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Bürgermeister Werner Huber, DI Bernhard Ölz und Ing. Egon Hajek (beide PRISMA)

Vorarlberger Wirtschaftspark, Götzis

04. Dezember 2012 | 15:11 Autor: Prisma Vorarlberg

Götzis (A) Das städtebauliche Konzept für die Weiterentwicklung und Aufwertung des Quartiers ist fertig gestellt.

Nach dem Ankauf des Areals des Vorarlberger Wirtschaftsparks durch die PRISMA Unternehmensgruppe im Mai 2012 ist unter Federführung der PRISMA und in enger Abstimmung mit der Marktgemeinde Götzis ein auf das betroffene Gemeindegebiet bezogenes Masterplanverfahren mit städtebaulicher Betrachtung und ein Ideenwettbewerb eingeleitet worden.Im Rahmen eines Mediengesprächs mit Bürgermeister Werner Huber und PRISMA Vorstand DI Bernhard Ölz werden die Ergebnisse am 4. Dezember in Götzis präsentiert.

Das neu entstehende Quartier am ehemaligen Standort des Vorarlberger Wirtschaftspark berücksichtigt die historische Substanz, die Siedlungs-, Nutzungs- und Infrastruktur des Ortsteils sowie die Zielsetzungen der Gemeindeentwicklung von Götzis. Es entsteht in den kommenden Jahren ein durchmischter Lebensraum für Arbeiten und Wohnen. Für die derzeit 40 Unternehmen am Standort werden Teile der bestehenden Gebäude aufgewertet, neue kreative und innovative Unternehmen werden dazu kommen. Das Nutzungs- und Betriebskonzept der PRISMA fließt in die Siegerprojekte der Architekturbüros Baumschlager Eberle Lochau ZT GmbH und Dietrich I Untertrifaller Architekten ZT GmbH ein. Mit diesen beiden Architekturbüros konnten international renommierte Experten für die  Gestaltung des neuen Götzner Ortsteils gefunden werden.

Ein neues mit Götzis verbundenes Quartier entsteht

Der Vorarlberger Wirtschaftspark in Götzis, einer der ersten privatwirtschaftlich organisierten Technologie- und Dienstleistungsparks in Österreich, ging 1989 aus einer Revitalisierung der ehemaligen PERMA Kleiderwerke hervor. Im Mai 2012 wurde das Gebäudeensemble mit rd. 22.000 m² Nutzfläche von der PRISMA Unternehmensgruppe übernommen. Von Beginn an war der Fokus auf eine Weiterentwicklung und Aufwertung des Standortes unter Miteinbeziehung des gesamten Quartiers gerichtet. Gemeinsam mit der Marktgemeinde Götzis wurde im Rahmen eines Masterplanprozesses unter Federführung der PRISMA mit mehreren etablierten Vorarlberger Architekturbüros ein städtebaulicher Ideenfindungsprozess initiiert und durchgeführt. Die Projekte der Architekturbüros Baumschlager Eberle Lochau ZT GmbH und Dietrich I Untertrifaller Architekten ZT GmbH, Bregenz, wurden von einer Fachjury für die weitere Umsetzung empfohlen. Ziel dieses umfassenden Planungsprozesses war die verträgliche und zukunftsorientierte Neugestaltung des ca. 24.200 m² großen Areals zu einem hochwertigen Quartier.

Neue Identität durch wesentliche Impulse

Für eine Aufwertung des Standortes und eine nachhaltige Etablierung ist eine Transformation der gewachsenen, gegenwärtigen Form in neue sensible und flexible bauliche Ausformungen geplant. Inhaltlicher Schwerpunkt der Weiterentwicklung ist die Schaffung eines durchmischten Lebensraums für Arbeiten und Wohnen. Einzelne Gebäudeteile des Vorarlberger Wirtschaftsparks werden abgerissen, Teile der nördlichen und südlichen historischen Substanz bleiben erhalten und werden erneuert und aufgewertet. Die geschaffenen Freiflächen im nördlichen Planungsgebiet werden durch eine Bebauung mit polygonalen Baukörpern neu verdichtet. Um einen Übergang von Altbestand und Neubauten zu gewährleisten werden hierbei die kleinteiligen Strukturen und räumlichen Bezüge aus dem umliegenden Siedlungsraum aufgegriffen. Die zu erhaltenden Bauteile des nördlichen Planungsgebietes werden unterdessen einer umfangreichen Sanierung unterzogen.

Entgegen dieser kleinteiligen Struktur entsteht im Osten ein neuer langgestreckter Baukörper, der mit seinem Volumen die Massen der bestehenden südlichen Bebauung widerspiegelt. Der Riegel bildet zugleich das Rückgrat eines neuen zentralen, großzügigen Platzes mit hoher Aufenthaltsqualität. Das gesamte Quartier und damit auch die Marktgemeinde Götzis erhalten eine neue Disposition, welche auf das Wohlbefinden von Beschäftigten, Bewohnern und Anrainern abgestimmt ist.

Keine Absiedlungen für Umsetzung notwendig

Der Umsetzungsstart für das gesamte Quartier soll im Herbst 2013 erfolgen, als Realisierungs-zeitraum für alle Erneuerungen und Neubauten sind ca. 3 Jahre veranschlagt. Trotz des geplanten Teil-Abbruchs und der erforderlichen baulichen Einschnitte ist man seitens der PRISMA Unternehmensgruppe bestrebt, die am Standort tätigen Unternehmen langfristig für den weiterentwickelten Standort zu gewinnen, neue Unternehmen sollen hinzukommen. Um Bestandnehmern einen möglichst reibungslosen Arbeitsablauf zu gewährleisten, werden diesen in bereits bestehenden Erweiterungsbauten alternative Büroflächen angeboten.

  • Bürgermeister Werner Huber, DI Bernhard Ölz (PRISMA)
    uploads/pics/Mediengespraech_VPW_Foto_OElz<_Huber.JPG
  • uploads/pics/Mediengespraech_VPW_Foto_Teilnehmer.JPG
  • Neues Quartier/ehem. Vorarlberger Wirtschaftspark - Städtebauliches - Gesamtkonzept/ Masterplankonzept.
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  • Vorarlberger Wirtschaftspark – Foto aktueller Bestand
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  • Modell
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