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Eine der 254 neuen Meister ist die Steinmetz-meisterin Melanie Seidl aus Werfenweng. Sie hat in ihrem Beruf bereits eine tolle Karriere hinter sich gebracht. 2011 war sie Teilnehmerin bei den Berufswelt-meisterschaften in London und 2012 wurde sie in Spa/Belgien zur Steinmetz-Europameisterin gekürt. (Foto: WKS/wildbild)

Verleihung von Meisterbriefen und Urkunden in Salzburg

15. Oktober 2015 | 10:06 Autor: WKS Österreich, Salzburg

Salzburg (A) Einen erfreulichen Trend kann die Meisterprüfungsstelle der WKS bestätigen: Immer mehr Gesellen streben die Meisterprüfung an. Am Samstag, den 17. Oktober, werden im großen Saal des Mozarteums Meisterbriefe und Urkunden an 254 neue Meister verliehen.

Die Zahl der Meisterprüfungen in Salzburg ist weiter im Steigen begriffen. Waren es 2011 noch 208 Meisterprüfungsabsolventen, stieg die Zahl in den Folgejahren kontinuierlich an. Im Vorjahr waren es bereits 232 junge Meister und heuer konnte die Rekordzahl von 254 Meisterprüfungsabsolventen erreicht werden.

„Ich freue mich sehr über diese konstante Aufwärtsentwicklung in den vergangenen Jahren. Sie ist ein Beweis dafür, dass Qualifikation und Meisterprüfung nach wie vor geschätzt werden und einen unangefochtenen Stellenwert in der Wirtschaft einnehmen“, betont der Obmann der Sparte Gewerbe und Handwerk in der WK Salzburg, KommR Josef Mikl.

Mikl gibt daher auch ein Bekenntnis zur Meisterprüfung und zur qualifizierten Ausbildung der Jugend ab: „Die Ausbildung von Lehrlingen und die Weiterqualifizierung der Gesellen ist für unsere mittelständische Wirtschaft besonders wichtig. Denn gut ausgebildete Mitarbeiter sind das größte Kapital und somit das Rückgrat der Salzburger Wirtschaft. Niemand, dem Klein- und Mittelbetriebe wichtig sind, darf an der Qualifikation der Mitarbeiter und der Unternehmer und somit an der Meisterprüfung rütteln.“

Verstärkte Förderung zeigt Wirkung
Zuständig für die Organisation und Abwicklung der Meisterprüfungen ist die Meisterprüfungsstelle der WK Salzburg. Hier werden jährlich mehr als 1.500 Prüfungen organisiert. Sie ist damit auch eine wichtige Anlaufstelle für den Schritt in die Selbstständigkeit sowie für die Ausbildung neuer Führungskräfte für die Wirtschaft. Die steigende Zahl der Absolventen begründet der Leiter der Meisterprüfungsstelle, Mag. Rudolf Eidenhammer, auch mit der verbesserten Förderung der Meisterkurse. „Die Kurskosten werden über den Bildungsscheck des Landes gefördert. Absolventen erhalten 50% der Kosten bzw. maximal 2.000 € rückerstattet. Seit dem Vorjahr ersetzt das Land zudem die Prüfungsgebühren, die bis zu 1.500 € ausmachen können.“ Die verstärkte Förderung der Meisterprüfung wurde 2014 auf Initiative der WK Salzburg gemeinsam mit dem Land vereinbart.

Von den 254 neuen Meistern, die morgen ihre Urkunden bzw. Meisterbriefe erhalten, sind 192 Männer und 62 Frauen. Die stärksten Branchen sind die Metallberufe (41 neue Meister), die Baumeister und Elektrotechniker (je 22), die Kfz-Techniker (20), die Friseure (19) und die Holzbaumeister (16).

  • Als „ältester Meister“ Salzburgs empfängt heuer Josef Reiter (56) seinen Meisterbrief im Reinigungsgewerbe. Er war viele Jahre lang in der Baubranche in führender Funktion tätig und ist nun Prokurist bei der Heimat Österreich Service GmbH, die in der Betreuung und Reinigung von Objekten ihren Schwerpunkt hat. (Foto: WKS/Neumayr)
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