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Ehemalige Rauchmühle Salzburg: Architektur-Wettbewerb der PRISMA Holding abgeschlossen

08. Mai 2015 | 15:18 Autor: PRISMA Österreich, Salzburg

Salzburg (A) Der Architektur-Wettbewerb für die Neugestaltung des Areals der ehemaligen Rauchmühle in Salzburg ist abgeschlossen. Die Jury hat den Entwurf von Architekt Lukas Schumacher aus Wien, gemeinsam mit Kräftner Landschaftsarchitektur als Leitprojekt für die weitere Entwicklung gewählt.

Als weiterer Teilnehmer wurde das norwegische Achitekturbüro Helen & Hard gewählt, um sich in die Detaillierung des Leitprojektes im bevorstehenden Workshopverfahren als Planungspartner einzubringen. Im Rahmen einer öffentlichen Informationsveranstaltung am STADTWERK wurden die städtebaulichen Rahmenbedingungen, die Ergebnisse des Wettbewerbes, sowie die weiteren Planungsschritte präsentiert.

Architektur-Wettbewerb entschieden
Mit der Präsentation der Ergebnisse des Architektur-Wettbewerbs ist ein wichtiger Meilenstein für die geplante Nachnutzung des Rauchmühlen-Areals in Salzburg erreicht. Das Ergebnis des Wettbewerbs, bei dem im Rahmen eines anonymen, geladenen Gutachterverfahrens zwölf Architekturbüros ihre Vorschläge eingereicht haben, wurde am 7.5.2015 im Rahmen einer öffentlichen Informationsveranstaltung am STADTWERK präsentiert. Die Jury hat dabei dasProjekt von Lukas Schumacher als Leitprojekt ausgezeichnet.

Am Standort des ehemaligen Betriebsgeländes der Rauchmühle Salzburg geht es in erster Linie darum, der Historie des Ortes gerecht zu werden, Innovative Nutzungen für den Stadteil anzubieten und qualitätsvolle Wohnungen zu errichten. Bauhistorisch wertvolle Bauteile, wie etwa das ,,Alte Mühlengebäude" und die „Ceconi-Villa" werden erhalten bleiben. Die Neubauten sind so angeordnet, dass der Bahnlärm möglichst abgeschirmt wird und die landschaftlichen Qualitäten mit dem offenen ca. 4.000 m2 öffentlichem Grünraum entlang der Glan zur Geltung kommen können. Parkplätze werden in einer Tiefgarage angelegt, sodass die Oberfläche weitestgehend frei von motorisiertem Verkehr bleiben kann. Zu einer Aufwertung der Fuß- und Radwege kommt es entlang der Bahn und auch der Glan.

Mehrjähriger Entwicklungsprozess
Der nunmehrigen Präsentation der Ergebnisse des Architektur-Wettbewerbs ist ein mehrjähriger Entwicklungsprozess vorausgegangen. Nach der Stilllegung des Mühlenbetriebes im Jahr 2011 wurde ein kooperatives Workshopverfahren mit dem Gestaltungsbeirat der Stadt Salzburg unter maßgeblicher Einbindung von Fachexperten und Gutachtern durchgeführt. Diese waren die Basis für die Erarbeitung eines städtebaulichen Grundkonzeptes, welches die Rahmenbedingungen für den Architektur- Wettbewerb vorgab. Die nun vorliegenden Ergebnisse, werden in einem nachgeschalteten, kooperativen Planungsprozess geschärft und nach Abstimmung mit dem Gestaltungsbeirat im Sommer 2015 der Öffentlichkeit präsentiert.

Neue Eigentümergesellschaft „An der Glan Investment GmbH“
Mit 1. Februar 2015 wurde die Liegenschaft der ehemaligen Rauchmühle in die „An der Glan Investment GmbH“, ein Gemeinschaftsunternehmen der PRISMA Unternehmensgruppe und der Familie Bernhard Rauch, übertragen. Das Areal wird unter dem neuen Namen „An der Glan“ durch die PRISMA Zentrum für Standort- und Regionalentwicklung GmbH mit Sitz am STADTWERK in Salzburg PRISMA Medieninformation | Ehemalige Rauchmühle Salzburg – Ergebnis Architekturwettbewerb | 2 unter Einbindung von DI Bernhard Rauch und dem gemeinnützigen Partner Salzburg Wohnbau weiter entwickelt.

Salzburg Wohnbau als gemeinnütziger Partner
Im Rahmen der künftigen Entwicklung sind 50 % der gesamten Nutzfläche am Areal durch die Salzburg Wohnbau GmbH für gemeinnützige Wohnzwecke vorgesehen. Das Unternehmen war bereits im Rahmen der Vorbereitung des Wettbewerbs eingebunden, eine entsprechende Vereinbarung zum Ankauf ist bereits unterzeichnet.

Weitere Schritte
Im Mai 2015 erfolgen die weitere Konkretisierung des Siegerprojektes sowie Vorbereitungen zum Abschluss des Raumordnungsvertrages. Die Verordnungsverfahren (Flächenwidmung, Bebauungsplan, Bauplatzerklärung) sind bis Mitte 2016 geplant. Parallel dazu werden die Einreichplanungen der PRISMA und der Salzburg Wohnbau vorgenommen. Ein frühester Baubeginn kann damit voraussichtlich im Herbst 2016 erfolgen.

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