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3 neue Unternehmen im Betriebsgebiet „Dornbirn Nord“

24. Juni 2016 | 07:48 Autor: Stadt Dornbirn Startseite, Vorarlberg

Dornbirn (A) Die Stadt Dornbirn verfügt im Norden der Stadt über eine wichtige Reserve für ein großes Betriebsgebiet, das derzeit schrittweise entwickelt wird. Nach den Firmen Heron und Sonderhoff, die hier bereits neue Betriebe errichtet haben oder derzeit bauen, wurden im vergangenen Jahr für vier weitere Unternehmen Flächen im Ausmaß von rund 3,4 ha zur Verfügung gestellt. Die Planungen dieser Firmen für ihre neuen Standorte laufen. In der jüngsten Sitzung der Stadtvertretung Dornbirn konnte nun ein weiteres Grundstück mit rund 4500 m² an drei Unternehmen veräußert werden, die gemeinsam auf diesem Areal einen Handwerkerpark entwickeln möchten. Derzeit werden im Betriebsgebiet „Dornbirn Nord“ mehrere konkrete Projekte vorbereitet oder geplant, die mehr als 400 zusätzliche Arbeitsplätze bringen werden.

„Aktives Flächenmanagement“ nennt sich eines der wichtigsten strategischen Instrumente der Stadt Dornbirn zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Dornbirn. In den vergangenen Jahrzehnten hat die Stadt laufend Grundstücke in den Betriebsgebieten angekauft. Mit Baulandumlegungen, Änderungen in der Flächenwidmung und städtebaulichen Konzepten wurden diese Areale für den Ausbau vorbereitet. Die Stadt selbst kann jene Grundstücke, die sie im Eigentum hat, direkt für die Ansiedelung neuer Betriebe anbieten. Weiters kann sie die Vermittlung von Grundstücken, die sich in privater Hand befinden, unterstützen. Als Drehscheibe und Koordinationsstelle fungiert das Standort- und Gründerzentrum der Stadt. Wesentliches Ziel ist es, qualitativ hochwertige und nachhaltige Unternehmen in Dornbirn anzusiedeln. Bürgermeisterin Dipl.-Vw. Andrea Kaufmann: „Wir haben den Standort Dornbirn in den vergangenen Jahren mit unserer aktiven Wirtschaftspolitik konsequent gestärkt. Im Betriebsgebiet Dornbirn-Nord werden wir diesen Weg weitergehen und damit gemeinsam mit den Unternehmen zusätzliche Arbeitsplätze schaffen.“

Im Betriebsgebiet Dornbirn-Nord wurde bereits vor einigen Jahren eine städtebauliche Studie erstellt, die als Grundlage für die Entwicklung dient. Die Stadt hat in den vergangenen Jahren einige Grundstücke erworben. Auf einem ehemals städtischen Grundstück hat sich vor einigen Jahren die äußerst erfolgreiche Firma Heron angesiedelt, die bereits in diesem Jahr einen Erweiterungsbau plant. Mit dem Spatenstich im Juni erfolgte der Startschuss für eine neue Firmenzentrale der Firma Sonderhoff. Weitere vier Unternehmen haben sich im vergangenen Jahr Grundstücke gesichert und befinden sich in der Vorbereitung für neue Bauprojekte. Sie wollen in den kommenden zwei Jahren ihre Standorte in das neue Betriebsgebiet verlegen. Gleichzeitig hat die Stadt in diesem Gebiet weitere Flächen angekauft, die ebenfalls für neue Betriebe als Standort weitergegeben werden sollen.

Handwerkerpark von drei neuen Unternehmen
Der von der Stadtvertretung in ihrer jüngsten Sitzung beschlossene Verkauf eines rund 4500 m2 großen Grundstücks an drei Unternehmen ist ein weiterer Schritt für eine optimale Standortpolitik. Dabei wird darauf geachtet, dass vorwiegend Betriebe mit großer Wertschöpfung diese wertvollen Flächen nutzen. Die drei Unternehmen planen auf dem Grundstück eine Verbauung von drei eigenständigen aber zusammenhängenden Hallen.

Konkret geht es um ein Unternehmen, das 2008 gegründet wurde und elektronische Vorschaltgeräte zum Betrieb von UV- Mitteldruckstrahlern entwickelt und produziert. Diese Vorschaltgeräte sind Komponenten für industrielle Härtungs- und Oberflächenbehandlungsprozesse sowie für Entkeimungsanwendungen. Die Anwendungsgebiete sind vielseitig wie z.B. Hochglanzpapierdrucke, Holzverarbeitung, Herstellung von Touch Screens etc. Es handelt sich hierbei um einen Nischenmarkt; weltweit gibt es nur rund zehn Hersteller. Für das Jahr 2016 plant das Unternehmen ein Wachstum von 20%.

Das zweite Unternehmen wurde im Jahr 2009 mit Sitz in Dornbirn gegründet. Die Bandbreite des Leistungsangebots umfasst die Planung, Fertigung und Montage von Aluminium-, Glas- und Stahlkonstruktionen wie Geländer, Stahlstiegen, Vordächer, Wintergärten, Riegelfassaden, Aluminiumfenster und –türen, Ganzglaskonstruktionen und Glasduschen. Seit 2013 werden auch Brandschutztüren und –fenster in der Werkstatt gefertigt. Da am derzeitigen Unternehmensstandort keine Vergrößerung möglich ist, war das Unternehmen auf der Suche nach einem geeigneten Betriebsstandort, um weiterhin ein gesundes Wachstum des Betriebs vorantreiben zu können.

Das dritte Partnerunternehmen in dieser Kooperation wurde im Jahr 2008 mit Sitz in Dornbirn gegründet. Die Firma ist in den Bereichen Sonnen-, Licht- und Wetterschutz tätig. So werden Jalousien, Rollläden, Insektenschutznetze, Wintergartenbeschattungen, Verdunklungssysteme etc. produziert und montiert. Um eine noch höhere Wertschöpfung zu erzielen, soll der Anteil an Eigenanfertigung weiter erhöht werden. Am derzeitigen Standort ist die Firma an Kapazitätsgrenzen gestoßen und war daher ebenfalls auf der Suche nach einem alternativen Unternehmensstandort, um so ein gesundes Wachstum zu sichern. Seit der Gründung im Jahr 2008 ist das Unternehmen stetig gewachsen, zuletzt zwischen 20% und 30% Umsatzsteigerung pro Jahr, sodass in den kommenden Jahren wiederum neue Arbeitsplätze geschaffen werden können.

    Amt der Stadt Dornbirn

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