BMW mit Gesamtumsatz von 6,6 Milliarden Euro

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  • 08.04.2022 09:19
BMW mit Gesamtumsatz von 6,6 Milliarden Euro
Christian Morawa, CEO BMW Austria und Alexander Susanek, CEO BMW Motoren GmbH

Salzburg/Steyr (A) Auch im Jahr 2021 zählt die BMW Group in Österreich erneut zu den erfolgreichsten und umsatzstärksten Unternehmen des Landes. Ein Gesamtumsatz von rund 6,6 Milliarden Euro unterstreicht die ungebrochen hohe Performance der österreichischen BMW Group Gesellschaften in Salzburg, Steyr und Wien. Trotz des herausfordernden Jahres 2021 konnte der Gesamtumsatz der BMW Group in Österreich um über 12 Prozent gesteigert werden! Darüber hinaus investierte man 2021 rund 329 Millionen Euro in Österreich – das entspricht nahezu einer Million Euro pro Tag.

„2021 war ein turbulentes Jahr – die Corona Pandemie und der Halbleitermangel waren zentrale Themen der Automobilbranche. Die Zahlen aber zeigen, wie ungeheuer flexibel unsere Mitarbeiter in diesem volatilen Umfeld agiert haben, um den Geschäftserfolg auf dieses hervorragende Niveau zu bringen,“ ordnet Dr. Alexander Susanek, Geschäftsführer des BMW Group Werk Steyr, die Ergebnisse 2021 ein.

Christian Morawa, CEO BMW Austria: „Wir haben 2021 erneut bewiesen, wie stabil und erfolgreich wir auch in volatilen Zeiten gemeinsam mit unseren Händlerpartnern arbeiten. Dieses Engagement und unsere attraktive Produktpalette haben uns erneut zum erfolgreichsten Premiumhersteller in Österreich gemacht. Darüber hinaus investieren wir laufend in den Wirtschaftsstandort Österreich und bieten tausende attraktive Arbeitsplätze. Und das ist gut für Österreich.“

Wirtschaftsmotor in Österreich.
Als stabiler und verlässlicher Arbeitgeber in Österreich konnte die Zahl der MitarbeiterInnnen mit über 5.100 auf Vorjahresniveau gehalten werden. Weitere 2.800 Personen waren bei den österreichischen Händlerpartnern beschäftigt.

Fahrzeugabsatz 2021 in Österreich.
Die BMW Group bleibt in Österreich auch im herausfordernden Jahr 2021 erfolgreich auf Kurs und verteidigt mit 18.204 neu zugelassenen Fahrzeugen weiterhin den Titel als erfolgreichster Premiumhersteller in Österreich.

Der PKW-Gesamtmarkt ging in Österreich im abgelaufenen Jahr um 3,6 Prozent zurück. Mit einem Zulassungsrückgang von lediglich 1 Prozent im Vergleich zu 2020 (2020: 18.381 Zulassungen) bleibt die BMW Group trotz eines schwierigen Marktumfeldes nahezu stabil und stellt sogar neue Rekorde auf: Erstmalig in der Geschichte sichert sich BMW mit 15.630 Neuzulassungen den dritten Platz unter allen Automobilherstellern in Österreich. Darüber hinaus war jedes dritte im Jahr 2021 neu zugelassene Premiumfahrzeug in Österreich ein BMW oder MINI!

MINI bleibt 2021 stabil. Die Zukunft ist elektrisch.
2021 erzielte die coole britische Premiummarke 2.574 Neuzulassungen – ein leichtes Plus von 0,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Klarer Favorit unter den Modellen: der MINI Hatch mit 1.582 Neuzulassungen. Die Marke MINI wird ab 2030 nur mehr vollelektrische Modelle anbieten. Und sie setzt schon heute ein klares Erfolgsstatement im Elektrosegment: Mit einem deutlichen Plus von 179 Prozent konnte man die Anzahl an BEV Neuzulassungen im Jahr 2021 fast verdreifachen!

BMW Motorrad erzielte mit 2.084 Neuzulassungen das beste Ergebnis in der Geschichte der Marke und übertrifft damit den All-Time Record von 2017 (1.823 Einheiten) deutlich! Mit einer Steigerung von 22 Prozent – das ist ein Plus von 371 Einheiten – im BMW Hauptsegment über 500 ccm3 wuchs BMW Motorrad somit deutlich stärker als der Gesamtmarkt (+6,7 Prozent).

Elektromobilität boomt weiter – Anteil an reinen Elektroautos fast verdreifacht.
Mit zwei neuen, innovativen, vollelektrischen Modellen und einem weiteren in den Startlöchern – der BMW i4 folgte im Februar 2022 – nahm die BMW Group im Elektrosegment volle Fahrt auf und verdreifachte mit knapp 2.720 BEV Neuzulassungen nahezu das Ergebnis zum Vorjahr (2020: 949 BEV Zulassungen BMW und MINI). Bis 2023 plant man, die Fahrzeugpalette auf 25 elektrifizierte Fahrzeuge zu erweitern - mehr als die Hälfte davon werden vollelektrisch sein. Der BMW iX3 katapultiere sich innerhalb weniger Monate nach Markteinführung im Jahr 2021 auf Platz 3 der beliebtesten Elektroautos Österreichs!

Ein klarer Anspruch: Das grünste Elektroauto kommt von BMW.
Die BMW Group verpflichtete sich auf einen Kurs, der dem 1,5 Grad Ziel zur Begrenzung der globalen Erwärmung entspricht. Dazu ist die BMW Group als erster deutscher Automobilhersteller der Business Ambition for 1,5°C der Science Based Targets Initiative beigetreten und bekennt sich zum Ziel einer vollständigen Klimaneutralität über die gesamte Wertschöpfungskette bis spätestens 2050.

Bis zum Jahr 2030 wird die BMW Group ihre CO2-Emissionen über die gesamte Wertschöpfungskette um 40 Prozent pro Fahrzeug verringern. Dies bedeutet, dass ein ganzheitlicher Ansatz verfolgt wird und die gesamte Kette - von Lieferanten über Produktion bis hin zu der Nutzungsphase - überarbeitet und revolutioniert wird.

Ergebnisse Region Zentral- und Südosteuropa mit Headquarter in Salzburg.
Die BMW Vertriebs GmbH – das Headquarter der Region Zentral- und Südosteuropa mit Sitz in Salzburg – beendete das abgelaufene Geschäftsjahr mit einem Umsatz von rund 1,9 Milliarden Euro – ein Plus von 18 Prozent. 2021 wurden in den 12 Ländern dieser Region 71.501 neue BMW und MINI zugelassen. Dies entspricht einer Steigerung von über 14 Prozent. Getrieben wird dieser Erfolg vor allem von der herausragenden Performance der Marke BMW, welche im vergangenen Jahr einen Absatz von 62.704 Fahrzeugen erzielte. Mit diesem Ergebnis belegt die Region Zentral- und Südosteuropa für die Marke BMW Platz drei in Europa und Platz sechs weltweit. BMW Motorrad konnte 2021 im Bereich der Motorräder über 500 ccm3 mit 6.049 Zulassungen sein Vorjahresergebnis sogar um über 27 Prozent übertreffen.

BMW Financial Services und Alphabet Austria.
2021 finanzierten 15.373 Neukunden ihre Automobile über BMW Financial Services. Der kombinierte Umsatz der BMW Austria Leasing GmbH und der BMW Austria Bank GmbH stieg um 5 Prozent auf den neuen Spitzenwert von 374 Millionen Euro. Auch Alphabet verzeichnete 2021 einen erfreulichen Zuwachs von insgesamt 2.767 Neukunden.

BMW Group Werk Steyr: Motorenproduktion und Umsatz gesteigert.
Die Motorenproduktion verzeichnete 2021 im BMW Group Werk Steyr ein deutliches Plus von 9,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. 2021 produzierten die rund 4.400 Mitarbeiter knapp 1,1 Millionen Motoren, davon rund ein Drittel Diesel- und zwei Drittel Benzin-Motoren. Dabei konnte das BMW Group Werk Steyr den Umsatz um 12,5 Prozent steigern – auf 3,36 Milliarden Euro.

„Nach dem schweren Corona-Jahr 2020, konnten wir trotz anhaltender Pandemie im Vorjahr die wichtige Million-Marke in unserer Motorenproduktion wieder knacken. Und wir haben weiter kräftig in den Standort investiert: 322 Millionen Euro“, so Dr. Alexander Susanek, Geschäftsführer BMW Group Werk Steyr. Das konsolidierte Investitionsvolumen der vergangenen drei Jahre beträgt erneut über 1 Milliarde Euro.

Bereits ein Drittel der Entwickler für E-Mobilität tätig.
„Mit unseren Investitionen schaffen wir auch Innovationen made in Austria: 2021 haben wir über 130 Millionen Euro in die Forschung und Entwicklung investiert. Das entspricht einer Steigerung von 12 Prozent“, so Susanek weiter. Bereits ein Drittel der rund 700 Mitarbeiter am Entwicklungsstandort Steyr ist im Bereich der E-Mobilität tätig. Neben der Entwicklung innovativer Elektroantriebe, arbeiten sie auch an der Kühlung für E-Fahrzeuge und am Ladeequipment.

„Gesagt Getan“ – Transformationsplan des Werk Steyr wird umgesetzt.
2021 hat das Werk Steyr seinen Transformationsplan „Programm 25“ auf den Weg gebracht und bereits erste Maßnahmen zur langfristigen Standortsicherung umgesetzt. Dazu wurden auch in der Produktion die Tätigkeiten im Bereich der E-Mobilität ausgebaut: 2021 waren in der Mechanischen Fertigung des Werks rund 130 Mitarbeiter für die Produktion der Gehäuse für E-Antriebe tätig. Eine zweite Linie befindet sich aktuell im Aufbau. Mit deren Produktionsstart wird ab Sommer 2022 die Zahl auf rund 180 Mitarbeiter steigen.

„Eine Säule unserer Produktion wird aber auch in den nächsten Jahren die hohe Auslastung unserer Kapazitäten durch Verbrennungsmotoren sein. Wir übernehmen laufend Stückzahlen und ganze Baureihen vom Werk München. 2021 haben wir unsere Produktionskapazitäten dafür sogar aufgestockt und wir haben in den Ausbau unserer Montagebänder investiert“, betont der Werksleiter.

100 Prozent erneuerbare Energie bis 2025 und Kreislaufwirtschaft.
„Wir richten uns nicht nur bei dem, was wir produzieren auf die Zukunft aus, sondern auch darin wie wir produzieren. Wir setzen konsequent auf Kreislaufwirtschaft und leisten somit einen Beitrag zur Ressourcenschonung,“ fährt Alexander Susanek fort. So werden beispielsweise jährlich rund 12.500 Tonnen Metallspäne sortenrein recycelt – das ist mehr als das Gewicht des Eiffelturms. Ein weiterer Baustein: 60.000 Liter Prozessabwasser werden täglich wiederaufbereitet und in den Produktionsprozess rückgeführt.

Zudem reduziert das BMW Group Werk Steyr konsequent seinen Energiebedarf. Bereits heute nutzt es reinen Grünstrom. Im vergangenen Jahr wurde auch für die benötigte Wärme die Energiewende eingeläutet: Bis spätestens 2025 werden 100 Prozent der Energie aus erneuerbaren Quellen stammen, nämlich durch die Nutzung regional nachwachsender Biomasse.

 

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