura‘ qualitativ nach vorne zu bringen. Wir haben alles dazu getan, die Messe zu einem Erfolg zu machen – angefangen vom Musterladen bis hin zur Mitgliederveranstaltung, die große Zugkraft hatte. Es ist uns sehr gut gelungen, die Händler hierher zu bringen. Das Feedback der Händler ist gut – sie heben vor allem die hohe Qualität der Weißware-Aussteller, die keine Kosten und Mühen gescheut haben, hervor. Für die Zukunft muss man stark darüber nachdenken, wie eine attraktive Messe ausschaut. Da ist einiges zu tun für das nächste Jahr.“

Ein sehr erfreuliches Resümee zog Peter Pollak, Geschäftsführer von Dyson Austria und zugleich Branchensprecher Elektrokleingeräte: „Die ‚Futura 2015‘ war für uns ein klarer Beweis dafür, dass der österreichische Fachhandel eine Plattform für Produktpräsentation schätzt. Die Besuchsfrequenz, die Stimmung sowie das Interesse an allen drei Tagen war ausgezeichnet.“

Sehr positiv äußerte sich auch Mag. Martin Melzer, Geschäftsführer Miele, indem er meinte: „Miele war mit dem Verlauf der Messe sehr zufrieden. Die Fachhändler haben durch ihre übergroße Beteiligung gezeigt, dass ein solches Messeformat zu diesem Termin in Österreich gewünscht ist.“

Ähnlich zufrieden bilanzierte auch Mag. Alfred Kapfer, Geschäftsführer von Expert Österreich: „Die diesjährige ‚Futura‘ hat unsere Erwartungen in Anbetracht der Tatsache, dass der Bereich UE und Telekom weitestgehend als Aussteller gefehlt hat, nicht nur erfüllt, sondern sogar übertroffen. Das betrifft sowohl die Besucheranzahl als auch die Resonanz unserer Mitgliedsbetriebe. Damit hat der österreichische Elektrofachhandel ein starkes Zeichen für einen Fortbestand dieser sowohl für die nationalen Vertriebsorganisationen unserer Industriepartner als auch für den Fachhandel unverzichtbare Veranstaltung gesetzt. Nichts desto trotz wird es unabdingbar sein, in Zukunft wieder alle relevanten Warenbereiche und Industriepartner auf einer gemeinsamen Veranstaltung zu bündeln – dafür werden wir uns aus tiefster Überzeugung mit aller Kraft einsetzen“.

Die Ausstellertreue zur „Futura“ von Christian Blumberger, CEO HB Austria, wurde belohnt:  „Aus Sicht der HB Austria war die Futura 2015 eine abgespeckte, aber für uns doch sehr wichtige Veranstaltung. Wir konnten mit den Besuchern, die gekommen waren, gute Gespräche und Abschlüsse tätigen“.

Als unverzichtbar und erfolgreich im Verlauf beschrieb Alexander Klaus, MBA, Vorstand Euronics Austria (Red Zac), die abgelaufene Messe: „Die ‚Futura 2015‘ war für Red Zac ein wirklicher Erfolg. Mit unserem Konzept, den Red Zac Mitgliedern eine für sie exklusive Produktausstellung anzubieten, ist ausgezeichnet angenommen worden. Ebenso war die Messe als Ganzes sehr gut organisiert und das Hallenkonzept wegen der kurzen Wege ideal für einen Fachbesucher. Wir können nur nochmals unterstreichen, dass der österreichische Elektrofachhandel eine eigene Messe braucht.“

    Reed Messe Salzburg GmbH

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