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Diskutierten in Salzburg rund um das Thema "Immobilien als Investment" (v.l.): Martin Apprich (Bereichsleiter Family Management und GF Spängler Immobilien GmbH), Daniel Triffterer (Spängler Immobilien GmbH), Michael Wurzinger (UBM Development AG) und Werner G. Zenz (Vorstand im Bankhaus Spängler).

Bankhaus Spängler Family Management lud zu Vortragsabend "Immobilien als Investment" in Salzburg

11. April 2017 | 10:36 Autor: Bankhaus Carl Spängler Österreich, Salzburg

Salzburg (A) Wo liegen die wichtigsten Erfolgskriterien für eine rentable Investition in Immobilien und was sind die aktuellen Trends am österreichischen und internationalen Immobilenmarkt? Antworten auf diese Fragen erhielten kürzlich zahlreiche Gäste des Bankhaus Spängler Family Management, das zu einem spannenden Vortragsabend in Salzburg eingeladen hatte. Das Resümee der Experten Michael Wurzinger von UBM Development und Daniel Triffterer von Spängler Immobilien: Das viel zitierte “Betongold” glänzt auch in Boomzeiten nicht bedingungslos.

“Die Analyse und die seriöse Auseinandersetzung mit der Thematik ist auch bei diesem Investment ein absolutes Muss”, erklärt Daniel Triffterer. “Auch wenn Immobilien und Grundstücke derzeit als alternative Geldanlage in aller Munde sind, haben sie ihre eigene Dynamik und unterscheiden sich deutlich von Assetklassen wie Aktien, Anleihen oder Rohstoffe.” Eignen sich Immobilien also für Spekulationen? “Hier begeben sich Anleger auf dünnes Eis. Auch bei Immobilien gilt das Zusammenspiel der Faktoren Angebot und Nachfrage sowie die Weisheit: Hohe Renditechancen, hohes Risiko - und umgekehrt”, betont Triffterer.

Immobilien sind zyklische Werte
“Immobilien sind zyklische Werte, viele Anleger haben diese Tatsache zu wenig im Blick”, weiß Michael Wurzinger. Der erfahrene Asset Manager betonte, dass auch bei Investments in Immobilien der Erfolg am richtigen Einstiegszeitpunkt hängt - abhängig von Risikoneigung und fachlichem Know-how. Er beschreibt den typischen Immozyklus innerhalb der vier Phasen “Stabilisierung”, “Ausdehnung und Boom”, “Übernachfrage und Sättigung” sowie “Rezession”. Gerade in Phase drei sei - wie in anderen Sparten auch - eine Investition wenig sinnvoll. “Es gilt, den Markt und seine Entwicklungen möglichst genau einzuschätzen”, rät Wurzinger.

Zentraleuropa bleibt Wachstumsführer, Potenzial in Irland und Spanien
Der Experte über seine Erwartungen für den europäischen Immobilienmarkt: “Wachstumsführer wird weiterhin Zentraleuropa bleiben, vor allem Deutschland und Österreich bieten immer noch Potenzial. Ein solches sehe ich auch in Irland und Spanien.” Und wie schaut es auf lokaler Ebene aus? “Der Salzburger Immobilienmarkt ist geprägt von einem Überangebot an Büroflächen. Derzeit registrieren wir zahlreiche Entwicklungen von Wohnimmobilien, insgesamt liegt die aktuelle Neubauleistung aber noch immer unter dem Nachfrageniveau. Selektiv sind sicher gute Renditen erzielbar”, meint Wurzinger.

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