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Absolventin Stefanie Rieder, Dir. Georg Springl und Landesrat Josef Schwaiger (Foto: LMZ/Neumayr/MMV)

Pferdewirtschaftsausbildung Winklhof boomt: Mehr Anmeldungen als Ausbildungsplätze

02. September 2016 | 09:57 Autor: Land Salzburg Österreich, Salzburg

Salzburg (A) In der Landwirtschaftlichen Fachschule Winklhof in Oberalm gibt es für die Fachrichtung Pferdewirtschaft bereits 80 Anmeldungen. Das sind mehr als Ausbildungsplätze vorhanden sind, denn nur 20 Schülerinnen und Schüler können mit Schulbeginn aufgenommen werden und ihre Pferdewirtschaftsausbildung antreten.

"Wir haben sehr gute Anmeldezahlen. Das ist nicht selbstverständlich in Zeiten, in denen Schulen um Schülerinnen und Schüler kämpfen müssen", so Georg Springl, Direktor der Landwirtschaftlichen Fachschule Winklhof, heute, Freitag, 2. September.

Seit mehr als 20 Jahren existiert die Fachrichtung Pferdewirtschaft an der Landwirtschaftlichen Fachschule Winklhof in Oberalm. Die Absolventinnen und Absolventen können beispielsweise einen auf Pferdewirtschaft ausgerichteten landwirtschaftlichen Betrieb führen, auf Lizenzniveau reiten und fahren, eine Wanderreitgruppe führen oder sowohl junge als auch ausgebildete Pferde präsentieren und longieren. Neben der Ausbildung in der Pferdewirtschaft wird umfangreiches Wissen in der Landwirtschaft vermittelt. Zwischen der zweiten und dritten Klasse sind zwölf Wochen Pflichtpraktikum zu absolvieren.

"Wir ermöglichen den jungen Menschen eine praxisnahe Ausbildung mit hoher Qualität. Das ist der Schlüssel für eine erfolgreiche Zukunft. Wir bieten den Schülerinnen und Schülern eine professionelle Ausbildung, die künftig einen Pferdebetrieb führen wollen oder bereits einen haben. Der Lehrinhalt der Pferdewirtschaft reicht vom traditionellen Wissen über das Arbeitspferd bis hin zum klassischen Freizeitpferd und wird von fachlich qualifizierten Lehrkräften vermittelt", so Landesrat Josef Schwaiger.

Die Zielgruppe sind pferdebegeisterte Unternehmerinnen und Unternehmer, die einen landwirtschaftlichen Betrieb übernehmen, sowie Jugendliche, die eine pferdewirtschaftliche Ausbildung für eine spätere berufliche Tätigkeit absolvieren wollen.

"Das Pferd ist der treueste Begleiter des Menschen durch die Geschichte. Früher war das Pferd der Motor der Gesellschaft, heute steht das Pferd für Freizeitaktivitäten zur Verfügung. Wir können Pferdewirte, die danach Dienstleistungen wie etwa Reitunterricht und Kutschenfahrten anbieten können, ausbilden", so Springl abschließend.


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