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Landeshauptmann Markus Wallner, Landesrätin Barbara Schöbi-Fink, FH-Geschäftsführer Stefan Fitz-Rankl und Stiftungsprofessor Stefan Preißinger im Pressefoyer (Foto: VLK/Gerhard Wirth)

Rekordjahr in der Forschung für die FH Vorarlberg

20. März 2018 | 13:47 Autor: Land Vorarlberg Startseite, Vorarlberg

Bregenz (A) Top-Ausbildung und Qualifikation gehen an der FH Vorarlberg Hand in Hand mit innovativer Forschung und Entwicklung auf höchstem Niveau. 2017 war in dieser Hinsicht ein absolutes Rekordjahr, mit einem Forschungsvolumen von 4,9 Millionen – 60 Prozent davon über Drittmittel finanziert – hat die FH Vorarlberg ihre Ziele sogar übertroffen.

Dieses erfreuliche Fazit zogen Landeshauptmann Markus Wallner und Landesrätin Barbara Schöbi-Fink gemeinsam mit FH-Geschäftsführer Stefan Fitz-Rankl und Stiftungsprofessor Markus Preißinger.

Im Jahr 2017 wurde an der FH Vorarlberg an 65 Forschungs- und Entwicklungsprojekten sowie zahlreichen Praxisprojekten gearbeitet, zusammen mit insgesamt 146 Kooperationspartnern. Für LH Wallner dabei von besonderer Bedeutung: An fast zwei Drittel der Projekte waren bzw. sind Wirtschaftsunternehmen, NGOs oder öffentliche Institutionen aus der Region beteiligt. "Wir brauchen anwendungsorientierte Forschung, das ist ein wichtiger Beitrag zur Stärkung der heimischen Unternehmen und des Standortes. Nur mit Forschung auf Top-Niveau lassen sich Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit auf Dauer erfolgreich absichern. Das ist eine zentrale Voraussetzung, um Arbeitsplätze und damit Wertschöpfung und Wohlstand im Land zu behalten", so Wallner.

Mit ihren ambitionierten Forschungsaktivitäten untermauere die FH Vorarlberg zugleich auch ihre Rolle als Fachkräfteschmiede, sagte Landesrätin Schöbi-Fink. Die Forschung biete den Studierenden ein attraktives Umfeld und dies sei auch ein Indikator für gute Lehre an der Fachhochschule. "Zum einen, weil die Forscherinnen und Forscher in den Studiengängen lehren, zum anderen weil Studierende in Forschungsprojekten mitarbeiten. Oft befassen sich Studierende in ihren Masterarbeiten mit den Forschungsthemen eines Unternehmens", erläuterte Schöbi-Fink. Die Forschung leiste damit einen wichtigen Beitrag für die Weiterentwicklung und Aktualität der Studienprogramme.

FH im Wettbewerb um Drittmittel
Der hohe Drittmittel-Anteil zeigt für Geschäftsführer Fitz-Rankl, dass die FH Vorarlberg zu den forschungsstärksten Fachhochschulen zählt. Es geht dabei um nationale Fördergelder, EU-Mittel sowie Umsatzerlöse aus F&E-Aufträgen von Unternehmen und sonstigen Erträgen. Diese Mittel müssen im Wettbewerb mit anderen Forschungsinstitutionen eingeworben werden, um für F&E-Vorhaben in möglichst hohem Maße eine externe Finanzierung zu generieren.

Angewandte Forschung wird in fünf Forschungszentren und zwei Josef Ressel Zentren betrieben. Dadurch verfügt die FH Vorarlberg über breite Kompetenzen in den Bereichen Mikrotechnik, nutzerzentrierte Technologien, Prozess- & Produkt-Engineering, Energie sowie Sozial- und Wirtschaftswissenschaften. Die FH Vorarlberg ist auch ein wichtiger Partner des Landes auf dem Weg in Richtung Energieautonomie. Energieeffizienz-Stiftungsprofessor Markus Preißinger sprach dabei von einem Dreiklang aus Forschung, Entwicklung und Bildung: "Forschung bezieht sich dabei auf Technologien, die derzeit noch nicht marktreif sind, aber benötigt werden. Wesentlich ist auch das Bildungsangebot der FH Vorarlberg mit Studiengängen, die für die Energieautonomie relevant sind."

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