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Die erfolgreichen Absolventen mit den Prüfern Univ.-Prof. Dr. Volker Schönwiese (links außen), Mag. Anna Strobl (Tiroler Gleichbehandlungsbeauftragte, 5.v.r.), Nora Resch (GF ÖZIV Tirol, 4.v.r.) und Ing. Martin Exenberger (Stadt Innsbruck, Technischer Behindertenbeauftragter, ganz rechts) (Foto: ÖZIV Tirol).

Österreichweit einzigartiger Lehrgang für „Barrierefreies Bauen und Gestalten“: Ein erfolgversprechendes Konzept!

01. Juni 2015 | 10:24 Autor: Brigitta Hochfilzer Österreich, Salzburg, Vorarlberg, Tirol

Innsbruck (A) Neun Teilnehmer aus Salzburg, Vorarlberg und Tirol haben am Donnerstag, den 28. Mai 2015, an der BauAkademie Tirol den erfolgreichen Abschluss des Zertifikatslehrganges für „bauliche und gestalterische Barrierefreiheit“ gefeiert.

Der Lehrgang wurde auf Initiative des ÖZIV Tirol und der BauAkademie 2015 erstmals in Österreich angeboten und fand allgemein großes Interesse.

Der Intensiv-Lehrgang war in fünf Fachbereiche gegliedert. Zielgruppe waren vor allem planende Baumeister, Architekten, technische Büros sowie ausführende Baufirmen und Professionisten.

Unter den Lehrenden waren neben Experten der verschiedenen Fachbereiche auch Experten in eigener Sache, Menschen mit Behinderungen, die den Lehrgangsteilnehmern realistische Einblicke in ihre praktischen Alltagserfahrungen ermöglichten.

„Das Feedback auf den Lehrgang war sehr gut. Die Erwartungen wurden erfüllt, in weiten Bereichen sogar weit übertroffen, wurde uns von den Kursteilnehmern abschließend bestätigt“, ist ÖZIV-Geschäftsführerin Nora Resch zufrieden.

„Wir hätten davor nicht gedacht, dass barrierefreies Bauen so viel Expertenwissen erfordert. Trotz langjähriger Berufserfahrung ist es erst während des Lehrgangs bewusst geworden, wie viel Know-How dahinter steckt und den meisten Baufachleuten immer noch fehlt“, so das übereinstimmende Resümee der Absolventen. „Die von Menschen mit Behinderungen geleiteten Kurseinheiten konnten besonders gut vermitteln, welche Barrieren im Alltag existieren und wo diese am häufigsten anzutreffen sind. Keiner von uns hätte vor Kursbeginn vermutet, dass bereits eine drei Zentimeter hohe Stufe eine echte Barriere sein kann.“

Der Lehrgang konnte darüber hinaus aber auch noch einen anderen wichtigen Ansatz vermitteln: Barrierefreies Bauen und Gestalten ist auch mit finanziell vertretbarem Einsatz zu realisieren.

„Um die gesetzlich vorgeschriebene bauliche Barrierefreiheit ab 1.1.2016 mit moderaten Kosten aber dennoch effizient umsetzten zu können, braucht es Expertenwissen. Die Kursabsolventen sind für diese Aufgaben jetzt bestens gerüstet“, so ÖZIV Tirol-GF Nora Resch.

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