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IFME Tagung an der FHV

10. November 2011 | 11:47 Autor: FH Vorarlberg Vorarlberg

Dornbirn (A) Das sechste „International Forum of Mechanical Engineering (IFME)“ findet heuer vom 24. – 26. November an der FH Vorarlberg (FHV) in Dornbirn statt. Bei der internationalen Tagung für Maschinenbau treffen WissenschafterInnen und DozentInnen verschiedener Länder mit VertreterInnen der regionalen Industrie zusammen.

Ihr Ziel ist es, gemeinsam an der Entwicklung des Faches zu arbeiten und so die internationale Wettbewerbsfähigkeit im europäischen Maschinenbau zu verbessern. Das IFME ist eine Zusammenarbeit zwischen den Fachhochschulen Jyväskylä (Finnland), Esslingen (Deutschland), Cherbourg (Frankreich) und Vorarlberg. Das Schwerpunktthema in diesem Jahr ist „Simulation Methods in Industrial Labour and Education (SMILe)“.

„Die Tagung ermöglicht den Unternehmen, ihre Anforderungen im Bereich Simulationsmethoden zu definieren und sich mit den entsprechenden Studiengängen zu vernetzen“, erklärt Mechatronik-Studiengangsleiter DI Johannes Steinschaden. „So können wir sicher gehen, dass die Ausbildungsprogramme, die wir im Bereich der Simulationsmethoden anbieten, den Anforderungen der Industrie entsprechen und wir unsere Studierenden bestens für den Arbeitsmarkt vorbereiten.“ Landesrätin Andrea Kaufmann sieht in dieser Vernetzung von europäischen Fachhochschulen mit der regionalen Industrie eine große Chance für beide Seiten: „Nur wenn eine reger Austausch zwischen Hochschulen und Wirtschaft stattfindet, kann eine zielgerichtete und auf den internationalen Wettbewerb ausgerichtete Ausbildung von Fachkräften erfolgen.“

Ein weiterer Focus der Tagung richtet sich auf die aktuellen Forschungsfragen der teilnehmenden Industriebetriebe und wie diese im Rahmen von studentischen Arbeiten in die Studiengänge bzw. in die Forschungszentren der Fachhochschulen einfließen können. Dabei gilt es entsprechende Rahmenbedingungen zu entwickeln, die zielführende und effiziente wissenschaftliche Arbeiten ermöglichen.

Zentrale Bedeutung von Simulationen
Mit dem Thema Simulationsmethoden greift die IFME eines der zentralen Ingenieursthemen auf. Die virtuelle Simulation von realem Verhalten spielt besonders in der Produktentwicklung eine wichtige Rolle. Je besser die Simulation das reale Produktverhalten widerspiegelt, umso höher sind die Qualität und die Wettbewerbsfähigkeit des Endprodukts.

Derzeit werden die verschiedenen Aspekte eines Produkts getrennt simuliert. Um das reale Verhalten möglichst gut abzubilden, müssen jedoch disziplinübergreifende Simulationen gemacht werden, wie dies in der Wissenschaft vielversprechend entwickelt wird. In der Praxis können so Fehler und Unzulänglichkeiten reduziert oder vermieden werden.

Onlineregistrierung: http://www.fhv.at/veranstaltungen/ifme-2011/

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