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Wasserkraft zum Anfassen auf der Renexpo Interhydro in Salzburg

28. November 2016 | 16:12 Autor: Renexpo Österreich, Salzburg

Salzburg (A) Die achte europäische Kongressmesse für Wasserkraft RENEXPO® INTERHYDRO im Messezentrum Salzburg war das Highlight der diesjährigen Wasserkraftbranche. Italien als Partnerland präsentierte sich eindrucksvoll als viertgrößte Wasserkraftnation in Europa. 110 motivierte Aussteller trafen auf rund 2.000 interessierte Besucher, 300 Tagungsteilnehmer nahmen die neuesten Erkenntnisse aus Technik und Recht, Wirtschaft und Wissenschaft mit nach Hause. Der kostenlose öffentliche Messebesuch am Freitagnachmittag war der Publikumsrenner. Die Wasserkraftberatung des Landes Salzburg und der Ausflug zum Öko-Wasserkraftwerk Salzburg-Lehen haben bereits Kultcharakter.

In seiner Eröffnungsrede stellte der Schirmherr, Landesrat Dipl.-Ing. Dr. Josef Schwaiger, die Bedeutung dieser Wasserkraft-Kongressmesse für den Standort Salzburg und für das Land Salzburg besonders heraus. Er dankte dem Veranstalter für die Ausrichtung dieser Wachstumsmesse im europäischem Wasserkraftland Nr. 1. Der anschließende öffentliche Energie-Talk zum Thema: „POLITIK UND WIRTSCHAFT IM DIALOG: Wasserkraft im Spannungsfeld zwischen Europäischer "Energie-Union" und "Re-Nationalisierung" ließ alle brisanten Themen, wie Gesetzentwurf der EU zum „Wegfall des Einspeisevorrangs für Ökostrom ab 2020“ und das Nichtwahrnehmen der Wasserkraft im öffentlichen Leben, nicht aus. Der einhellige gemeinsame Tenor der Key-Speaker aus Wirtschaft, Politik und Verbänden war, dass Wirtschaft, Politik und Verbände auch weiterhin an einem Strang ziehen müssen, um die ambitionierten Ziele für die Wasserkraftnutzung in den nächsten Jahren zu erreichen und Wasserkraftbetreiber müssen lernen, sich auch mal zu wehren. Dafür ist auch der Aufbau einer europäischen Wasserkraft-Lobby von ausschlaggebender Bedeutung. Die Weichen hierfür hat die Messe wiederum gestellt.

Fachausstellung
Der Messerundgang von Johann-Georg Röhm, Geschäftsführer der REECO-Gruppe, mit den Ehrengästen und den Pressevertretern zeigte die Innovationen der Aussteller. Turbinen- und Pumpen–Hersteller beschäftigen sich mit Energieeffizienz und Nachhaltigkeit ihrer Produkte und Dienstleistungen. Das historische Wasserrad, ob aus Holz oder Stahl, ober- oder unterschlächtig, erfährt die Einbindung in die IT-Welt. Viele Aussteller fahren auch mit im ökologischen Boot: Fischlift und Fischtreppen geben dem Gewässer seine Durchgängigkeit für die uneingeschränkte Wanderung der Fische zurück. Wasserkraft 4.0, Digitalisierung und Vernetzung, waren überall zu spüren.

Kongresse
Mit aktuellen Themen aus Wirtschaft und Management, Technik und Ökologie punkteten die beiden Moderatoren Prof. Bernhard Pelikan, Universität Wien, und Prof. Helmut Jaberg, Universität Graz, bei der mittlerweile 8. Internationalen Kleinwasserkonferenz. Ein voller Vortragsraum war der sichtbare Beweis, dass die Themen stimmten.

Italienische Wasserkraftexperten sprachen beim 1. Italienisch-Deutsch-Österreichischen Wasserkraft-Forum über die Fördersysteme für ihre Wasserkraftwerke und gaben mit Best-Practice-Beispielen einen Einblick in die Wasserkraftanlagen an Flüssen und Kanälen.

Bei der 2. Internationalen Wasserkraft-Konferenz wurden die Themen des Energie-Talks, Marktsituation der Wasserkraft und Forderungen und Erwartungen der Verbände, aufgriffen und weiter vertieft.

„Freie Fahrt für freie Fische“, das Motto des 4. Fachkongresses „Gewässerökologisch verträglicher Wasserkraftausbau“ zeigte anhand von Best-Practice-Beispielen aus Österreich (Mag. Andreas Murrer), der Schweiz (Prof. Dr. Robert Boes) und Deutschland (Dr.-Ing. Stephan Heimerl) wie Durchgängigkeit funktioniert. Mehr als 100 Personen pilgerten am Freitagnachmittag zum Öko-Wasserkraftwerk Salzburg-Lehen.

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