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Sandy Kaltenborn

Designsymposium an der FH Vorarlberg

14. Mai 2014 | 14:17 Autor: FHV Vorarlberg

Dornbirn (A) Alles Kritik // Alles Design – unter diesem Titel lädt die FH Vorarlberg (FHV) am 23. und 24. Mai 2014 zu ihrem diesjährigen Designsymposium ein.

Tragen DesignerInnen eine soziale, gesellschaftliche oder ökologische Verantwortung? Ist Design ohne kritisches Denken und Selbstkritik überhaupt möglich? Kann Design Dinge verändern? Ist das Entwerfen und Suchen nach neuen Wegen nicht immer mit dem Hinterfragen des Bestehenden verbunden? – Das Thema Kritik und Design wirft viele Fragen auf. Sowohl für DesigntheoretikerInnen als auch für Kommunikations-designerInnen. Diesen Fragen geht das diesjährige Designsymposium an der FH Vorarlberg nach.

Insgesamt wird es 24 Stunden dauern, von 14.30 Uhr am Freitag bis 14.30 Uhr am Samstag.

Die ReferentInnen sind international und kommen aus Deutschland, den Niederlanden, Frankreich und dem Libanon bzw. Großbritannien:

  • Sandy Kaltenborn leitet das Büro „image-shift“ in Berlin, das an den Schnittstellen von Kunst- und Kulturbetrieb und sozialen Bewegungen arbeitet. Seine Arbeitsschwerpunkte sind unter anderem die soziale Stadtentwicklung und der soziale Wohnungsbau.
  • Birgit S. Bauer ist Industriedesignerin und gründete 2009 die Plattform “designkritik.dk”, die sich für Diskurs und Theorie im Design einsetzt. Sie ist Professorin für Designkonzeption in Berlin.
  • Frederic C. Erasmus begleitete als Fotograf die Arbeit von Ärzte ohne Grenzen. In seinem Designbüro “fantoom:droombeeld” entwickelte er das intuitive Verkehrs-Leitsystem “topkoers”.
  • Stefanie-Vera Kockot Baur ist Soziologin, Kultur- und Bildwissenschaftlerin. Sie leitet das Institut für Interdisziplinarität in Zürich/Berlin/Paris und den Bereich Social Design im Atelier Integral in Paris/Zürich.
  • Joanna Choukier ist „Sozial Designerin“. Sie arbeitet, forscht und lehrt in diesem Bereich. Mit ihrem Londoner Büro „Uscreates – strategic consultants with a social focus“ schafft sie Arbeiten, die den Unternehmen nutzen und gleichzeitig eine positive Auswirkungen auf die Gesellschaft haben.
  • Darüber hinaus referieren sechs Studierende der FHV, die das diesjährige Designsymposium konzipiert und entwickelt haben.

Sie alle haben sich - sowohl als PraktikerInnen wie auch als TheoretikerInnen - kritisch mit der Designpraxis beschäftigt und untersuchen u.a. die Rolle des Designs für kritische Positionen.

Experimentelles Arbeiten

Am zweiten Tag des Symposiums wird es experimentell: Fachleute aus Österreich und der  Schweiz, die sich aktuell mit Fragen rund um Kommunikation und Design beschäftigen, erarbeiten mit TeilnehmerInnen des Symposiums in Workshops kritische Ideen, Konzepte, Manifeste und Designs. Im abschließenden Podium werden die Ergebnisse präsentiert und diskutiert.

Neben der inhaltlichen Auseinandersetzung versucht das Symposium auch mit seinem Erscheinungsbild und dem Auftritt kritisch umzugehen. Das zeigt sich zum Beispiel in der Verköstigung in den Pausen (Einverleibung von Design). Wasser, Espresso, Bier und Wein sowie Suppe, Brot, Erdbeeren und Nüsse, und natürlich Musik - alles, was der Körper bei einem geistig fordernden Symposium braucht, wird es geben.

Mehr Informationen finden Sie auf der website: http://designsymposium.fhv.at/

  • Joanna Choukier
    uploads/pics/Joanna_Choukier-designsymposium-fhv-dornbirn-wirtschaftszeit.jpg

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