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V.l.n.r.: FHV-Studiengangsleiter Dr. Michael Himmer mit den OrganisatorInnen Prof. (FH) Ing. Mag. Heinz Allgäuer Hackl (FHV) Prof. Gabi Hahn (FHS St. Gallen) und Prof. Dr. Wolfgang Wasel (Hochschule Ravensburg-Weingarten)

EUREGIO-RING Tagung an der FH Vorarlberg

25. Juni 2012 | 13:01 Autor: FHV Vorarlberg

Dornbirn (A) Am 21. Juni fand an der FH Vorarlberg (FHV) in Dornbirn die EUREGIO-RING Tagung zum Thema „Ökonomisierung des Sozialen – was kommt danach?” statt. Der EUREGIO-RING ist ein Forschungs- und Kooperations-Verbund der Hochschulen Ravensburg-Weingarten (Deutschland), FHV (Österreich) und FHS St. Gallen (Schweiz). Die Tagung richtete sich an Studierende der Sozialen Arbeit und der Pflegepädagogik sowie an PraktikerInnen aus den Regionen der drei beteiligten Hochschulen.

Mit der Fokussierung auf „Ökonomisierung des Sozialen – was kommt danach?“ wurde bei der 9. EUREGIO-RING Tagung ein zentrales Thema aufgegriffen, das in allen drei Ländern sowie allgemein von hoher Aktualität ist. Es wird für die Zukunft der Sozialen Arbeit und der Gesellschaftspolitik, aber vor allem für die Zukunft der Menschen, die Hilfe benötigen, weitreichende Konsequenzen haben.

135 TeilnehmerInnen folgten dem Grundsatzreferat von Prof. Stefan Ribler von der Fachhochschule St.Gallen, der die Dynamiken, Veränderungsprozesse und Konsequenzen einer zunehmend ökonomischen Anforderung an die Soziale Arbeit darstellte. In 8 Workshops wurden Fragen und Forderungen an die Politik formuliert, z.B.: „Wer bestimmt die ökonomische Rentabilität der Sozialen Arbeit?“ oder „Dient die Ökonomisierung der Sozialen Arbeit den Menschen individuelle Mängel zu unterstellen, anstatt die Ursachen im strukturellen System zu suchen?“ oder „Was haben die bisher gesetzten ökonomischen Sparmaßnahmen (z.B. im Spitalswesen) bewirkt?“

FHV-Studiengangsleiter Dr. Michael Himmer bedankte sich bei allen WorkshopleiterInnen für die hervorragende Tagung sowie beim Organisationsteam Prof. Gabi Hahn (FHS St. Gallen), Prof. Dr. Wolfgang Wasel (Hochschule Ravensburg-Weingarten) und Prof. (FH) Ing. Mag. Heinz Allgäuer Hackl (FHV) und hob hervor, dass diese Form der Kooperation zwischen den drei Hochschulen für alle eine große Bereicherung ist.

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