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V.l.r.: Horatiu Pilsan, Hedwig Natter, Frederic Fredersdorf, Gabriela Dür und Bernadette Mendel

FH Vorarlberg eröffnet zwei neue Forschungsbereiche: Wichtige Impulse und Antworten für Vorarlberger Wirtschaft

28. Oktober 2010 | 12:39 Autor: FHV Vorarlberg
Zwei neue Forschungsbereiche erweitern ab sofort das Angebot der FH Vorarlberg. Die Forschungsbereiche „Mechatronik“ sowie „Sozial- und Wirtschaftswissenschaften“ widmen sich aktuellen Fragestellungen der Wirtschaft.

Letzten Freitag eröffnete Rektor Rudi Feurstein die neuen Know-how Zentren. „Heute dürfen wir einen kleinen Meilenstein in der Forschungsgeschichte Vorarlbergs setzen. Das Forschungsprogramm der FH Vorarlberg ist komplett im Hinblick auf das aktuelle Studienangebot. Es ist nicht nur komplett, sondern bereits heute schon hoch angesehen. Das zeigt unter anderem die Tatsache, dass der neue Forschungsbereich Sozial- und Wirtschaftswissenschaften als einzige Einrichtung in diesem Bereich eine Förderung der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft mbH erhält“, eröffnete FHV-Geschäftsführerin Hedwig Natter mit Stolz die neuen Forschungszentren „Mechatronik“ und „Sozial- und Wirtschaftswissenschaften“ an der FH Vorarlberg. „Ohne Forschung kein Fortschritt – ohne Fortschritt keine Zukunft. Ab sofort betreibt die FH Vorarlberg fünf Forschungszentren. Damit decken wir ein sehr breites Spektrum ab. Geplant ist, den Forschungsbereich noch um das Thema Energie zu ergänzen. Dann haben wir ein perfekt auf die Bodensee-Region abgestimmtes Programm", freute sich auch FH Vorarlberg Rektor Rudi Feuerstein über die Eröffnung der beiden neuen Know-how Zentren. „Der weitere Ausbau der Forschung an der FH Vorarlberg ist ein wichtiger Beitrag zur Stärkung der Innovationsfähigkeit der heimischen Unternehmen und Betriebe. Für die Studierenden der FHV ist die Möglichkeit im Rahmen des Studiums an anwendungsbezogenen Forschungsprojekten mit den Unternehmen zusammenzuarbeiten ein bedeutender Vorteil“, betont Landesrätin Andrea Kaufmann.

Kompetentes Führungsteam
Mit Horatiu O. Pilsan und Frederic Fredersdorf leiten zwei langjährige und etablierte FHV Hochschullehrer die beiden Forschungsstellen. Horatiu O. Pilsan ist bereits seit 10 Jahren als Professor für Elektronik und Informatik an der FHV beschäftigt und leitet das Department of Engineering. Der Berliner Frederic Fredersdorf ist ebenfalls seit mehreren Jahren als Lehrbeauftragter an der Hochschule beschäftigt. Er leitete von 2002 bis 2009 den Studiengang Sozialarbeit.

Wichtiger Partner der heimischen Wirtschaft
Mit den Forschungsbereichen „Sozial- und Wirtschaftswissenschaften“ sowie „Mechatronik“ installierten die Verantwortlichen zwei Einheiten, die in Zukunft wichtige Impulse und Antworten für die regionale Wirtschaft liefern sollen. „Wir verfolgen ganz klar das Ziel, hier zukünftig noch praxisorientierter zu arbeiten. Dadurch entsteht ein wichtiger Know-how-Transfer, zwischen Unternehmen, Studenten und den Mitarbeitern der FHV-Forschung. Das wird die Wirtschaft in der Region entscheidend weiter bringen", erklärt Horatiu O. Pilsan, Leiter des Forschungsbereichs „Mechatronik“, den Sinn der Bemühungen. Wie gut diese enge Kooperation funktionieren kann, beweisen erste abgeschlossene Projekte: „Die FHV arbeitete und arbeitet schon sehr erfolgreich für eine Vielzahl an innovativen Projekten in den Bereichen Mechatronik und Sozial- und Wirtschaftswissenschaften. Stellvertretend nenne ich hier gerne „MidAut“, eine Steuerungstechnik für Bachmann, „Mehr Spaß mit Maß & Kennidi“, ein Alkoholpräventionsprogramm oder die seit mehreren Jahren regelmäßig durchgeführte Studie zur „Qualitätsentwicklung in der Ausbildung zum Turnusarzt“, zählt FHV-Geschäftsführerin Hedwig Natter einige prominente Beispiele auf. Frederic Fredersdorf, Leiter des Forschungsbereichs „Sozial- und Wirtschaftswissenschaften“, wagte bei der Eröffnung einen Blick in die Zukunft: „2020 soll im Land eine international anerkannte Einrichtung für Sozialforschung in Dornbirn stehen. Darauf freue ich mich schon.“

Lange Nacht der Forschung
„Die Eröffnung ist ein Lückenschluss in den Forschungsbereichen der FHV und somit ein sehr wichtiger Schritt. Nun wird flächig in allen FHV Fachbereichen Wirtschaft, Technik, Gestaltung und Soziales geforscht. Die FH Vorarlberg ist kompetenter Ansprechpartner für Forschung und Entwicklung und damit die Innovationsstelle im Land“, unterstreicht Gabriela Dür, Vorstand der Abteilung Wissenschaft und Weiterbildung im Land Vorarlberg, die Wichtigkeit der Arbeit der FHV. Und welchen Stellenwert Forschungsarbeit in Vorarlberg wirklich hat, davon können sich am 5. November 2010 alle Interessierten im ganzen Land überzeugen: „Wir laden alle Wissenshungrigen ein: Kommen Sie und überzeugen Sie sich von der Innovationskraft im ganzen Land. Es gibt viel zu sehen, und vor allem zu lernen“, lädt FHV-Geschäftsführerin Hedwig Natter abschließend ein.

Factbox
Eröffnung Forschungsbereiche FH Vorarlberg

Neu eröffnete Bereiche:
„Mechatronik“ und „Sozial- und Wirtschaftswissenschaften“

Bereits bestehende Forschungszentren:
„Mikrotechnik“, „Nutzerzentrierte Technologien“, „Prozess- und Produkt-Engineering“

Factbox
Lange Nacht der Forschung

5. November, ab 17 Uhr

Initiatoren: Wirtschafts- Standort Vorarlberg GmbH (WISTO), Industriellenvereinigung, Wirtschaftskammer Vorarlberg und FH Vorarlberg

Alle teilnehmenden Betriebe und Transfermöglickeiten unter:
www.LNF2010.at

 

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