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Die Geschäftsführung der Fachhochschule Salzburg: Mag. Raimund Ribitsch und Mag.a Dr.in Doris Walter. (Foto: FH Salzburg / Kolarik)

Fachhochschule Salzburg blickt auf erfolgreiches Geschäftsjahr zurück

21. Jänner 2016 | 14:25 Autor: FH Salzburg Österreich, Salzburg

Puch/Salzburg (A) Das abgelaufene Geschäfts- und Studienjahr 2014/2015 war erfolgreich. Die positive Entwicklung – wirtschaftlich wie in Forschung und Lehre – konnte fortgesetzt werden. 800 bestens ausgebildete Absolventen haben ihr Studium in Puch-Urstein oder Kuchl abgeschlossen, das Rektorat wurde neu gewählt, eine Umfrage bestätigt die hohe Qualität der FH Salzburg. Praxisnahe Lehre und Forschung, innovative Projekte und ein klarer Fokus auf die Gründer-Fachhochschule Salzburg sind die wichtigsten Säulen für eine erfolgreiche Zukunft.

Umfrage zeigt hohe Zufriedenheit mit Praxisnähe und Jobchancen

Eine aktuelle Umfrage unter Absolventen (n=505) und Studienbeginnern (n=807) zeigt sehr erfreuliche Ergebnisse. Die Frage „Würden Sie Ihr Studium noch einmal wählen?“ wird bei der Studienabschlussumfrage von rund 80 % mit „ja“ beantwortet. Dieses positive Bild spiegelt sich in der Bewertung des öffentlichen Images der FH Salzburg wider, die mit durchschnittlich 1,6 auf der fünfstufigen Skala (1=trifft sehr zu, 5=trifft gar nicht zu) ebenfalls recht erfreulich ausfällt.

Dazu Doris Walter, Geschäftsführerin: „Auch die Verknüpfung von Praxisbezug und Theorie funktioniert gut an der FH Salzburg – im Schnitt vergeben die Absolventen eine 2 für die hohe Qualität beim Praxisbezug und bei der Vermittlung theoretischer Kenntnisse. Das besondere Interesse für ein spezielles Berufsfeld, die Horizonterweiterung und die Verwirklichung von Begabungen und Neigungen sind laut Angabe der Studienanfänger die stärksten Motivatoren für ein Studium. Mit ihrem vielfältigen Studienangebot bietet die FH Salzburg einem breitgestreuten Interessentenkreis die Möglichkeit, sich Kompetenzen und Qualifikationen anzueignen.“

Die Entscheidung, an der FH Salzburg zu studieren, begründen knapp zwei Drittel damit, dass hier eine praxisnahe Ausbildung auf akademischem Niveau angeboten wird. Für mehr als 60 % ist das Studienangebot, das den eigenen Vorstellungen entspricht, ausschlaggebend. Rund 4 von 10 entscheiden sich für die FH Salzburg, weil sie sich davon eine Steigerung der Berufschancen erwarten.

Vielfalt als Stärke
Walter: „Mit dem aktuellen Jahresbericht 2014/2015 beweisen wir einmal mehr, dass die Vielfalt unseres Studienangebots zugleich unsere Stärke ist. Der Jahresbericht enthält eine Zusammenfassung interessanter Projekte und relevanter Forschungsergebnisse aus den unterschiedlichen Studiengängen; sowie die Wissensbilanz mit Zahlen zu Leistungsprozessen in Lehre, Forschung und Organisation.“

Unsere Vision: „Gründerfreundlichste Hochschule Österreichs“
Geschäftsführer Raimund Ribitsch treibt auch das Thema Start-up voran: „Unsere Vision ist es, die ‚gründerfreundlichste Hochschule Österreichs‘ zu werden. Wir sind Mit-Initiator und Teil des Netzwerkinkubators „Startup Salzburg“. Mit diversen Initiativen wollen wir den Gründergeist unserer Studierenden wecken und sie unterstützen, eigene unternehmerische Ideen umzusetzen. Damit tragen wir dazu bei, den Wirtschaftsstandort Salzburg weiter zu stärken. Auch personell haben wir aufgerüstet: Mit Natasa Deutinger konnten wir eine erfahrene Expertin für dieses Thema gewinnen; sie steht unseren Studierenden und Absolventen als Ansprechpartnerin, Ideengeberin und Sparringpartnerin zur Verfügung.“

Solide wirtschaftliche Entwicklung
Ribitsch: „Die Wirtschaftskammer Salzburg hatte eine Option, das Gebäude in Puch-Urstein von der Heimat Österreich zu kaufen. Durch deren Verzicht wurde es uns im abgelaufenen Geschäftsjahr (1.9.14 bis 31.8.15) ermöglicht, das Gebäude zu erwerben. Damit haben wir einen Meilenstein zur nachhaltigen Sicherung der Wirtschaftlichkeit gesetzt. Von den 21 Mio. Euro Kaufpreis konnten wir mehr als sechs Mio. Euro aus eigenen Reserven stemmen. Insgesamt bringt das Kostenvorteile, womit wir zukünftig noch mehr in Qualitätssteigerungen investieren können – was wiederum den Studierenden zu Gute kommt.“

Neues Rektorat seit Herbst 2015
Mit Oktober 2015 startete die vierjährige Amtsperiode des neu gewählten FH-Rek­tors und FH-Kollegiumsvorsitzenden Gerhard Blechinger und des FH-Vi­zerektors Roald Steiner. Sie übernahmen das Amt von FH-Rek­torin Kerstin Fink und FH-Vizerektor Hilmar Linder. Am 25. November 2015 wurde Günther Grall als zweiter FH-Vizerektor für weitere vier Jahre in seinem Amt bestätigt. Das Rektorat und die Geschäftsführung bilden gemeinsam die Hochschulleitung.

Rektor Gerhard Blechinger:  „Wir wollen qualitatives Wachstum an der FH Salzburg und werden uns noch mehr als bislang in die konzertierte Weiterentwicklung des Standortes Salzburg einbringen. Investitionen in Bildung und Forschung erzeugen Zukunftsfähigkeit. Folgt man der unlängst vorgestellten Studie „Mozart 4.0“, hat das Land Salzburg viel aufzuholen. Aber es geht nicht um Budgets allein. Die Fachhochschule Salzburg wird konstruktiver Partner sein bei der Konsolidierung und beim Ausbau der technischen Studiengänge am Standort Salzburg. Exzellenz in den technischen Fächern ist der Ausgangspunkt für erfolgreiche Bildungs- und Standortpolitik; sie ist die Voraussetzung für eine erfolgreiche Strategie der Internationalisierung.“

Creative Industries als Chance
„Über die Institutionen hinweg muss der Medienstandort Salzburg entwickelt werden. Wir brauchen neue Initiativen für die Creative Industries. Im Design, im Film und Gaming bilden wir junge Menschen auf internationalen Standards aus. Wir arbeiten an industrienahen Projekten, die sich auf Augenhöhe mit renommierten Mitbewerbern bewegen. Es ist an der Zeit, Salzburgs schon vorhandene Stärken zu stärken“, so der Rektor weiter.

Roald Steiner, als Vizerektor u.a. für das Thema Forschung zuständig, beschreibt Forschung an der Fachhochschule Salzburg wie folgt: „Es geht um die Bereitstellung innovativer Problemlösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft und Wirtschaft; um exzellente Forschung in nationalen und internationalen Verbünden mit Unternehmen, Hochschulen/Universitäten und anderen Forschungseinrichtungen; um einen Brückenschlag zwischen Hochschulforschung und Unternehmen sowie Stakeholdern in der Region durch innovationsorientierte Kooperationen zur Entwicklung praxisnaher Lösungen; sowie um den kontinuierlichen Ausbau der Forschungsaktivitäten. So sind im letzten Geschäftsjahr die Forschungserlöse gegenüber dem Vorjahr um gut 10 % gestiegen.“

Engagement in der Flüchtlingsfrage
Das Thema Migration und Integration hat auch die Fachhochschule Salzburg in den letzten Monaten herausgefordert - mit positivem Ausgang. Walter: „Als Hochschule haben wir die gesellschaftliche Verantwortung, so wie bisher für alle Interessierten offen zu sein. Derzeit verzeichnen wir einen Anstieg von Anfragen Studierender aus dem Ausland – oft gekoppelt mit dem Wunsch nach Deutschkursen. Diesem wollen und werden wir auch nachkommen. So ist beispielsweise vom Rektorat ein Leitfaden für die Zulassungsbedingungen für Flüchtlinge in Arbeit. Zudem kümmert sich unser International Office um Deutschkurse.“

Derzeit können zwei syrische Flüchtlinge an ausgewählten Lehrveranstaltungen am Studiengang „Innovation & Management in Tourism“ als außerordentliche Hörer teilnehmen. Ein syrischer Flüchtling studiert regulär im Tourismus-Master – er hat eine adäquate Vorbildung und das Aufnahmeverfahren positiv durchlaufen.

Im Sommer 2015 waren vier Wochen 119 Flüchtlinge vorübergehend im Wohnheim "Matador" am Campus Kuchl zu Gast. Die Fachhochschule Salzburg konnte mit der kostenlosen Bereitstellung der Küche, der Mensa und des Zeichensaals während dieser Zeit einen wichtigen Beitrag leisten. 

  • Das neue Rektorat der Fachhochschule Salzburg (v.l.): FH-Prof. Dipl.-Volksw. Dipl.-Soz. Oec Dr. Roald Steiner, Prof. Mag. Dr. Gerhard Blechinger, FH-Prof. Mag. Dr. Günther Grall. (Foto: FH Salzburg / Neumayr)
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