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v.l.n.r.: Eduard Kendlbacher (Raiffeisenbank Bruck-Fusch-Kaprun), Bgm. Ing. Günther Brennsteiner (Niedernsill), Bgm. Herbert Burgschwaiger, Bruck), LAbg. Mag. Hans Scharfetter, Bgm. Hannes Schernthaner (Fusch), Vize-Bgm. Franz Albert Scherer (Fusch), Vize-Bgm. Ludwig, Mitteregger (Kaprun), Martin Huber (Raiffeisenbank Bruck-Fusch-Kaprun), Hans Harrer (SdW)

Senat der Wirtschaft lud zum Wirtschaftstalk - "Zukunft gestalten-Regionen stärken"

30. Jänner 2017 | 09:52 Autor: Special Public Affairs Österreich, Wien, Salzburg

Kaprun/Wien (A) Der Senat der Wirtschaft und die Raiffeisenbank Bruck-Fusch-Kaprun eGen  luden nach Kaprun um im Rahmen der Mittelstands-Allianz zu diskutieren und rd. 100 Personen aus der regionalen Wirtschaft und Regional-Politik folgten der Einladung.

„Die Politik verhindert durch überbordende Regularien das so notwendige vertrauensvolle Miteinander zwischen den Marktteilnehmern immer mehr. Dabei sollte in den Regionen mehr zusammengearbeitet werden, um einen Schulterschluss zwischen Kapitalwirtschaft und Realwirtschaft zu ermöglichen, damit innovative und kreative Modellen enkeltauglich gestaltet werden können“, deponierte Hans Harrer, Vorstandsvorsitzender des Senat der Wirtschaft und Initiator der Mittelstand-Allianz, im Rahmen einer Podiumsdiskussion zum Thema: „Zukunft gestalten – Kapitalwirtschaft im Dialog mit der Realwirtschaft. „Denn“, so Harrer weiter, „die Mittelstandswirtschaft in unseren Regionen ist der Garant für soziale Gerechtigkeit und eine funktionierende, demokratische Gesellschaft. Politiker dürften vergessen habe, dass sie dem Gemeinwohl verpflichtet sind, sonst würden sie die wirtschaftlich Agierenden nicht mit einer überbordenden Bürokratie so enorm belasten, wodurch zum Arbeiten immer weniger Zeit bleibt.

In der sehr intensiven Diskussion wurde einhellig gefordert, dass die Politik endlich eine attraktive Standortpolitik und nicht permanente Klientelpolitik mit Blick auf die nächsten Wahlen betreiben sollte. Denn gerade Regionen benötigen Unterstützung um dem Abwandern der Jungen Einhalt gebieten zu können. „Smart City ist schön, aber warum nicht Smart Region?“, so Harrer, der zwar von der Politik viel über den Mittelstand hört, nur  zukunftsgerechte Umsetzungen vermisst.  Dem stimmte auch LAbg. Mag. Hans Scharfetter zu, der die überbordende Regelungswut anprangert und von der Politik mehr Vertrauen in die Bürger einfordert. Und wenn es um politische Veränderungen geht, würde es nicht schaden, statt dem „ja, aber“ auch einmal der Devise „Warum nicht?“ zu folgen. Denn es ist die Mittelstandswirtschaft in den Regionen, die der Garant für soziale Gerechtigkeit und eine funktionierende, demokratische Gesellschaft ist.

Martin Huber, Direktor der Raiffeisenbank  Bruck-Fusch-Kaprun eGen deponierte, dass es Banken aufgrund der überbordenden Regularien oft erschwert oder gar unmöglich gemacht wird, eine optimale Balance zwischen dem politischem Druck und den Anforderungen der Wirtschaft erzielen zu können. „Allein für den Kapitalmarkt gibt es mehr als 14.500 (!!) Seiten Regularien. Da muss zwangsläufig fast jeder, der dort tätig ist, permanent Angst haben, sich auf rechtlich dünnem Eis zu bewegen“, ergänzt Harrer.

Gefordert werden Lösungen, damit die Realwirtschaft und die Finanzwirtschaft gemeinsam die Zukunft optimal gestalten können. Dazu bedarf es einem vermehrten Hin „zum Bürger“, denn unverhältnismäßige Regularien, Gesetze und Verordnungen sind die Blockaden für die wirtschaftliche Entwicklung, die sich den neuen ökologischen und sozialen Herausforderungen stellen muss. „Wir müssen uns wieder mehr in unsere eigenen Angelegenheiten einmischen“ , forderte Harrer und wird im Rahmen der Mittelstands-Allianz des Senat der Wirtschaft, die hier diskutierten Anliegen weiterhin artikulieren und weitere Verbündete suchen, um damit ein noch stärkeres Gewicht im politischen Diskurs zu erzielen.

Gesichtet wurden u.a.:
KR Ing. Wilhelm und Mag. Günther Klepsch von Senoplast Klepsch & Co GmbH,Mag. William Nikola Kraguljac, Wirtschaftsbund Bezirksobmann Pinzgau, Birgit und Gundi Maier, Holzbau Maier GmbH & Co KG, Erich Riedlsperger, Kapruner Wirtschaftstreuhand GmbH, Angelika und Manfred Egger, Egger Immobilien GmbH, Eduard Kendlbacher, Raiffeisenbank Bruck-Fusch-Kaprun, Bgm. Ing. Günther Brennsteiner (Niedernsill), Bgm. Herbert Burgschwaiger (Bruck), Bgm. Hannes Schernthaner (Fusch), Vize-Bgm. Franz Albert Scherer (Fusch), Vize-Bgm. Ludwig Mitteregger (Kaprun), Martin Huber (Raiffeisenbank Bruck-Fusch-Kaprun)

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