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Marianne Kusejko

Marianne Kusejko als Nachfolgerin von Peter Unterkofler, Vizepräsident der Wirtschaftskammer, nominiert

22. November 2016 | 16:24 Autor: IV Salzburg Österreich, Salzburg

Salzburg (A) IV-Salzburg-Präsident Dr. Peter Unterkofler hat im tagenden Wirtschaftsparlament seinen Rückzug aus dem Präsidium der Wirtschaftskammer (WKS) angekündigt. Unterkofler wird mit Ende November seine Funktion als WKS-Vizepräsident zurücklegen. Als neue Vizepräsidentin für das vierköpfige Präsidium schlägt die „Gemeinsame Liste der Salzburger Industrie“ Mag. Marianne Kusejko vor – die Unternehmerin ist auch Vizepräsidentin der Industriellenvereinigung Salzburg.

Marianne Kusejko ist Geschäftsführende Gesellschafterin der Sigmatek GmbH & Co KG in Lamprechtshausen. Die neue Vizepräsidentin wird nach dem Ausscheiden Unterkoflers vom Präsidium kooptiert.

Einen Wechsel wird es auch an der Spitze der Branchenvertretung, der Sparte Industrie in der Wirtschaftskammer, geben. Mag. Rudolf Zrost wird nach neun Jahren seine Funktion als Spartenobmann  zurücklegen. Als Nachfolger schlägt die Liste Industrie IV-Präsident Peter Unterkofler vor. Bei einer Bestätigung Unterkoflers liegt die Führung von Industriellenvereinigung Salzburg und Sparte Industrie wieder in einer Hand.

„Mit der Wahl zum Präsidenten der Industriellenvereinigung Salzburg war klar, dass ich mich aus dem Präsidium der Wirtschaftskammer zurückziehen werde. Ich freue mich, dass es uns gelungen ist, mit Marianne Kusejko eine weithin anerkannte Unternehmerin für diese Funktion zu gewinnen“, sagt Peter Unterkofler. „Ich bin auch froh, dass Rudolf Zrost sein Wissen weiterhin der Interessensvertretung zur Verfügung stellt.“ Leube-Geschäftsführer Rudolf Zrost ist unter anderem im Vorstand der IV-Salzburg aktiv und leitet den Ausschuss Ressourcen, Energie und Ökologie der Bundes-IV. Inhaltlich setzte die Liste Industrie im Wirtschaftsparlament auf das Thema Standort. In einem Antrag wurde die Halbierung der Körperschaftssteuer auf nicht entnommene Gewinne von 25 auf 12,5 Prozent gefordert. Der Hintergrund: Die heimischen Unternehmen haben im Jahr 2015 mindestens 44,1 Mrd. Euro an Steuern und Abgaben geleistet – davon entfallen 6,4 Mrd. Euro auf die KÖSt. Das Aufkommen, das durch die KÖSt allein erzielt wird, hat sich seit 1988 verachtfacht, unter Einbeziehung der KESt auf Dividenden sogar verzehnfacht.

IV-Salzburg-Präsident Peter Unterkofler: „Die Halbierung der Körperschaftssteuer auf nicht entnommene Gewinne auf 12,5 Prozent wäre ein erster, mutiger Reformschritt und ein deutliches Signal an die Unternehmer. Wir haben die positiven Auswirkungen eines solchen Schrittes noch alle in Erinnerung: Mit der Senkung der Körperschaftssteuer von 34 auf 25 Prozent katapultierte sich Österreich vor gut zehn Jahren wirtschaftspolitisch ins Spitzenfeld der EU. Die Halbierung der KÖSt auf nicht entnommene Gewinne würde heute nicht nur das Vertrauen in die Reformfähigkeit des Staates ein Stück weit zurückbringen, sondern auch dringend benötigte Investitionen bei den Unternehmen anstoßen“.

In einem zweiten Antrag gemeinsam mit dem Wirtschaftsbund forderte die Liste Industrie ein modernes Arbeitszeitgesetz mit einer Tages- und Wochenhöchstarbeitszeit von zwölf bzw. 60 Stunden bei einem Durchrechnungszeitraum von zwei Jahren.

  • Peter Unterkofler
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  • Rudolf Zrost
    uploads/pics/Rudolf_Zrost.jpg

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