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Luden zum “Ladies Breakfast” am Mönchsberg in Salzburg (v.l.): Gastgeberin Sylvia Denkstein (Bereichsleiterin Private Banking im Bankhaus Spängler), NR Therese Niss und Eva Spängler.

Digitalisierung als Chance für Frauen beim Ladies Breakfast vom Bankhaus Spängler

30. Mai 2018 | 09:08 Autor: Bankhaus Spängler Startseite, Salzburg

Salzburg (A) Birgt das bevorstehende Zeitalter der Digitalisierung mehr Risiko oder mehr Chancen - insbesondere für Frauen? Dieser Frage widmete sich die Expertin Therese Niss kürzlich im Rahmen eines Vortrags in Salzburg. Das Bankhaus Spängler lud zu seinem schon traditionellen “Ladies Breakfast” im Restaurant m32.

“Nur wenn wir Digitalisierung als Chance begreifen, Vorurteile und Ängste abbauen und unser Aus- und Weiterbildungssystem entsprechend anpassen, werden wir im internationalen Vergleich erfolgreich sein”, betonte die Juristin und Wirtschaftsexpertin, die seit Herbst auch als Abgeordnete zum Nationalrat fungiert.

Sylvia Denkstein, Bereichsleiterin Private Banking bei Spängler, begrüßte über 100 Gäste zum gemeinsamen Frühstück am Mönchsberg. “Die Digitalisierung ist eine Revolution und bis jetzt hat jede industrielle Revolution mehr Jobs kreiert, als sie gekostet hat”, zeigt sich Niss optimistisch. In Zukunft würden Routinearbeiten mehr und mehr automatisiert werden. “90 Prozent der Jobs werden künftig digitale Kompetenzen erfordern. Diese Kompetenzen zu fördern gelingt, wenn man Kindern neben dem Lesen, Schreiben und Rechnen sehr früh auch IT-Kenntnisse spielerisch beibringt”, so Niss.

Neugier auf Technik bereits bei Kindern wecken
Therese Niss möchte in ihrer politischen Arbeit vor allem das Thema “Mädchen in der Technik” forcieren. “Die Bewusstseinsbildung für die digitale Zukunft und technische Entwicklungen beginnt bereits im Kindergarten, die Neugier dafür sollte in jungem Alter geweckt werden. Pädagoginnen und Pädagogen müssen für eine spielerische Einführung der Kinder in den technischen Bereich gut geschult werden. Wichtig dabei ist mir die Gleichbehandlung von Buben und Mädchen. Diese vierte industrielle Revolution stellt uns vor große Herausforderungen. Denn eines steht fest: Viele unserer Kinder werden in Berufen tätig sein, die es derzeit noch gar nicht gibt.”

Digitalisierung als große Chance beim Abbau der Bürokratie
Generell müssten Wirtschaft, Politik und Gesellschaft beim digitalen Wandel sowohl sehr junge als auch ältere Personen mitnehmen, so Niss. Wichtige Themenfelder seien auch der Fachkräftemangel sowie der Abbau überbordender Bürokratie. “Hier bietet die Digitalisierung Chancen z.B. durch ein digitales Bürgerportal um Behördenwege digital zu erledigen. Zudem stoße die Politik derzeit eine Breitbandoffensive an, um auch am Land bessere Internetverbindung zu ermöglichen. “Das bringt einen großen Vorteil für Frauen, die sich während der Kinderbetreuung weiterbilden möchten”, betonte die Nationalratsabgeordnete.

  • Therese Niss sieht in der Digitalisierung mehr Chancen als Risiken – auch für Frauen. Die Abgeordnete zum Nationalrat möchte in ihrer politischen Arbeit vor allem das Thema “Mädchen in der Technik” forcieren.
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