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Prof. (FH) Dr. Franz Geiger

Prof. (FH) Dr. Franz Geiger zum Studiengangsleiter Elektrotechnik Dual der FH Vorarlberg bestellt

03. April 2014 | 09:41 Autor: FHV Vorarlberg

Dornbirn (A) Die FH Vorarlberg (FHV) startet im Herbst den neuen Studiengang Elektrotechnik Dual. Nun wurde Prof. (FH) Dr. Franz Geiger zum Studiengangsleiter für dieses neue Studienmodell bestellt.

Prof. (FH) Dr. Franz Geiger hat an der TU Wien und Graz Elektrotechnik studiert. Er ist seit 2004 als Hochschullehrer an der FH Vorarlberg (FHV) tätig. Gemeinsam mit Prof. (FH) Dr. Reinhard Schneider und einem Entwicklungsteam hat er in den letzten Monaten mit viel Einsatz den neuen Studiengang Elektrotechnik Dual maßgeschneidert für die FHV entwickelt. Das neue Studienmodell kombiniert ein Bachelorstudium an der FHV mit einer praktischen Ausbildung in einem Unternehmen. Dabei arbeiten die Hochschule und die am Programm beteiligten Unternehmen eng zusammen.

Verzahnung von Theorie und Praxis

In der Praxis sieht dies folgendermaßen aus: Während der ersten zwei Semester absolvieren die Studierenden eine ingenieurwissenschaftliche Grundausbildung an der FHV. „In dieser Zeit werden sie an die Thematik ‚herangeführt’, sie lernen von der Pike auf – technische Vorbildung ist nicht erforderlich“, erklärt Geiger. Ab dem dritten Semester beginnt dann die duale Phase und zeitgleich die Karriere im Partnerunternehmen. Die Studierenden verbringen von diesem Zeitpunkt an abwechselnd eine dreimonatige Studienphase an der FHV und anschließend drei Monate in ihrem Ausbildungsunternehmen. Sie haben so die Möglichkeit, ihr theoretisch erlerntes Wissen gleich in echten Projekten anzuwenden. Darüber hinaus sind sie während dieser Zeit angestellt und erhalten ein monatliches Gehalt. “Wir möchten mit dem neuen Studiengang verstärkt Absolventinnen und Absolventen von AHS und BHS ohne technischer Vorbildung ansprechen.”

Unternehmen sichern sich Nachwuchs

Auch für die Unternehmen, die sich bei Elektrotechnik Dual engagieren, bringt die neue Form des Studierens eine Reihe von Vorteilen: „Für die Unternehmen eröffnet sich die Möglichkeit, aktiv ihren Ingenieursnachwuchs zu sichern. Außerdem können sie die Studierenden frühzeitig in das Unternehmen einbinden und so gezielt aufbauen“, beschreibt Geiger die Vorteile für die Unternehmenspartner. Mit heutigem Stand bieten 20 Unternehmen aus Vorarlberg und dem benachbarten Bodenseeraum Arbeits- bzw. Ausbildungsplätze für Dual-Studierende. Darunter so starke Namen wie Baur, Bertsch Energy, Blum, Gantner, HigQLaser, illwerke vkw, Liebherr, LTW oder TyssenKrupp Presta.

Der neue Studiengang unterliegt nun noch der Begutachtung durch die AQ Austria (Agentur für Qualitätssicherung und Akkreditierung Austria).

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