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Ein Messtechniker aus Leidenschaft – Christian Ebner gründete das „Ingenieurbüro GEOModus“ in Ebenau und hilft bei Fragen rund um die Themen Geologie und Baugrunderkundung, Hydrogeologie und Grundwasser sowie zur Baumesstechnik und Erschütterungsmessung. (Foto: Neumayr)

Mit baubegleitender Erschütterungsmessung Schäden verhindern

20. Juni 2017 | 08:24 Autor: GEOModus Österreich, Salzburg

Ebenau (A) Naturwissenschaftliches Interesse und die Begeisterung für Berge veranlassten Christian Ebner, sich im zweiten Bildungsweg einen neuen Beruf zu suchen. Der gelernte Tischler studierte  Geologie und Mineralogie und hat vor kurzem das „Ingenieurbüro GEOModus“ in Ebenau gegründet.

Als Büroleiter einer Geotechnikfirma kam Ebner 2014 zum ersten Mal mit der speziellen Baumesstechnik und der Erschütterungsmessung in Berührung. „Die Möglichkeiten, die sich daraus ergeben, weckten sofort mein Interesse.“ Bei der baubegleitenden Erschütterungsmessung geht es um weit mehr als nur um das Beruhigen besorgter Anrainer, schildert Ebner: „Durch eine sofortige Alarmierung können Schäden, die durch erschütterungserzeugende Arbeiten verursacht werden, sogar verhindert werden. Dabei handelt es sich meist um die Rammarbeiten bei Baugrubenumschließungen, Pfahlgründungen oder Spreng-  und Abrisstätigkeiten. Betroffen sind hier die umliegenden Gebäude sowie Kanäle und andere Einbauten im Untergrund. Eine Alarmierung ermöglicht es den ausführenden Firmen umgehend auf die verursachten Einwirkungen zu reagieren, zum Beispiel kann so beim Erreichen eines festgelegten Alarmwertes die Rammenergie verringert werden, um die der Norm entsprechenden Grenzwerte einzuhalten. So kann mit vergleichsweise geringen Kosten sehr viel Geld gespart werden.“

Weitere interessante Einsatzmöglichkeiten der Erschütterungsmessung bieten sich etwa bei der Einwirkung der Erschütterungs-Immission auf den Menschen, bei produktionsbedingten Erschütterungen oder auch den Auswirkungen von Straßen- und Schienenverkehr auf Arbeitsplätze und empfindliche Betriebsanlagen.

Sollte es im Zuge der Bauarbeiten doch einmal zu Schäden kommen, sind die gesammelten Daten die Grundlage für die Beweisführung und dienen als Basis für eventuelle Schadenersatzansprüche. „Gerade im innerstädtischen Lückenbau ist eine Beeinflussung von benachbarten Objekten so gut wie nicht mehr zu verhindern. Hier ist eine Beweissicherung dringend anzuraten, um Unsicherheiten und Streitereien vorzubeugen, für die ausführenden Firmen genauso wie für die betroffenen Anrainer“, rät Ebner.

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Ingenieurbüro GEOModus - Christian Ebner, MSc

Siederstraße 7, 5323 Ebenau, Österreich
+43 650 5225677

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