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Sind begeistert vom großen Andrang bei der zehnten Auflage von "i-star": Dr. Peter Unterkofler, IV-Präsident und WKS-Vizepräsident (l.), Dr. Georg Hemetsberger, Vorstandsvorsitzender Eisenwerk Sulzau-Werfen (r.) und Teilnehmer. (© FotoPerfect)

Mehr als 3.500 Jugendliche bei "i-star" in Salzburg

24. Oktober 2016 | 13:11 Autor: WKO Salzburg Österreich, Salzburg

Salzburg (A) "Ich war immer schon sehr an Technik interessiert und habe mir nach dem Schulabschluss überlegt, was ich beruflich machen könnte. Da war es schon sehr gut, dass es die ‚i-star‘ gegeben hat, wo ich mich über die verschiedenen Ausbildungsmöglichkeiten informiert habe", erzählte Barbara Blachfellner. Sie ist mittlerweile selbst ein "i-star" und arbeitet als Mechatronikerin bei Liebherr in Bischofshofen. Sie steht stellvertretend für viele der mehr als 3.500 Pongauer Jugendlichen, die in den vergangenen 10 Jahren, auf der "i-star" die Weichen für ihre berufliche Karriere gestellt haben.

Die Ausbildungsinitiative wird von der WKS-Bezirksstelle Pongau in Kooperation mit der Sparte Industrie in der WKS und der Industriellenvereinigung Salzburg durchgeführt und lockt alljährlich an die 500 Jugendliche in das Kultur- und Kongresshaus am Dom in St. Johann. Zielgruppe von „i-star“ sind Schüler der 3. und 4. Hauptschulklassen sowie Schulab-brecher der AHS, HTL, Handels- und Fachschulen. Die Jugendlichen kommen jedes Jahr aus 14 bis 18 Schulen im Pongau, vorwiegend aus den neuen Mittelschulen (NMS) und den Polytechnischen Schulen (PTS). Seit 2009 werden auch Elternabende durchgeführt, die von insgesamt 1.100 Eltern mit ihren Kindern besucht wurden. Außerdem wurden im Rahmen von „i-star“ bisher 125 Betriebsbesuche organisiert, bei denen Schulklassen vor Ort in den Betrieben Lehrberufe kennenlernen und einfache Tätigkeiten selbst ausprobieren konnten.

Karriere in der Industrie bringt‘s
„Für die Unternehmen sind gut ausgebildete Mitarbeiter die wichtigste Ressource. Bei
,i-star‘ können sich die jungen Besucher von den vielen Vorteilen überzeugen, die eine Lehre in den technischen Berufen bietet. Das sind unter anderem ein sicherer, gut bezahlter Arbeitsplatz, interessante Karrieremöglichkeiten und eine spannende Ausbildung“, betonte Dr. Peter Unterkofler, WKS-Vizepräsident und Präsident der Salzburger Industriellenvereinigung bei der Jubiläumsausgabe von i-star. Um den Jugendlichen mehr Orientierung bei der Wahl ihres Berufes zu geben, sind Informationsveranstaltungen wie „i-star“ von zentraler Bedeutung. „Gerade in unserem Bezirk sind herausragende Industrieunternehmen und Gewerbebetriebe angesiedelt, die tolle Möglichkeiten bei der Berufswahl eröffnen. So gesehen stimmt der bekannte Spruch aus der Werbung für den Pongau auf alle Fälle: Karriere mit Lehre“, ist auch KommR Mag. Hans Scharfetter, Obmann der WKS-Bezirksstelle Pongau überzeugt.

Industriebetriebe investieren in die Zukunft ihrer Lehrlinge
Viele Industriebetriebe nützen die Gelegenheit, um bei „i-star“ Kontakte mit potenziellen neuen Lehrlingen zu knüpfen. Jedes Jahr nehmen zwischen neun bis elf Betriebe an der Pongauer Berufsinformationsveranstaltung für Industrie-Lehrberufe teil. „Im vergangenen Jahr ist es uns gelungen, sieben Lehrlinge über ‚i-star‘ zu rekrutieren. Das war ein großer Erfolg für uns“, freute sich etwa Walter Tagwercher, Lehrlingsbeauftragter bei der Schwaiger GmbH in St. Johann. Der Stellenwert der Berufsinformationsmesse ist bei den Betrieben sehr hoch. „Für uns ist ‚i-star‘ eine sehr wichtige Werbeveranstaltung für die Lehrlingsausbildung. Denn die Lehre ist bei uns nach wie vor ein erfolgreicher Weg in eine erfolgreiche Zukunft“, betonte Manfred Santner, Geschäftsführer der Liebherr-Werk Bischofshofen GmbH. 40% der Facharbeiter bei Liebherr haben übrigens die Lehrlingsausbildung im Betrieb absolviert und haben es nicht selten über Weiterbildungen bis in Führungspositionen geschafft.

„In der Region wissen viele Menschen oft nicht, was die einzelnen Betriebe überhaupt machen und was sich da an Hightech hinter den Mauern verbirgt. Da ist ‚i-star‘ eine gute Gelegenheit für Jugendliche, mit Unternehmen in Kontakt zu kommen“, sagte Christian Kappacher, Vorsitzender der Geschäftsführung bei Eurofunk Kappacher in St. Johann. Anna-Lena Silbergasser absolviert eine Lehre als Industriekauffrau bei der Amari Austria GmbH in St. Johann. Sie hat im Vorjahr bei „i-star“ den Amari-Stand mitbetreut und Jugendliche über das Unternehmen informiert. „Die Jugendlichen wollten wissen, wie es mit den Arbeitszeiten und mit der Bezahlung aussieht, welche Lehrberufe es bei uns gibt und was man dabei zu tun hat“, berichtete Anna-Lena.

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