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IKEA Salzburg geht mit Photovoltaik ans Netz

22. März 2017 | 13:49 Autor: IKEA Österreich, Salzburg

Vösendorf (A) 1.452 Paneele auf rund 4.700 Quadratmetern Fläche macht 400 kWp Strom aus der
Sonne. Die umweltfreundliche Energieform wird ab sofort ins Salzburger Stromnetz eingespeist, und zwar direkt vom Dach des IKEA Einrichtungshauses Salzburg. Damit ist nun auch die vorerst letzte von sechs großen Photovoltaikanlagen auf den IKEA Dächern im Einsatz.

IKEA Österreich hat in den vergangenen Jahren kräftig in diesen Bereich investiert und mitmittlerweile sechs Photovoltaikanlagen auf den Dächern seiner Einrichtungshäuser und Logistikzentren einen großen Schritt in Sachen Klimaschutz getan. Mit dem Strom, den die sechs Anlagen produzieren, könnte IKEA bereits mehr als ein komplettes IKEA Einrichtungshaus mit erneuerbarer Energie versorgen. Tatsächlich aber wird der Strom ins öffentliche Netz eingespeist und kommt so der Allgemeinheit zugute.

1.452 Paneele für Ökostrom aus der Sonne
Auf dem Dach von IKEA Salzburg sind jetzt zwei funktional voneinander getrennte Photovoltaikanlagen entstanden, die zusammen eine 400 kWp Solarstrom ins Salzburger Netz einspeisen. Insgesamt hat das Technikerteam 1.452 Photovoltaikpaneele auf das Gründach montiert. Das entspricht einer beeindruckenden Fläche von 4.700 Quadratmetern.

In gut zwei Jahren hat IKEA Österreich 17.925 Einzelmodule von Solarpaneelen mit einer Größe von jeweils 164 x 99 cm montiert und damit 66.700 Quadratmeter Dachfläche verbaut. Das entspricht knapp zwölf FIFA tauglichen Fußballfeldern. Die Gesamtleistung der sechs Anlagen liegt bei 4.700 kWp (Kilowatt/Peak). Damit können schon locker ein paar hundert Einfamilienhäuser mit erneuerbarer Energie versorgt werden – oder ein ganzes IKEA Einrichtungshaus.

Die erste Photovoltaikanlage auf dem Dach eines heimischen IKEA Einrichtungshauses ist – schon im Dezember 2014 – in Innsbruck ans Netz gegangen. Bereits Anfang 2015 folgte IKEA Graz, das im Herbst 2016 weiter ausgebaut wurde, Ende 2015 IKEA Klagenfurt. Haid und Wels (dort befindet sich die größte Verbundanlage, die seit dem Vorjahr in Betrieb ist) bildeten den Abschluss von „Phase 2“. Jetzt ist das letzte fehlende „Mosaiksteinchen“, die Photovoltaikanlage von IKEA Salzburg, am Netz.

Österreich auf gutem Weg
Als Gründungsmitglied und erster Partner der WWF Climate Group arbeitet IKEA Österreich seit mittlerweile zehn Jahren intensiv daran, Energieverbrauch und CO2-Footprint zu reduzieren. Deshalb hat IKEA schon vor vielen Jahren Stromlieferanten gewählt, die ausschließlich erneuerbare Energiequellen nutzen. Aus dem gleichen Grund investiert das Unternehmen in Geothermie, Grundwassernutzung, Pelletsheizungen und eben Photovoltaikanlagen, in deren Errichtung IKEA Österreich bisher ca. 4,4 Millionen Euro investiert hat.

Das Ergebnis all dieser Anstrengungen kann sich mittlerweile sehen lassen: 91,7 Prozent desgesamten Energieaufwandes von IKEA in Österreich stammt aus erneuerbaren Quellen. Die Photovoltaikanlagen sorgen ebenso dafür wie Geothermie, Wärme aus dem Grundwasser und Pelletsanlagen.

Milliardeninvestitionen in erneuerbare Energien

Auch global ist IKEA auf einem guten Weg. Seit dem Jahr 2009 hat IKEA 2,1 Milliarden Euro in erneuerbare Energien investiert. Fast 700.000 Solaranlagen sind mittlerweile auf IKEA Gebäuden in aller Welt – auf Einrichtungshäusern, Logistikzentren und Produktionsanlagen – angebracht. Im Geschäftsjahr 2016 (bis 31.8.) erzeugte IKEA damit so viel Energie, dass damit 70 % des gesamten Energieverbrauchs im Unternehmen abgedeckt werden können.

Klimawandel als Herausforderung für das Unternehmen
Der Klimawandel ist für IKEA eine der größten Herausforderungen, mit der die Gesellschaft konfrontiert ist: IKEA Mitarbeiter, Betriebe und Lieferanten sind schon jetzt von häufiger werdenden Wetterextremen betroffen. Ein ungebremster Klimawandel wird Millionen Menschen in der direkten Lieferkette und darüber hinaus treffen. Hingegen bietet die Veränderung hin zu einer Wirtschaft mit niedrigem CO2-Ausstoß enorme Möglichkeiten, schafft neue Jobs und bringt Wachstum und Energiesicherheit. Ein Ziel, das Konzernchef Peter Agnefjäll als einer der Hauptredner beim Klimagipfel in Paris, COP21, eindringlich vertrat.

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