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Erstmals fand das Format „Idea Meets Money“ auf Initiative von „Startup Salzburg“ in Westösterreich statt. Neun Start-ups präsentierten sich dem Fachpublikum im WIFI der WKS. (Foto: WKS/Neumayr)

Starkes Start-up-Potenzial beim "Idea-Meets-Money"-Pitch von i2b und Wirtschaftskammer Salzburg

09. März 2016 | 14:21 Autor: WKS Österreich, Salzburg

Salzburg (A) In drei Minuten seine Business-Idee und sein Start-up vorstellen und sich dann den Fragen des Publikums stellen – und das alles bei einer parallelen Bewertung via SMS. Beim ersten „Idea-Meets-Money-Pitch“ in Salzburg ging es für neun Firmengründer zur Sache.

Erstmals in Westösterreich ging im WIFI der WKS ein besonderes Format über die Bühne: „Idea meets Money“, entwickelt von der Businessplaninitiative i2b. Dabei stellen Gründer in drei Minuten ihre Geschäftsideen vor, werben um Investoren und erproben, wie ihre Idee ankommt. In Wien wurde „Idea Meets Money“ schon mehrfach erfolgreich eingesetzt - nun wurde es von „Startup Salzburg“, der neuen Salzburger Plattform zur Entwicklung einer Salzburger Start-up-Szene, nach Salzburg gebracht. „Unser Ziel ist aufgegangen“, freut sich Lorenz Maschke, der Koordinator der Wirtschaftskammer Salzburg für Innovation und Start-ups: „Wir haben potenzielle Investoren, Business-Angels und etablierte Unternehmen mit interessanten Start-ups zusammengebracht.“ Etwa Carbo-Tech Gründer Karl Wagner, der sich als Business-Angel engagiert: „Die Pitches zeigen eine beeindruckende Bandbreite – mit einigen werde ich vertiefende Gespräche führen.“ Bernd Litzka, Start-up-Experte des aws: „Es zeigte sich einmal mehr: In Österreich gibt es viele gute Ideen.“

Doch wie wissen die Gründer, ob ihre Idee auch trägt? Sie stellen sich Pitches wie „Idea Meets Money“ bzw. der Beurteilung des Publikums. Denn die über 100 Gäste konnten aktiv mitmachen und ihre Meinung abgeben. Während die neun Startup-CEOs ihre 3-Minuten-Präsentionen hielten, galt es per SMS die Frage zu beantworten: „Würden Sie in diese Idee Geld investieren, Ja oder Nein?“. Die Business-Angels, Investoren und Experten hielten sich nicht zurück. Bei manchen gab es hundert Prozent Zustimmung, bei manchen aber auch ein klares „Nein“.

Künstliche Intelligenz, Männer-Hygiene und Sonnenschutz-Rollos

Insgesamt neun Start-ups legten eine vielfach beeindruckende Performance auf die Bühne. Vier Gründungen aus Salzburg zeigten auf, dass auch hierzulande „viele gescheite Leute unterwegs sind“, wie Bernd Litzka betonte. Etwa Emanuel Schattauer von der im Jänner 2015 gegründeten Firma Fact AI, die mittels künstlicher Intelligenz Meinungen und Bewertungen zu Produkten je nach Interessensprofil des Nutzers aufbereitet und in einer App ausgibt. Sie zielen jetzt auf den globalen Markt für Onlineshops. Oder die Firma ABIOS rund um Anton Kesselbacher. Sein Team entwickelte ein neuartiges mobiles Tracking zur Feststellung und Bewertung von Vital- und Herzfunktionen, das von Athleten, Coaches und Therapeuten genutzt wird. Sie wollen nun ihr B2B-Produkt internationalisieren und auf mehrere Kanäle ausweiten. Auf den US-Hygienemarkt für Männer zielt das Unternehmen ReSensive. Ludwig Stepan präsentierte ein Hygieneprodukt für beschnittene Männer, welches die ursprüngliche Sensitivität wieder herstellen sollte, die durch die Beschneidung verloren geht. Produziert werden soll das von Kiska gestaltete und vom aws geförderte Produkt in Österreich, verkauft wird es über Online-Kanäle und Distributoren, die man nun gewinnen will. Und nicht zuletzt trat ein junges Team rund um Stefan Wimmer an, die ihre Idee einer Social App für Pregames und Preparties präsentierten: „Wir wollen soziale Beziehungen zurück ins echte Leben bringen.“ Dass Start-ups und etablierte Unternehmen bestens zusammenarbeiten, zeigte schließlich auch die Präsentation von Blinos aus Niederösterreich. Ihr in Zusammenarbeit mit der Adneter Firma Schlotterer entwickeltes Außenrollo, das sich leicht anbringen lässt, erfreut sich schon vor dem eigentlichen Verkaufsstart im Sommer 2016 großer Nachfrage.

Landeshauptmann Dr. Wilfried Haslauer und WKS-Präsident KommR Konrad Steindl zeigten sich begeistert: „Das macht Mut und Hoffnung, wenn es solche Gründer gibt! Dafür haben wir ‚Startup Salzburg‘ ins Leben gerufen“, sagte Haslauer. WKS-Präsident Steindl: „Toll, welch innovative Ideen aus dem Gründerland Salzburg kommen. Täglich werden in Salzburg sieben bis acht Unternehmen gegründet. Auch so entwickeln wir den Standort Salzburg weiter!“

Teilnehmende Start-ups aus Salzburg

  • bashChat/JANU, Stefan Wimmer: Social App für Organisation von Preparties; Macher der bereits erfolgreichen Party-App „MYJOY“
  • Fact AI, Emanuel Schattauer: künstliche Intelligenz-Algorithmen, die automatisch Produktbewertungen für den Einkauf generieren.
  • ABIOS, Anton Kesselbacher: Cardio24 - Vitalstatus-Diagnostik und Aktivitätstracking
  • ReSensive, Ludwig Stepan: Hygieneprodukt für beschnittene Männer

Weitere teilnehmende Start-ups

  • ReActive Robotics (Bayern): “Rehabilitation robotics for intensive care patients”, kommen aus dem ESA-BIC-Inkubator
  • Blinos (NÖ): „Das erste Außenrollo für Mieter“- Entwicklung gemeinsam mit der Firma Schlotterer
  • Sofasession (Wien): Web-Applikation für MusikerInnen
  • Sorex wireless (NÖ): elektronische Zugangskontrollen und Türschlösser
  • Greenride (Wien): Tesla - Taxi, Chauffeurdienste und Leihwagen

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