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Milupa-Managementteam (v.l.n.r.): Ingo Wuppinger, Sales Director, Anna Zatorska, Head of Marketing und Dr. Christopher Mayr, Geschäftsführer Milupa GmbH

Milupa Österreich feiert 60. Geburtstag

14. Dezember 2017 | 09:53 Autor: currycom Startseite, Salzburg

Puch (A) Die ersten 1.000 Tage im Leben eines Menschen sind in vielerlei Hinsicht entscheidend für seine Entwicklung. „Muttermilch bietet dem Baby alles, was es für den optimalen Start ins Leben benötigt“, so Dr. Christopher Mayr, Geschäftsführer von Milupa Österreich, „und unsere Aufgabe ist es, dieses Wunderwerk der Natur besser zu verstehen und Produkte zu entwickeln, die neue Standards setzen.“

Das tut der heimische Marktführer bei Babynahrung mit den Marken „Aptamil“ und „Milumil“ nun seit 60 Jahren: 1957 in Puch bei Hallein gegründet, präsentiert sich Milupa Österreich heute als international vernetztes Unternehmen mit einem vielfältigen Sortiment und einem eigenen Muttermilchforschungszentrum in Utrecht.

„Milupa steht in Österreich seit vielen Generationen für sichere und hochwertige Säuglingsund Kleinkindernährung, auf die Mütter und Väter vertrauen können. Die Grundlage dafür ist unsere intensive Forschungs- und Entwicklungstätigkeit, die sich stets an den Bedürfnissen von Familien und deren Kindern orientiert“, so Dr. Christopher Mayr, Geschäftsführer von Milupa Österreich. So investiert Milupa aktuell in den Forschungsstandort Österreich, wo in einem neu eröffneten Josef Ressel Zentrum an der FH Joanneum in Graz Forschungen zur Adipositas-Prävention vorangetrieben werden. „Wir gehen konsequent den Weg der Forschung auf Spitzenniveau mit lokalen und internationalen Partnern, um Erkenntnisse für die Weiterentwicklung bestehender und neuer Produkte zu gewinnen und neue Standards zu setzen.“

Babynahrung im Wandel
Der Grundstein für den Erfolg von Milupa wurde mit der Idee, unter dem Namen „Pauly´s Nährbrei“ Nahrung für nicht gestillte Babys zu produzieren, bereits 1932 in Deutschland gelegt. Die in Milch aufgelöste Zwiebackmischung galt als Innovation und wurde vor allem wegen der einfachen Handhabung geschätzt. Der Pioniergeist von damals ist geblieben, die Rezepturen der Babynahrung aber haben sich weiterentwickelt und stark verändert. „Milupa Milchnahrungen sind mittlerweile fast schon Hightech-Produkte, so viel wissenschaftliche Expertise und technisches Know-how steckt in den Rezepturen“, erklärt Mayr. „Auf der Basis unserer Muttermilchforschung werden die Zusammensetzungen laufend verbessert und Milupa berücksichtigen heute die Bedürfnisse des Kindes in jeder Entwicklungsphase.“ Das MilupaSortiment umfasst aktuell etwa 75 Produkte für Säuglinge und Kleinkinder bis zum vollendeten dritten Lebensjahr, jedes davon erfüllt die aktuellen wissenschaftlichen Standards: Milchnahrungen, Milchbreie und Müslis, Prebiotika für Stillende, Spezialnahrungen für Babys mit ernährungsabhängigen Beschwerden wie Reflux, Nahrungsmittelallergien oder schweren Stoffwechselerkrankungen sowie für Frühgeborene.

Vorbild Muttermilch
Im Danone Nutricia-Forschungszentrum in Utrecht, wo die Milupa Milchnahrungen entwickelt werden, widmen sich 400 ExpertInnen dem Einfluss frühkindlicher Ernährung auf die zukünftige Entwicklung eines Menschen. Im Fokus steht dort die Muttermilchforschung – sie hat die Säuglingsnahrung revolutioniert: So wurde 1968 erstmalig eine Säuglingsmilch eingeführt, die sich in ihrer Eiweißzusammensetzung an der Muttermilch orientierte. 1992 kamen zum ersten Mal langkettige, mehrfach ungesättigte Fettsäuren (LCPs) in Säuglingsnahrungen zum Einsatz – sie spielen eine wesentliche Rolle bei der Entwicklung des Gehirns und des Nervensystems. Seit 2003 enthalten alle Säuglingsmilchen von Milupa patentierte Prebiotika. Dr. Christopher Mayr: „Viele unserer Forschungserkenntnisse sind heute Standard in allen hochwertigen Nahrungen. Das ergibt sich aus der Zusammenarbeit mit internationalen Forschungslabors, Universitäten und Kliniken, durch die wir stets Zugriff auf die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse haben – außerdem beraten uns unabhängige Expertinnen und Experten in den Bereichen Pädiatrie, Allergologie und Immunologie.“ Die Milupa Forschungsarbeiten der vergangenen Jahrzehnte haben bereits viel bewirkt, dennoch eröffnen sich immer wieder Bereiche, in denen es in nächster Zukunft noch Erkenntnisse zu gewinnen gibt.

Wissenstransfer als Serviceleistung
Die Bedürfnisse von Eltern und deren Kindern im Fokus zu haben, heißt aber auch: zuhören, begleiten, unterstützen. Mit einem kostenlosen Eltern + Baby Service begleitet Milupa Mütter und Väter seit über 20 Jahren durch die ersten 1.000 Tage: Ein Team aus Ernährungswissenschaftlerinnenund Hebammen – alle selbst erfahrene Mütter – stehen Eltern jederzeit mit kompetentem Rat zur Seite. Weil sich Lebensweisen und Bedürfnisse von Familien aber verändern und es wichtig ist zu verstehen, wie der Alltag von Eltern im Jahr 2017 aussieht, hat Milupa heuer auch die erste Familienweltenstudie durchgeführt. Mit dem Ergebnis: Österreichs Mütter und Väter sind sehr engagiert und in hohem Maße um ihren Nachwuchs bemüht, gänzlich sorgenfrei verlaufen die ersten Monate für Eltern freilich selten.

Fortbildung & Forschungsförderung für Österreichs JungärztInnen und Hebammen
Einen langjährigen und konstruktiven Dialog pflegt Milupa Österreich auch zu KinderärztInnen, Hebammen,Kinderkrankenschwestern und DiätologInnen, sowie Mutterberatungen in allen Bundesländern. So unterstützt das Unternehmen seit sieben Jahren beispielsweise mit der „Akademie 2020: Feeding for Life“ die Ausbildung von JungärztInnen und bietet für Hebammen mit dem Programm „Praxis 1000“ ein sehr breit angelegtes Ausbildungsprogramm an. Jährlich nehmen im Schnitt 1000 ExpertInnen aus dem Gesundheitsbereich an Weiterbildungsprogrammen teil. Darüber hinaus fördert das Nutricia Forum für Muttermilchforschung mit einem wissenschaftlichen Preiskommittee bereits im fünften Jahr Projekte, die der Förderung des Stillens (Nutricia Praxispreis) sowie der Erforschung der Muttermilch (Nutricia Wissenschaftspreis) dienen und mit jeweils 10.000 Euro dotiert sind.

Gesellschaftliches Engagement: Unterstützung für die Kleinsten
Milupa hat es sich zur Aufgabe gemacht, Eltern in allen Lebenslagen in den ersten 1.000 Tagen ihres Kindes bestmöglich zu unterstützen – so engagiert sich das Unternehmen seit vielen Jahren für das Haus Lena, ein Kompetenzzentrum für jugendliche Schwangere und Teenager-Eltern sowie deren Familien. Im November 2017 wurde das Projekt „Kämpferherzchen“ ins Leben gerufen. Im Rahmen dieser Initiative wird die kostenlose Hotline des Bundesverbandes „Das frühgeborene Kind“ gefördert, um Eltern von Frühgeborenen zu unterstützen. Darüber hinaus sponsert Milupa der Neonatologie Salzburg den Frühgeborenensimulator „Paul“, damit in Zukunft schwierige neonatologische Situationen realitätsgetreu durchgespielt werden können und Frühchen die bestmögliche Voraussetzung für einen guten Start ins Leben erhalten.

In die Zukunft investieren: Ausbau von Produktion und Forschungsprojekten
Mit dem Milupa-Werk für Säuglings- und medizinische Spezialnahrung in Fulda verfügt Milupa über eine top-moderne Produktionsstätte – 2016 wurden dafür insgesamt 170 Millionen Euro vom Mutterunternehmen Danone Nutricia Early Life Nutrition investiert: Etwa 90.000 Tonnen Säuglingsnahrung werden dort jährlich nach aktuellsten Standards hergestellt, das entspricht rund 150 Millionen Packungen hochwertiger Nahrung, die in 70 Länder – darunter auch Österreich – exportiert werden. Auch hierzulande sind neue Forschungsprojekte am Laufen: Milupa Österreich unterstützt zusammen mit dem Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft (BMWFW) als Förderungs- und Kompetenzpartner das im April 2017 eröffnete Josef Ressel Zentrum an der FH JOANNEUM Graz – ein internationales Best Practice Modell der anwendungsorientierten Forschung auf höchstem Niveau. „Es geht darum, Prädispositionen der perinatalen metabolischen Programmierung von Adipositas zu untersuchen. Die Kernfrage ist, wie die frühkindliche Ernährung – konkret Stillen beziehungsweise Flaschenernährung – mit Adipositas zusammenhängt. Für uns eine Chance, einen weiteren Puzzlestein im Gesamtbild der idealen Ernährung der ersten 1.000 Tagen zu finden“, so Mayr.

  • Dr. Christopher Mayr, Geschäftsführer Milupa GmbH
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  • Milupa in Puch bei Hallein, 1974
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  • Milupa in Puch bei Hallein, 2017
    uploads/pics/Milupa_Puch_bei_Hallein_2017.jpg
  • Milupa Außendienst-Team, 1971
    uploads/pics/Milupa_Puch_bei_Hallein_anno.JPG
  • Milupa-Team, 2017
    uploads/pics/Milupa_Team_2017.jpg

Milupa GmbH

Halleiner Landesstr. 264, 5412 Puch
Österreich
+43 6245 794-0

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