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FHV-Forschung erneut im österreichischen Spitzenfeld

13. Mai 2014 | 09:47 Autor: FHV Vorarlberg

Dornbirn (A) Kooperative Forschung auf höchstem Niveau – das zeichnet die 11 K-Projekte aus, die im Rahmen des COMET-Programms der österreichischen Forschungsförderungsgesell-schaft (FFG) aus Bundesmitteln gefördert werden.

Die FH Vorarlberg ist neben der FH OÖ die einzige Fachhochschule, die in diese Spitzengruppe aufgenommen wurde. Nach dem „Josef-Ressel-Zentrum für Materialbearbeitung mit ultrakurz gepulsten Laserquellen“ ist dies die zweite hochkarätige Projektförderung für die anwendungsorientierte und kooperative Forschung an der Vorarlberger Hochschule.

„Wenn Hochschulen und Unternehmen gemeinsam erfolgreich an Innovationen und neuen Technologien arbeiten, dann stärkt das den Forschungsstandort und den Wirtschaftsstandort Österreich. Dass Vorarlberger Projekte im Spitzenfeld solcher Forschungskooperation angesiedelt sind, zeigt die aktuelle Förderentscheidung durch die FFG. Wir freuen uns, dass eines unserer FHV-Forschungsprojekte in die Riege der K-Projekte aufgenommen wurde”, erklärt FHV-Geschäftsführer Mag. Stefan Fitz-Rankl. Auch Landesrat Mag. Harald Sonderegger zeigte sich erfreut: "Ich gratuliere allen Beteiligten zu diesem Erfolg! Damit beweist die FH Vorarlberg erneut ihre hohe Forschungskompetenz, die den Studierenden im Rahmen von Forschungsprojekten zugute kommt."Mit der aktuellen Empfehlung der Jury wird das Projekt „LiTech – easy to use professional business and system control applications“ Teil der Österreichischen Exzellenzzentren.

„LiTech“ ist ein Forschungsprojekt, das sich mit der Entwicklung von neuen Bedienoberflächen für Anwendungen im professionellen Umfeld beschäftigt. Dieses Forschungsprojekt, das von fünf innovativen Unternehmen aus Vorarlberg gemeinsam mit UCT Research, dem interdisziplinären Forschungszentrum für Nutzerzentrierte Technologien an der FH Vorarlberg betrieben wird, steht ganz im Zeichen neuen Technologien, wie wir sie auch von Smartphone-Features kennen. Solche benutzerfreundlichen Bedienoberflächen haben inzwischen auch auf den Industrie-PCs und Displays Einzug gehalten. Im industriellen Umfeld, z.B. auf den Industrie-Panels in der Automatisierungstechnik, sollen sie die Arbeitsprozesse erleichtern. „In der immer anspruchsvoller werdenden Arbeitswelt sind solche Entwicklungen sehr wichtig”, erklärt der Leiter des Forschungszentrums Prof. Dr. Guido Kempter. “Mehr Usability und Ergonomie soll die Bedienung professioneller Anwendungen nicht nur effizienter und effektiver gestalten, sondern bei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auch zu mehr Zufriedenheit mit den Arbeitsanforderungen und Gesundheit in der unmittelbaren Arbeitsumgebung beitragen.”

Das als K-Projekt geförderte Forschungsvorhaben beschäftigt sich mit der Entwicklung und Erforschung technologischer Lösungen für alternative Benutzerschnittstellen, von Designmethoden zur Reduktion von Komplexität sehr aufwendiger Bedienoberflächen und nicht zuletzt von innovativen Verfahren zur Einbindung von EndbenutzerInnen in den Produktentwicklungsprozess.

K-Projekte stellen die Newcomer Linie des COMET Programms der FFG dar und bieten Raum für neue Ideen im Bereich der kooperativen Forschung mit künftigem Entwicklungspotenzial. In den Konsortien müssen mindestens drei Unternehmen vertreten sein. Ihr strategisches Ziel ist die nachhaltige Profilbildung in mittelfristiger Perspektive. Die Projekte können auch als Vorbereitung für eine Bewerbung für ein K1-Zentrum angelegt sein.

„LiTech – easy to use professional business and system control applications“
Laufzeit: 07/2014-06/2018
Budget: 2 Mio. Euro
Konsortium: 5 Vorarlberger Unternehmen und 3 Hochschulen
Förderstelle: Österreichische Forschungsfördergesellschaft
Kontakt: Prof. Dr. Guido Kempter, Leiter Forschungszentrum für Nutzerzentrierte Technologien (UTC Research)

Die 6 Forschungszentren/-bereiche der FHV im Überblick:

  • Forschungszentrum Nutzerzentrierte Technologien (User Centered Technologies UCT)
  • Forschungszentrum Prozess- und Produkt-Engineering
  • Forschungszentrum Mikrotechnik
  • Forschungsbereich Sozial- und Wirtschaftswissenschaften
  • Forschungsbereich Mechatronik
  • Stiftungsprofessur für Energieeffizienz / Forschungsbereich Energie

2013 wurde in den FHV Forschungseinrichtungen an insgesamt 58 F&E-Projekten gearbeitet, an denen insgesamt 137 nationale wie internationale Partnerinstitutionen aus Wirtschaft, Wissenschaft und dem NGO-Sektor beteiligt waren.

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