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Mag. Martin Engelmann, Vorsitzender der Geschäftsführung, und Mag. (FH) Petra Mathi-Kogelnik, Geschäftsführerin für das Ressort Mitarbeiter. (© dm drogerie markt GmbH/APA-Fotoservice/Hörmandinger)

dm Drogerie Markt wächst weiter

20. Oktober 2016 | 13:02 Autor: dm Drogerie Markt Österreich, Salzburg

Salzburg (A) Vor 40 Jahren – am 25. November 1976 – eröffnete die erste dm drogerie markt Filiale am Taubenmarkt in Linz. Das Jubiläumsjahr beschließt dm in Österreich nun höchst erfolgreich mit einem Umsatzwachstum von 6,35 % auf 852 Mio. Euro und kann damit die erfolgreiche Entwicklung der letzten Jahre noch einmal steigern.

"Unsere Kundinnen und Kunden haben uns damit zum Marktführer im österreichischen Drogeriefachhandel gemacht", freut sich Mag. Martin Engelmann, Vorsitzender der dm Geschäftsführung. „Umsatzzahlen sind für uns allerdings nie Zielsetzung, sondern immer eine Folgeerscheinung – nämlich eine Folge davon, dass es gelingt, in vielen Bereichen die Erwartungen und Bedürfnisse der Kunden zu erfüllen, zu übertreffen und zu veredeln. Dies ist den Menschen in der Wirtschaftsgemeinschaft dm in den letzten Jahren offensichtlich sehr gut gelungen. Darauf sind wir stolz und verstehen das Kundenvertrauen als weiteren Ansporn für die tägliche Arbeit mit und für unsere Kunden“, so Martin Engelmann.

Das zusätzliche Umsatzvolumen konnte bei praktisch konstanter Filialanzahl erzielt werden (plus 2 Standorte auf 390 Filialen, +0,5 %). Gleichzeitig wurden fast 35 Mio. Euro in die laufende Weiterentwicklung und Modernisierung des österreichischen Filialnetzes investiert, weitere 2,7 Mio. Euro in die Salzburger Zentrale, das Verteilzentrum Enns und in IT-Infrastruktur. Für das neue Geschäftsjahr 2016/17 wird das Investitionsvolumen noch einmal deutlich vergrößert: 40,7 Mio. Euro werden in Österreich investiert – davon 37,0 Mio. Euro in das Filialnetz.  Das Gesamtbudget für 2016/17 von 108,6 Mio. Euro im Teilkonzern (+14,0 %) ist das höchste Investitionsvolumen in der Geschichte von dm Österreich/CEE.

Die positive Umsatzentwicklung ging einher mit der Schaffung von 288 zusätzlichen Arbeitsplätzen in Österreich (+4,6 %) in den letzten zwölf Monaten: Mit Stichtag 30. September 2016 sind 6.593 Menschen Teil der Wirtschaftsgemeinschaft dm Österreich.

Plus 8,10 % im Teilkonzern, plus 7,0 % im Gesamtunternehmen
Der Umsatz im Teilkonzern Österreich/CEE mit seinen aktuell 1.524 Filialen (plus 44 Standorte oder +3,0 %) in Österreich, Ungarn, Tschechien, der Slowakei, Slowenien, Kroatien, Serbien, Bosnien-Herzegowina, Rumänien, Bulgarien und Mazedonien kletterte im abgelaufenen Geschäftsjahr um 8,10 % auf 2,212 Mrd. Euro. Gemeinsam mit dm Deutschland wurde im Gesamtkonzern ein Umsatz von 9,708 Mrd. Euro erwirtschaftet, was einem Plus von 7,0 % entspricht.

Europaweit arbeiten aktuell 56.537 Menschen bei dm (+2,53 %). In zwölf Ländern ist dm mit 3.349 Filialen präsent. Im neuen Geschäftsjahr 2016/17 wird der Markteintritt für dm in Italien vorbereitet – mit rund 58 Millionen Einwohnern wird dies der nach Deutschland größte nationale Markt im dm Verbreitungsgebiet sein.

Hervorragende Rückmeldungen aus Verbraucherstudien
Der wirtschaftliche Erfolg von dm drogerie markt geht Hand in Hand mit einer Reihe qualitativer Rückmeldungen, die dm im vergangenen Geschäftsjahr von den Verbrauchern erhalten hat: Gleich mehrere Studien sehen dm aus unterschiedlichen Gesichtspunkten als die Nummer eins unter den österreichischen Parfumerien und Drogerien. So zeichnet die renommierte Verbraucherstudie „Store Equity Index“ (SEI)1 des Marktforschers Nielsen dm als stärkste Ladenmarke unter allen Marktteilnehmern im österreichischen Drogeriefachhandel aus. Die hervorragende Markenstärke von dm bestätigt auch der international durchgeführte „BrandAsset Valuator“ 2 von Young & Rubicam, wonach dm Bestnoten für Freundlichkeit, Preis-Leistungs-Verhältnis, Verantwortungsbewusstsein und Fortschrittlichkeit erzielt. In der Folge kaufen 46 % der Österreicherinnen und Österreicher Drogerieprodukte „bevorzugt bei dm“ ein (Spectra-Marktforschung)3   – ein herausragender erster Platz in der Branche.

Verknüpfungen zwischen Online und Offline
Nicht nur die dm Filialen, sondern auch der dm Online Shop www.meindm.at bietet ein herausragendes Einkaufserlebnis, wie eine Studie des ECC Köln in Zusammenarbeit mit Handelsverband, Post und Google Österreich belegt: Darin kürten die österreichischen Kunden den dm Online Shop zum besten Online-Shop seiner Kategorie und zum zweitbesten aller österreichischen Online-Shops nach Esprit. Ein Erfolg, der sich auch in Zahlen messen lässt: Im Geschäftsjahr 2015/16 verzeichnete www.meindm.at mehr als 8,2 Mio. Besuche. Sowohl die Kundenreichweite als auch die Besuchsfrequenzen erhöhen sich laufend und die Conversion Rate konnte stark gesteigert werden. Bevorzugt werden Top-Seller aus den Sortimenten Baby, Haut- und Körperpflege sowie Haushalt bestellt. Die Verknüpfungen zwischen Online und Offline, zwischen Bestellen, Zustellen und Abholen sollen künftig noch vielfältiger gestaltet werden.

Auch im dm friseur- und kosmetikstudio sind mit der Einführung der Online-Terminvereinbarung im Juni 2016 neue Zeiten angebrochen. Die mobilfähige Anwendung unter www.meindmtermin.at ist einzigartig für einen Anbieter mit nationalem Studionetz und bietet sowohl auf Kunden- als auch auf Mitarbeiterseite erhöhten Komfort.

„Grüne Akzente“ in Ladenbau und Logistik
Im Geschäftsjahr 2015/16 wurde die Modernisierung und flächendeckende Ausrollung des neuen dm Ladenbildes weiter vorangetrieben: Alle österreichischen Filialen sind bereits in einer Teilausstattung im neuen Ladenbild, rund 50 % in Vollausstattung. 50 Filialen wurden komplett erneuert und teilweise vergrößert, sechs neue Filialen wurden bzw. werden an ehemaligen Zielpunkt-Standorten in Wien errichtet. Energie- und Umweltfreundlichkeit stehen für den dm Ladenbau im Fokus: Durch die Einführung der LED-Deckenbeleuchtung im Herbst 2015 konnte der Stromverbrauch zur Beleuchtung der 390 Filialen um rund 40 % reduziert werden, gleichzeitig wurde die Lebensdauer der Leuchtmittel von durchschnittlich drei auf fünf bis sechs Jahre verlängert, um Abfall zu reduzieren. Bereits seit 2010 bezieht dm seinen Strom für alle Filialen und Studios, für das Verteilzentrum sowie die Zentrale zu 100 % aus zertifizierter österreichischer Wasserkraft.

Zudem wurden im letzten Jahr 16 Filialen mit einem energiesparenden Wärmepumpen-System ausgestattet, mit welchem aus der Umgebungsluft Energie für Heizung und Kühlung gewonnen wird. Auch neu errichtete Dienstleistungsbereiche wurden für die Warmwassergewinnung mit Luftwärmepumpen ausgestattet. Mit 2017 ist geplant, verstärkt Filialen mit intelligenter Gebäudeleittechnik auszurüsten. Das System wird bereits in 46 Filialen verwendet, um die Haustechniksysteme miteinander zu verknüpfen – die Energieeinsparung beträgt rund 25 %.

Auch in der Logistik gibt es Neuerungen: Mitte Juli 2016 wurde das Volumen-Verteilzentrum in Enns mit Logistikpartner Quehenberger in Betrieb genommen, welches 4.000 Palettenplätze an zusätzlicher Lagerkapazität für großvolumige Produkte bietet. Gleichzeitig wurden sieben Umschlag-Läger in ganz Österreich geschaffen, um Fahrtstrecken und LKW-Auslastung zu optimieren und Ressourcen zu schonen.

Neuerungen in der drogistischen Kompetenz „Gesundheit “
Im Februar dieses Jahres wandte sich dm an den österreichischen Verfassungsgerichtshof, um den Apothekenvorbehalt für den Vertrieb rezeptfreier Arzneimittel prüfen zu lassen. Zuvor war bereits Prof. DDr. Heinz Mayer, einer der renommiertesten Verfassungsrechtsexperten Österreichs, in einem Gutachten zweifelsfrei zu dem Schluss gekommen, das grundsätzliche Verbot der Abgabe von rezeptfreien Arzneimitteln (OTC) durch österreichische Drogisten sei verfassungswidrig. Bedingung für einen Verkauf in der Drogerie könne lediglich sein, dass auf Wunsch eine pharmazeutische Beratung über Telefon oder Online-Kanäle zur Verfügung steht, wie das auch bei legalen österreichischen Versandapotheken der Fall ist. Der Individualantrag befindet sich derzeit beim Verfassungsgerichtshof in Bearbeitung.

Im Lebensmittelsortiment setzt dm verstärkt auf Reformhaus-Qualität, darunter glutenfreie und vegane Produkte ebenso wie nährstoffreiche Sportlernahrung, Rohkostprodukte oder sogenannte Superfoods. Die Neuausrichtung wurde sowohl mit etablierten Marken als auch mit neuen Partnern erarbeitet – darunter eine Reihe junger Unternehmen sowie traditionelle österreichische Familien- und Handwerksbetriebe, die in Bioqualität produzieren. Auch Zöliakieverbände waren eingebunden, um ein exakt auf die Zielgruppe zugeschnittenes Sortiment zusammenzustellen. Weiterbildungen wie der „dm Berater Ernährung“ befähigen die Mitarbeiter im Handel zu einer umfassenden Kundenberatung.

Überproportional gut entwickeln kann sich die Eigenmarke dmBio, deren Sortiment laufend erweitert wird – aktuell um Tees, Schokoladen und Kaffee. Rund 300 Lebensmittelartikel und rund 50 Artikel für Babynahrung stehen im dmBio Regal.

Mitarbeiterbefragung als Motor zur Weiterentwicklung
Im Frühjahr 2016 wurde die Zufriedenheit der dm Mitabeiter in der dritten Auflage der Mitarbeiterbefragung erneut bestätigt – 93 % der Mitarbeiter sehen dm als sehr guten Arbeitgeber an. Im gesamten Teilkonzern Österreich/CEE gaben mehr als 10.000 Menschen mit ihrer Teilnahme wertvolle Hinweise zur Weiterentwicklung des Unternehmens, aus welchen weitere Aktivitäten abgeleitet und umgesetzt werden.

Auch das umfangreiche Aus- und Weiterbildungsangebot macht dm zu einem attraktiven Arbeitgeber: Im letzten Geschäftsjahr investierten die dm Mitarbeiter allein in Österreich 14.219 Tage in 517 unterschiedlichste Weiterbildungsangebote. An drei weiteren Standorten wurden 2016 dm Akademien für Friseure und Kosmetiker eröffnet. Hier steht das Herstellen und Gewährleisten einer verlässlichen, dm spezifischen Qualität im Fokus. Die Mitarbeiter werden in ihrer Beratungs-, Mode- und Trendkompetenz geschult. Auch die dm Lehrlinge werden hier – in Ergänzung zu den Lehrlingsausbilderinnen in den Studios – in eigenen Kursen auf höchstem Niveau ausgebildet.

Internationalisierung des Drogistenberufs
Im September 2016 startete dm mit 80 Mitarbeitern aus dem dm Konzern eine einheitliche Berufsausbildung zum Drogisten. Für den Pilotdurchgang wurde gemeinsam mit der Wirtschaftskammer Österreich und dem WIFI Salzburg eine Ausbildung entwickelt, die an den Standorten Wien und Salzburg umgesetzt wird. Langfristiges Ziel ist es, die Drogistenausbildung in den mittel- und südosteuropäischen Ländern einzuführen, in welchen dm mit Filialen vertreten ist. Im Herbst 2017 werden die ersten Teilnehmer die Lehrabschlussprüfung vor einer unabhängigen externen Kommission absolvieren und anschließend als „Wegbereiter“ für den Beruf des Drogisten in ihren jeweiligen Ländern tätig.

CSR & Geburtstag: 40 Jahre – 40 gute Taten
Anlässlich des 40. Jubiläums in Österreich startete dm drogerie markt die Initiative {miteinander}, die das Ziel hat, die Welt vor Ort im Sinn von nachbarschaftlichem Zusammenhalt ein Stück besser zu machen. Insgesamt wurden von Mitarbeitern, Kunden und Partnern 407 sozial, kulturell und ökologisch nachhaltige Projekte mit lokalem Bezug eingereicht. Die dm Mitarbeiter und eine Fachjury kürten schließlich 40 {miteinander}-Projekte, die mit dem Einsatz der Mitarbeiter, unter Einbindung der Kunden und mit finanzieller Unterstützung durch das Unternehmen und seiner Partner umgesetzt wurden. Ob die Unterstützung eines Kinderhospizes, die Organisation eines Festes für die Lebenshilfe oder das Engagement für die Wildtierhilfe: Die Möglichkeiten zur gemeinsamen Unterstützung sind so vielfältig wie die Projekte selbst.

  • Dipl. Inform. Manfred Kühner, Stellvertretender Vorsitzender der dm Geschäftsführung. (© dm drogerie markt GmbH/APA-Fotoservice/Hörmandinger)
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  • Volumen-Verteilzentrum Quehenberger. (© dm/Quehenberger)
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  • Arbeiten bei dm – 93 % stellen dm als Arbeitgeber ein "sehr gutes" Zeugnis aus. (© dm/Tina Herzl)
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  • Drogistenlehre bei dm. (© dm/Tina Herzlr)
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  • {miteinander}-Projekt Lehre der Natur (Stmk.) (© dm/Fotodienst-Kristoferitsch)
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  • {miteinander}-Projekt Rolling Home (Sbg.) (© dm/Gostner)
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