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(Bilder: Darko Todorovic)

Lange Nacht der Forschung

31. März 2014 | 10:25 Autor: FHV Vorarlberg

Dornbirn (A) Am 4. April 2014 geben insgesamt 15 Forschungseinrichtungen und innovative Unternehmen aus unterschiedlichen Disziplinen bei der Langen Nacht der Forschung spannende Einblicke in ihre Arbeit. An fünf Standorten in Dornbirn können die BesucherInnen von 17 bis 23 Uhr Vorarlbergs ForscherInnen über die Schulter schauen.

Vom Schwerpunkt Energie über das Wunder Mensch bin hin zu Weltraumtechnik ist für jedes Interessensgebiet und jedes Alter etwas dabei. Der Eintritt ist frei.

Bionik in der inatura
Die inatura (Standort A) präsentiert an diesem Abend fünf Forschungsstationen zum Thema Bionik. Dabei werden Phänomene der Natur gezeigt, die Vorbild für zahlreiche Produkte und technische Erfindungen sind, zum Beispiel für den Klettverschluss oder für selbstreinigende Textilien. Auch die Ausstellung „Das Wunder Mensch“ ist an diesem Abend geöffnet.

Serviceroboter für die Raumstation ISS
Der „Spaceball“ ist eines von 14 hochinteressanten Forschungsprojekten, die die FH Vorarlberg (Standort B) in diesem Jahr bei der Langen Nacht der Forschung den BesucherInnen zugänglich macht. Seinen Namen hat der Serviceroboter, weil er rund und etwa so groß ist wie ein Volleyball. Entwickelt wird er für die Internationale Raumstation ISS. Ähnlich wie Google Street View soll er in Zukunft laufend Karten aus der ISS an die Bodenstation übermitteln. Dazu fliegt der Spaceball in der Raumstation herum und scannt die Umgebung. Die besonderen Herausforderungen bei diesem Projekt liegen zum einen in der Schwerelosigkeit der Raumstation und zum andern in den sehr speziellen Anforderungen, die die Raumfahrt stellt. Wer sich für dieses Thema interessiert, bekommt bei der Langen Nacht der Forschung spannende Hintergrundinformationen. Auch das Forschungsinstitut für Textilchemie und Textilphysik sowie das Atemgasinstitut präsentieren an der FH Vorarlberg ihre Forschungsprojekte.

Anti-Aging im Labor?
Im Competence Center Dornbirn (Standort C) präsentieren das industrielle Kompetenzzentrum V-Research und das molekularbiologische Labor Vivit ihre Forschungsarbeiten. Unter anderem zeigt das Team von VIVIT Einfriertechniken, mit denen Zellen durch die sogenannte Kryotechnik dauerhaft konserviert werden können. Anhand von Experimenten mit flüssigem Stickstoff erläutern die Wissenschaftler, worauf es beim Konservieren von Leben mittels Kälte ankommt.

Humanoider Roboter
Erstmals bei der Langen Nacht der Forschung mit dabei ist die Firma 1zu1 Prototypen (Standort D). Sie präsentiert unter anderem einen humanoiden Roboter. „Roboy“ stammt aus dem Labor für künstliche Intelligenz an der Uni Zürich und wurde u.a. in Zusammenarbeit mit 1zu1 Protoypen realisiert. Der Roboter hat die gleiche Anatomie und Bewegungsmechanismen wie ein Mensch. Zum Beispiel wurde das Skelett des Roboters so gebaut, dass die einzelnen Teile so beweglich sind wie bei einem menschlichen Gelenk –- ganz ohne Schrauben oder sonstige Verbindungen. Die BesucherInnen können Roboy live erleben und erfahren, wie moderne 3D-Drucktechnik ermöglicht, dass wir uns selbst einen Roboy zuhause ausdrucken können.

LifeCicle Tower
Auch der LifeCycle Tower (Standort E) öffnet für die Lange Nacht der Forschung erstmals seine Türen. Das Gebäude wurde vom Unternehmen Cree als erstes Holzhochaus der Welt gebaut. Dem entsprechend gibt es im LifeCicle Tower viel zu entdecken: Anhand einer spannenden Filmvorführung und eines Modells, das man zerlegen und wieder zusammensetzen kann, wird nachvollziehbar, wie Cree zu dieser bahnbrechenden Idee kam und wie sie – von der Planung über die Errichtung bis zur Fertigstellung – Gestalt annahm. Daneben zeigen weitere 7 Unternehmen am Standort E ihre spannendsten Forschungsprojekte rund um das Thema Energie und Nachhaltigkeit. Die illwerke vkw bietet Einblicke in moderne Haustechnik und fragt, mit wie vielen Teelichtern ein Energiesparhaus geheizt werden kann. Das junge Unternehmen infeo zeigt die mathematischen Überlegungen hinter Müllabfuhr-Routen auf und Beckhoff Automation zieht Parallelen vom menschlichen Körper zur Gebäudeautomation.  

Forschung erlebbar machen

Durch ein vielseitiges und spannendes Programm soll heimische Forschung für die ganze Familie zum Erlebnis werden. Austeller sind die FH Vorarlberg mit den Forschungszentren Mikrotechnik, Nutzerzentrierte Technologien, Prozess- & Produkt-Engineering sowie den Forschungsbereichen Energie, Mechatronik, Sozial- & Wirtschaftswissenschaften und der FHV-Bibliothek, die inatura Erlebnisschau, das Forschungsinstitut für Textilchemie und Textilphysik, das Atemgasinstitut, V-Research, VIVIT, illwerke vkw, 1zu1 Prototypen, Astromobile, Beckhoff Automation, Cree, Infeo, Interface, Regionalentwicklung Vorarlberg und Wirkungsgrad.

Initiatoren der Langen Nacht der Forschung in Vorarlberg sind die Wirtschafts-Standort Vorarlberg GmbH (WISTO), die Industriellenvereinigung, die Wirtschaftskammer Vorarlberg und die FH Vorarlberg. Ziel ist es, den BesucherInnen einen Einblick in die innovativen Leistungen unseres Landes zu geben.

Die Lange Nacht der Forschung findet mit freundlicher Unterstützung der Vorarlberger Landesregierung, der Hypo Landesbank Vorarlberg und der Unternehmen OMICRON electronics, Julius Blum, Bachmann electronic und High Q Laser statt.

Gratis mit Bus und Bahn
Mit dem Gratis-Ticket des Verkehrsverbunds Vorarlberg können die BesucherInnen kostenlos aus ganz Vorarlberg, Liechtenstein und den angrenzenden Bahnhöfen der Schweiz und Deutschland zur Langen Nacht der Forschung anreisen. (Ticket unter www.langenachtderforschung.at/vbg). Vom Bahnhof Dornbirn verkehren im Viertelstundentakt Shuttlebusse zu den einzelnen Standorten.
 
Eine ausführliche Beschreibung aller Stationen finden Sie unter
www.langenachtderforschung.at/vbg

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