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Campus FHV

Der Ausbau der FH Vorarlberg geht weiter!

01. Juli 2014 | 11:54 Autor: FHV Vorarlberg

Dornbirn (A) Nach Zusage des Bundesministeriums kann der Bachelorstudiengang Soziale Arbeit an der FH Vorarlberg mit 15 Studienplätzen für ein berufsbegleitendes Studienangebot ausgebaut werden. Die neue berufsbegleitende Studienmöglichkeit startet im Wintersemester 2015/16.

Wie Bundesminister Dr. Reinhold Mitterlehner bekannt gab, wird der Ausbau des FH-Sektors fortgesetzt. In dieser vierten Ausbaustufe erhält die FH Vorarlberg für das Studienjahr 2015/16 zusätzliche 15 neue Studienplätze für die Aufstockung im Studiengang Soziale Arbeit. Dadurch kann erstmals ein berufsbegleitendes Bachelor-Studienangebot im Bereich Soziale Arbeit umgesetzt werden. Landesrat Mag. Harald Sonderegger zeigte sich sehr erfreut über die Zusage: „Wir freuen uns, dass wir den Ausbau der FH Vorarlberg weiter fortsetzen können. Nach dem Studiengang Energietechnik und Energiewirtschaft sowie dem Studiengang Elektrotechnik Dual in den vergangenen beiden Jahren, können wir nun der großen Nachfrage nach einer berufsbegleitenden Studienmöglichkeit im Sozialbereich nachkommen.“ Nach drei Jahren werden insgesamt 45 Studierende in den verschiedenen Semestern berufsbegleitend Soziale Arbeit studieren. Damit sind insgesamt 45 neue Studienplätze geschaffen.

Aufgrund der demografischen Entwicklung werden die Nachfrage nach sozialen Dienstleistungen und damit auch der Bedarf an akademisch ausgebildeten Fachkräften in der Sozialen Arbeit unübersehbar größer. Das neue berufsbegleitende Angebot ermöglicht ein Studium der Sozialen Arbeit für neue Zielgruppen. „Mit einer berufsbegleitenden Ergänzung werden jene Interessierten angesprochen, die an einem Vollzeitprogramm nicht teilnehmen können. Meist aus finanziellen Gründen. Diese Zielgruppe bringt für die Soziale Arbeit besonders wichtige, persönliche Kompetenzen und Fertigkeiten mit. Zum Beispiel Berufs- und Lebenserfahrung, häufig Erziehungserfahrung, Stabilität in der Lebensplanung. Auch werden verstärkt Personen mit migrantischem Hintergrund, Wiedereinsteigerinnen und Wiedereinsteiger sowie Berufswechslerinnen und -wechsler angesprochen“, erklärt Studiengangsleiter Dr. Michael Himmer. „Ich freu mich, dass wir nun jenen Personengruppen die Möglichkeit auf einen Studienabschluss bieten können, die sonst von einer tertiären Ausbildung ausgeschlossen sind. Die Bedingungen werden gezielt auf diese neuen Zielgruppen ausgerichtet.“ Mit dem geplanten Curriculum von 7 Semestern anstelle der üblichen 6 Semester soll den Anforderungen der Lebenssituation von potenziellen Bewerberinnen und Bewerbern für ein berufsbegleitendes Studium bestmöglich entsprochen werden. (Die FH Vorarlberg nutzt damit die neu geschaffene Möglichkeit nach der FHStG-Novelle 2012.)

Die FH Vorarlberg bietet derzeit mit Internationaler Betriebswirtschaft im Bereich Wirtschaft und mit Wirtschaftsingenieurwesen im Bereich Technik zwei berufsbegleitende Bachelorstudiengänge an. Darüber hinaus sind sechs Masterstudiengänge berufsbegleitend studierbar. In der Technik wurde mit Elektrotechnik Dual eine weitere Studienform entwickelt, in der Studium und Arbeit verbunden werden können. „Der Ausbau der berufsbegleitenden Studienangebote ist ein wesentlicher Teil unserer Strategie“, erklärt der Geschäftsführer der FH Vorarlberg, Mag. Stefan Fitz-Rankl. Lebensbegleitendes Lernen ist eine Anforderung unserer Zeit. Die FH Vorarlberg hat hier in den vergangenen Jahren eine Vorreiterrolle innegehabt. Der Geschäftsführer der Hochschule begründet dies: „Berufsbegleitende Studienangebote erhöhen nicht nur die persönlichen Karrierechancen. Auch für die Unternehmen und den Wirtschaftsstandort Vorarlberg erwachsen aus den zusätzlichen Qualifikationen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wichtige Vorteile im Wettbewerb mit anderen Regionen. Die FH Vorarlberg hat dabei eine wichtige Schlüsselfunktion.”

Bildungswege sind in der heutigen Wissensgesellschaft nicht mehr so geradlinig wie früher. Verschiedene Zugangsvarianten ermöglichen auch Nicht-Maturantinnen und -Maturanten ein Studium an einer Hochschule und tragen zur Durchlässigkeit der Bildungssysteme bei. Für viele ist ein klassisches Studentenleben nach mehreren Jahren im Beruf nicht möglich. Ein berufsbegleitendes Studium hingegen gestattet eine entsprechende Höherqualifizierung in gesicherter Anstellung. Mit dem berufsbegleitenden Studienangebot Soziale Arbeit kann die FH Vorarlberg hier einen wichtigen Beitrag leisten.

Zahlen / Daten Studienjahr 2013/14

Anzahl der Studierenden an der FHVAnzahl der berufsbegleitend Studierenden an der FHV
Gesamt:    1.133  443
Männlich:   699    280
Weiblich:    434    163


Quote der Bewerberinnen und Bewerber für Bachelor Soziale Arbeit: 4,1 %  Auslastungsgrad des Studiengangs: 114%

    FH Vorarlberg | Fachhochschule Vorarlberg GmbH

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