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(Bild: Darko Todorovic)

7. Forschungsforum zeigt die große Innovationsdynamik österreichischer Fachhochschulen

05. April 2013 | 08:14 Autor: FHV Vorarlberg

Dornbirn (A) Am 4. April 2013 ging das 7. Forschungsforum der österreichischen Fachhochschulen an der FH Vorarlberg in Dornbirn zu Ende. In einer eindrücklichen Leistungsschau zeigten die insgesamt 21 FHs ihr breites Forschungsspektrum und welch hohe Innovationsdynamik die vielfältigen Kooperationen mit Wirtschaft und Gesellschaft für den Wirtschaftsstandort Österreich bringen.

Die 250 TeilnehmerInnen des Forschungsforums folgten über 80 Vorträgen und diskutierten zum Abschluss über die Barrieren und Treiber anwendungsorientierter Forschungskooperationen mit Unternehmen.

Unter dem Motto »GRENZENLOS KOOPERIEREN – Forschung im Dialog mit Gesellschaft und Wirtschaft« hatte die Fachhochschul-Konferenz (FHK) gemeinsam mit der FH Vorarlberg (FHV) zum siebten Forschungsforum der österreichischen Fachhochschulen (FFH) nach Dornbirn eingeladen. Über 250 VertreterInnen der insgesamt 21 österreichischen FHs sowie VertreterInnen von Wirtschaft und Gesellschaft waren der Einladung gefolgt.

Zur Eröffnung des Forschungsforums wies FHV-Vizerektor Oskar Müller darauf hin, dass an FHs seit vielen Jahren erfolgreich gelehrt und geforscht würde. Dies sichtbar zu machen, sei eines der Ziele des Forschungsforums. Müller stellte fest: „Die Stärke der FHs liegt zum einen in ihrer anwendungsorientierten Forschung und zum anderen in der Einbindung der Studierenden in diese Forschung, bzw. in der Weitergabe der Erkenntnisse aus der Forschung an die Studierenden.“ Die Forschung führe so zu einem bedeutenden Kompetenzaufbau.

Wissenschaftslandesrätin Andrea Kaufmann betonte ebenfalls die Bedeutung von Forschung und Entwicklung als Erfolgsfaktor für den Wirtschaftsstandort Vorarlberg. Innovation und Wettbewerbsvorteile zu generieren sei zentrale Aufgabe von Forschung: „Fachhochschulen und deren zahlreiche Kooperationen mit Wirtschaft und Gesellschaft sind Schlüsselfaktoren für die Innovationsdynamik unseres Wirtschaftsstandorts.“ FHK-Präsident Helmut Holzinger bezeichnete das Forschungsforum als Impulsgeber für die Zusammenarbeit zwischen F&E und Wirtschaft bzw. Gesellschaft.

80 Vorträge und zwei Postersessions in fünf Themenbereichen
Zwei Tage lang konnten die 250 TeilnehmerInnen des Forschungsforums über 80 Vorträge aus den Themengebieten Technik/Ingenieurwissenschaften, Wirtschaftswissenschaften, Sozialwissenschaften, Gestaltung und Gesundheitswissenschaften folgen und an zwei großen Postersessions teilnehmen.

Zum Abschluss des Forschungsforums zeigte Eugen Voit, Executive Vice President von Leica Geosystems und Lehrbeauftragter der FHV, die Barrieren und Treiber für Wirtschafts-Wissenschaftskooperationen an Fachhochschulen auf. Seine Inputs zum Thema Technologietransfer bezeichnete er als „Monitoring, das zeigen soll, wie gut die Brücke zwischen Wissenschaft und Industrie ist“. Entsprechend dem Motto der Veranstaltung betonte Voit, wie wichtig es sei, Brücken zu schlagen und Forschung über die nationalen Grenzen hinweg zu verbinden sowie zwischen Forschung und Wirtschaft zu vermitteln: „Weiterentwicklung ist nur möglich, wenn Grenzen überschritten werden bzw. wenn man an die Grenzen geht.“ Er zeigte auch auf, dass KMUs spezielle Bedürfnisse an die Forschung hätten und diese nicht immer erfüllbar seien. Zumal Forschung nicht Ingenieuraufgaben übernehmen könne bzw. übernehmen solle. Bei der Abschlussdiskussion wurde deutlich, dass anwendungsorientierte Forschung trotz Kooperation mit der Wirtschaft eine gewisse Grundfinanzierung braucht, ohne die keine kontinuierliche Entwicklung möglich ist.

Awards vergeben und Fahnenübergabe an Kufstein
Zum Abschluss des siebten Forschungsforums überreichte Guido Kempter, Leiter des Forschungszentrums UCT an der FHV, drei Awards. Für das beste Scientific Paper unter den 235 eingereichten Beiträgen wurde Renate Ruckser-Scherb und Roswith Roth von der Fachhochschule für Gesundheitsberufe Oberösterreich und dem Interuniversitären Kolleg in Graz/Schloss Seggau bzw. der Universität Graz ausgezeichnet. Den Preis für das beste Scientific Poster erhielten Benjamin Hupfauf, Marc Koch & Alexander Dumfort vom Management Center Innsbruck und für das beste Students Paper Pierre Schaschl, Stefan Innerhofer und Christian Menard von der Fachhochschule Kärnten.

Hans-Jürgen Lofner, Forschungskoordinator der FHV und Hauptorganisator des Forschungsforums überreichte abschließend die FFH-Fahne an die Vertreter der Fachhochschule Kufstein, wo im kommenden Jahr das Forschungsforum stattfinden wird.

  • (Bild: Darko Todorovic)
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