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FH Vorarlberg und e5-Landesprogramm: Strategie-Tag zur Energiewende Europas

11. Feber 2016 | 09:26 Autor: FH Vorarlberg Startseite, Vorarlberg

Dornbirn (A) Die FH Vorarlberg und das e5-Landesprogramm luden EnergieexpertInnen zu einem gemeinsamen Strategie-Tag ein. Anhand eines Planspiels setzten sich die TeilnehmerInnen mit der Energiewende Europas auseinander.

„Ein Bild sagt mehr als tausend Worte, ein Planspiel sagt mehr als tausend Bilder.“ Dieses Zitat stammt von Richard Duke und verweist auf ein zentrales Element von Planspielen: die Abbildung der komplexen Realität in einem Modell. Das Planspiel „Changing the Game“ bildet das bestehende Energieversorgungssystem Europas ab. Die TeilnehmerInnen können die Energiewende Europas entwickeln, diskutieren und dabei die unterschiedlichsten Blickwinkel kennenlernen. Dazu luden das e5-Landesprogramm für energieeffiziente Gemeinden und der Master-Studiengang “Energietechnik und Energiewirtschaft” EnergieexpertInnen aus Vorarlberg an die FH Vorarlberg ein. Unter der Leitung von Dr. Sascha Schröder konnten StudentInnen und DozentInnen, VertreterInnen der e5-Gmeinden, des Land Vorarlberg, der vkw illwerke Gruppe und des Energieinstitut Vorarlberg die Energiewende Europas strategisch planen.

Ziel des Energiestrategiespiels „Changing the Game“ ist es, das bestehende Energieversorgungssystem Europas in ein zugleich realistisches und umweltfreundliches Szenario für das Jahr 2030 umzuwandeln. Dazu legen die MitspielerInnen zuerst ihre eigene energiepolitische Strategie fest und setzen dann vielfältige Maßnahmen zur Erreichung ihre Ziele. Dabei wird aufgezeigt, welche Emissionsreduktionen sich erzielen lassen und welche Kosten mit den gewählten Maßnahmen einhergehen. Um diese komplexen Zusammenhänge besser verstehen zu können, wird auf ein Hilfsmittel unserer Kindheit zurückgegriffen - LEGO® - Steine. Mit diesen werden die unterschiedlichen Eigenschaften der Energieträger und deren Größenordnungen anschaulich begreifbar gemacht. Unter den vier Spielgruppen, die je ein Teilgebiet Europas bearbeiteten, kam es zu sehr anregenden Diskussionen,  welche Entscheidungen für eine nachhaltige Energiezukunft zu treffen sind.

„Das Spiel vermittelt auf angenehme Weise eine Vorstellung der schwierig nachvollziehbaren Größenordnungen und komplexen Zusammenhänge. Besonders motivierend war für mich die Erfahrung, dass es durchaus möglich ist, die Energiewende umzusetzen. Es war äußerst spannend zu beobachten, wie unterschiedlich die verschiedenen Mitspieler an die Problematik herangegangen sind.“ Anna Waibel (e5-Teamleiterin Hohenems)

„Changing the Game schafft es spielerisch wichtige Zusammenhänge aufzuzeigen und macht die Dimension, der uns bevorstehenden Aufgabe, klar. Ein absolut gelungener Tag." (Tobias Guggemos, Student im Masterstudiengang Energietechnik und Energiewirtschaft)

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