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Bei der Kür der Sieger des Castings (v. l.): BAUAkademie-Geschäftsführer BM Johann Feldbacher, Innungsmeister BM Ing. Peter Dertnig, Thomas Eisl vom Poly Strobl (3. Platz), Sieger David Hütter vom Poly Strobl, Bastian Oberhauser vom Poly Mittersill (2.), Innungsgeschäftsführer Mag. Karl Scheliessnig, LAbg. Mag. Martina Jöbstl und BAUAkademie-Obmann BM Franz Steger.

Über 100 Jugendliche beim 6. Bau-Lehrlings-Casting in Salzburg

02. Dezember 2019 | 08:50 Autor: WK Salzburg Salzburg

Salzburg (A) An der BAUAkademie Salzburg ist das 6. „Bau-Lehrlings-Casting“ der Salzburger Bauinnung über die Bühne gegangen. Zahlreiche Salzburger Schüler haben mitgemacht. Die Besten haben ausgezeichnete Chancen auf einen Ausbildungsplatz bei einer regionalen Baufirma.

Insgesamt 115 Salzburger Jugendliche aus allen Bezirken (2015 waren es noch 40) haben an dem Casting teilgenommen. An verschiedenen Stationen konnten sie ihre sportlichen, geistigen und praktischen Begabungen unter Beweis stellen. „Ziel des Castings ist es, die fähigsten Nachwuchskräfte zu ermitteln und möglichst vielen Jugendlichen einen Lehrplatz zu ermöglichen. Gleichzeitig soll den Ausbildungsbetrieben die Suche nach gutem Berufsnachwuchs erleichtert werden. Das ist uns heuer wieder hervorragend gelungen“, betonte Innungsmeister BM Ing. Peter Dertnig.

Herausfinden, was richtig ist
Laut Dertnig sei die Bauwirtschaft eine spannende und anspruchsvolle Branche, die sichere Arbeitsplätze biete. Deshalb brauche man die besten Nachwuchskräfte. „Interessierte Jugendliche haben durch das Casting die Chance, herauszufinden, ob eine Lehre am Bau wirklich das Richtige für sie ist. Das wird immer besser angenommen. Dank gebührt in dem Zusammenhang auch den Schulen, die die Teilnahme der Schüler fördern und unterstützen“, sagte Dertnig weiter.

LAbg. Mag. Martina Jöbstl verwies auf die hervorragenden Berufsaussichten am Bau und gratulierte allen, die tatsächlich mit einer Baulehre beginnen möchten. Die Initiative der Bauinnung lobte sie als guten Ansatzpunkt im Kampf gegen den Facharbeitermangel. „Auf dem Weg zum lehrlingsfreundlichsten Bundesland Österreichs sind die Initiativen der Bauinnung ein wichtiger Beitrag.“

Sieger des heurigen Castings wurde David Hütter vom Poly Strobl, vor Bastian Oberhauser vom Poly Mittersill und Thomas Eisl vom Poly Strobl. Der Gewinner erhielt einen Geldpreis in Höhe der Lehrlingsentschädigung des 1. Lehrjahres (995 €), der Zweite bekam zwei Drittel und der Dritte immerhin noch die Hälfte davon.

Gute Verdienstmöglichkeiten
Die Verdienstmöglichkeiten am Bau sind höher als in anderen Branchen. Bereits im ersten Lehrjahr verdient ein Lehrling 995 € brutto pro Monat, im zweiten Lehrjahr steigert sich das Gehalt auf 1.493 € und im dritten Jahr bekommt ein Baulehrling 1.990 € Bruttolehrlingsentschädigung. Auch die Ausbildungsbetriebe kommen in den Genuss finanzieller Anreize. Zusätzlich zur staatlichen Förderung bekommen sie pro Lehrling und Lehrjahr eine Prämie von 2.000 €.

Durch das triale Ausbildungssystem erhalten Baulehrlinge in Österreich ein einzigartiges Rüstzeug. Zusätzlich zur Ausbildung im Lehrbetrieb und der Berufsschule verbringen alle Hochbauer, Tiefbauer, Betonbauer und Gleisbauer insgesamt bis zu neun Wochen an einer der acht österreichweiten BAUAkademien. In diesen von Unternehmen des Baugewerbes und der Bauindustrie finanzierten Einrichtungen erlernen und vertiefen die künftigen Facharbeiter alle notwendigen praktischen Fertigkeiten.

  • Die Schüler beim Probemauern bzw. beim Konditionstest.
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  • Die Schüler beim Probemauern bzw. beim Konditionstest.
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  • Die Schüler beim Probemauern bzw. beim Konditionstest.
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