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(Foto: Stadt Dornbirn)

Chemiefasertagung in Dornbirn

16. September 2015 | 10:39 Autor: Stadt Dornbirn Startseite, Vorarlberg

Dornbirn (A) Auch wenn die Bedeutung der Textilindustrie in Dornbirn deutlich abgenommen hat; die weltweit größte Tagung der Produzenten von Kunstfasern findet nach wie vor in Dornbirn statt. Heuer treffen sich die Experten aus zahlreichen Ländern und allen Kontinenten bereits zum 54. mal in Dornbirn. Die Chemiefasertagung Dornbirn hat sich über die letzten Jahre zu einem globalen "Brand" entwickelt. Dies zeigt sich nicht nur an den steigenden Zahlen von Teilnehmerinnen und Teilnehmern, sondern vielmehr auch an deren internationaler Herkunft.

Innovation, Kooperation, Dialog und nachhaltige Investitionen sind nötig, um im globalen Wettbewerb bestehen zu können
Massive geopolitische Veränderungen, gepaart mit unberechenbar hohen Volatilitäten auf den Finanz- und Rohstoffmärkten, stellen äußerst große Anforderungen an die Flexibilität der Unternehmen in allen Wirtschaftssegmenten. Noch vielmehr als bisher, bleiben Innovation und Kooperation in den Wertschöpfungsstufen  die Erfolg bestimmenden Faktoren auch in schwierigen Zeiten. 

Nach den traditionellen Eröffnung der Tagung durch den Geschäftsführer,
Herrn Friedrich Weninger und Herrn Robert van de Kerkhof, dem Präsidenten des AUSTRIAN-MFI sowie Grußworten von Herrn Karlheinz Rüdisser, Landesregierung Vorarlberg sind folgende Plenarvorträge vorgesehen:


CIRFS / Meierkord:
„Die europäische Chemiefaser-Industrie: Globale Überkapazitäten und andere Herausforderungen“ – Der Beitrag gibt einen Überblick über die globale Situation, die Stärken der europäischen Industrie und die Herausforderung von Überkapazitäten.

Form TL, Ingenieure für Tragwerk und Leichtbau / Schmid:
„Innovative Tragwerke und Gebäudehüllen“ – Der Vortrag stellt visionäre Bauweisen  vor - Bauphysik, Statik, Nachhaltigkeit kommen ebenso zur Sprache wie Form, Farbe und Lichtwirkung.

Wood K plus – Kompetenzzentrum Holz / Stern, Hesser:
„Wald-Holz-Faser aus Perspektive einer Nachhaltigkeitsbewertung und Kommunikation“ – Holz der Werkstoff der Zukunft, eine ganzheitliche Betrachtung einer Lebenszyklusanalyse gibt darüber Aufschluss.

Humboldt Universität zu Berlin / Macho:
„Innovation ohne Zerstörung? Schuld, Schulden und die Utopie de Emanzipation“ – dieser spannende Plenarvortrag lässt die Ökonomie und das wirtschaftliche Handeln in einem ganz anderen Licht erscheinen.

Der PAUL SCHLACK / WILHELM ALBRECHT PREIS 2015
wird an Herrn Dr. Wilhelm Steinmann, Institut für Textiltechnik der RWTH Aachen (D), für seine Arbeit „Elektrisch leitfähige Polymerfasern aus Nanoverbundwerkstoffen / Electrically conductive fbers from nanocomposites“ verliehen, der HONORY AWARD geht an Herrn Dr. Klaus Opwis, Deutsches Textilforschungszentrum Nord-West Krefeld (D) für seine Arbeit „Innovative Textilien für das Recycling  / Wiedergewinnung von Edelmetallen aus Industrieabwässern“ / "Innovative textiles for the recovery of noble metals"

Über 100 hochkarätige internationale Expertenvorträge aus akademischer Forschung und der Industrie machen die Veranstaltung einzigartig
Nachhaltigkeit  - in ihrer ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Ausprägung – stellt einen thematischen Ausgangspunkt der heurigen Tagung dar. Der zukunftsträchtige Themenkreis „Ökologie und Gesundheit“ rückt diese Tatsache in den Fokus und ermöglicht einen anregenden Austausch. Im Rahmen des Bereichs „Faser- und Filament-Innovationen (Bio-) Polymere“ werden spannende Innovationen aus der Branche präsentiert. Neben den exzellenten Plenar- und Fachvorträgen wird die Tagung dieses Jahr mit einer Podiumsdiskussion, an der international bekannte „Brands“ teilnehmen, bereichert.

Stärkung der Dornbirn MFC „Innovation Community“ wird vorangetrieben
Es ist ein erklärtes Ziel die Interaktivität unter den Teilnehmern/Referenten massiv zu steigern und den „Think Tank“ von Forschern und Technikern entsprechend zu nutzen.

Die Resonanz und äußerst hohe Rücklaufquote zur Fragebogenaussendung  zum Thema „Innovation in Unternehmen“, zeigt ganz klar die hohe Bereitschaft an der Mitwirkung und Gestaltung der „Innovation Community“.  Dazu wird es einige Neuerungen in der Gestaltung als auch den Einsatz von modernen Kommunikationsinstrumenten geben.

Journalismus speziell aus den Fachmedien sind hier ein essentieller Bestandteil und werden die „Innovation Community“ erheblich unterstützen.
Auch die Lenzing Gruppe nützt die Chemiefasertagung Dornbirn als Kommunikationsplattform und Innovationsmotor. Mit ihren engsten Partnern in den nachgelagerten textilen Verarbeitungsstufen wird die Konferenz gemeinsam genutzt, um die neuesten Erkenntnisse im Bereich der Cellulosefaser-Technologie zu vertiefen.

Wieder einen Schritt näher zum „Green Meeting / Green Event“
Es wird angestrebt, die Chemiefasertagung nach den Richtlinien des österreichischen Umweltzeichens für „Green Meetings & Green Events“ auszurichten. Erstmals wird in diesem Jahr auch das Catering nach diesen Vorgaben gestaltet. Für das leibliche Wohl werden die Tagungsteilnehmer vom Cateringpartner „Der Saal“(Familie Feurstein aus Schwarzenberg) mit Produkten verwöhnt, die in einem Umkreis von weniger als 150 Kilometern produziert wurden. Damit erreichen wir eine perfekte Verbindung von kulinarischem Genuss und  Nachhaltigkeit.

Ausblick für die 55. Dornbirn-MFC 2016
Die nächste DORNBIRN-MFC findet in der Woche vom 19. September 2016 statt.

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